Eine neue globale Finanzarchitektur ganz kurz

© 30.5.2017, Alexander Sigismund Gruber M.A. phil, Konstanz, Germany

EINE NEUE GLOBALE FINANZARCHITEKTUR GANZ KURZ

1. DAS PROBLEM

Das eigentliche Problem des heutigen politischen Szenarios ist (nach und neben den ganzen kriegerischen Auseinandersetzungen), dass der Kapitalismus bisher über keine brauchbare Methode der Ausdehnung des in der Realwirtschaft in Umlauf befindlichen Geldvolumens verfügt. Es geht dabei darum, das nötige Geldvolumen dauerhaft in Umlauf zu halten und zu vergrößern, so dass die Güter und Dienstleistungen, die realem Wirtschaftswachstum entsprechen, auch gekauft werden können.

Bei jedem Kauf, bzw. Verkauf, einer Ware wird dem Kreislauf der Realwirtschaft nach Abzug der Kosten als Gewinn eine gewisse Menge Geld entzogen. Dadurch vergrößert sich ständig das Geldvolumen, das reinvestiert werden müsste, um den Prozess am Laufen zu halten. Neben Ersatz- und Modernisierungsinvestitionen werden Gewinne vor allem in Erweiterungs- und Neuinvestitionen investiert, um noch größere Gewinne zu machen. Dies ist die Logik des Profits. Angenommen alle Gewinne würden sofort reinvestiert. Bei konstantem Geldvolumen ist dann kein Platz mehr im Kreislauf der Realwirtschaft, um neue, noch größere Gewinne parallel zu den bereits bestehenden Geschäften ab zu schöpfen. Ohne Ausdehnung der Gewinne aber langfristig nicht mehr Arbeitsplätze und kein Wirtschaftswachstum. Natürlich bedeutet die Reinvestition von Gewinnen einen Ersatz des Nachfragevolumens, das dem Geldkreislauf vorher durch die Gewinne entzogen wurde. Aber für weitere Gewinne – für Wachstum – ist dann bei konstantem Geldvolumen kein Platz mehr. Zudem wird vor allem in Hochtechnologie investiert, so dass Arbeitsplätze für Besserverdienende geschaffen werden. An den Armen geht diese Politik vorbei. Innovationen sind nicht die Lösung für die globalen Wirtschaftsprobleme. Innovationen führen vor allem dazu, dass Geld umgeschichtet wird. Statt Festnetztelefone kaufen die Menschen dann Handys, statt einer Reise an die Ostsee, kaufen sie eine 3D-Brille. Aber es ist das gleiche Geld im Kreislauf der Realwirtschaft, das als verdientes Geld nur einmal ausgegeben werden kann. Wo ein neues Geschäft sich etabliert, bricht ein anderes dafür ein. Nur um Geldvolumen von fremden Ökonomien zu absorbieren machen Innovationen Sinn. Und dies ist keine Lösung für die Weltwirtschaft.

So bildet sich bei konstantem Geldvolumen eine Blase von Gewinnen, die nicht mehr profitabel reinvestiert werden können. Dieser Überhang wächst mit der Entwicklung des Kapitalismus. So titelte das „Times“-Magazin schon in den 90iger Jahren des letzten Jahrhunderts in etwa: „Mehr und mehr Kapital jagt immer geringeren Gewinnchancen nach“. Und wenn das Geldvolumen, das sich in Umlauf befindet nicht ständig wächst, dann entwickeln sich Krisen. Finanzkapital wird „arbeitslos“ und beginnt zu spekulieren. Die Immobilienkrise war die Folge einer solchen Überkapitalisierung. Wie wurde nun mit diesem bisher kaum analysierten Problem umgegangen?

Bisher drucken Staaten, bzw. ihre Zentralbanken, sporadisch Geld, was zur Abwertung von Währungen führt und um den Export anzukurbeln schließlich sogar in einen Abwertungswettlauf münden kann. Die Märkte werden verzerrt, man spricht auch von „Währungsdumping“.
Die andere gängige Methode Geld in Umlauf zu halten ist Staatsschulden zu machen, die sich dann aufhäufen und die Haushalte mit den Zinszahlungen erheblich belasten, bis zur Zahlungsunfähigkeit ganzer Staaten. Kredite müssen durch immer neue Kredite ersetzt werden, um die Abzahlung zu bewältigen. Die Kreditblase muss ständig vergrößert werden, damit sie nicht platzt. Das geborgte Geld muss dem Wirtschaftskreislauf schließlich wieder entzogen werden, um die Schulden zu bedienen. So ist Schuldenmachen keine wirkliche oder nachhaltige Geldvermehrung.
Dies sind die beiden heute praktizierten Methoden der Geldvermehrung. Beide sind ökonomisch schädlich und unbefriedigend.

Statt nun dieses Strukturproblem zu analysieren und bei der Wurzel zu packen, eiern Liberale und Rechte um fragmentarische Analysen herum, die schließlich entweder zu einer globalistisch-neoliberalen oder zu einer protektionistisch-nationalistischen Politik führen. Letzteres entwickelt sich scheinbar, wenn ersteres fehlgeschlagen ist. (Ja fehlgeschlagen vom Standpunkt eines deutlichen Überschusses über das Existenzminimum hinaus, den Menschen brauchen, um eigene Lebensprojekte zu realisieren, und der unzähligen Menschen vorenthalten wird).
Beides löst das Problem nicht. Die Linke macht eher Schulden (Herr Macron hat das vor, Frau Kipping will wieder damit anfangen ). Der globale Schuldenberg hat im Sommer 2013 die Marke von 100 Billionen Dollar überschritten. Die Grenzen dieses Systems sind jetzt erreicht. Der Gegensatz zwischen Austeritätspolitik und Investitionspolitik lässt sich so nicht auflösen. Dies betrifft also sowohl die Wahlen in Frankreich, als auch die Investitionspolitik von US-Präsident Donald Trump und letztlich auch die Schuldenkrise Griechenlands.

Zur Ungleichheit, jener Tatsache, dass alle paar Jahre eine neuer Rekord aufgestellt wird, wie wenige Milliardäre zusammen genau soviel besitzen, wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Indem das System durch die Verknappung der Nachfrage, der Geldzirkulation im Kreislauf der Realwirtschaft, nicht so viele Arbeitsplätze schafft, wie eigentlich möglich wäre, sehen sich Politiker gezwungen, die Interessen der Reichen und Superreichen zu bedienen, damit diese Arbeitsplätze schaffen. Und dadurch, durch die steuerlichen und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, die deshalb getroffen werden, steigt die Ungleichheit weiter an. Das betraf und betrifft zum Beispiel die Arbeitsmarktgesetze in Frankreich und es betrifft die Steuerpolitik von US-Präsident Donald Trump. Überall werden aufgrund von fragmentarischen Analysen ähnliche Maßnahmen getroffen, die die Ungleichheit verschärfen. Dies ist ein Teufelskreis: Ungleichheit veranlasst Politiker also zu diesen Maßnahmen, die die Ungleichheit weiter vergrößern.
Und der Ausweg besteht nicht in einer Dämonisierung der Politiker, sondern in einer neuen globalen Finanzarchitektur.

 

2. DIE LÖSUNG

Meine grundlegende Problemlösung ist, dass in einer multilateralen Vereinbarung in der UN oder WTO jedem Staat ein bestimmtes Geldvolumen (z.B. 2%-5% seines Bruttoninlandsproduktes) zugewiesen wird, das seine Zentralbank jährlich drucken darf. Und was wäre besser und gerechter mit dem frisch geduckten Geld zu machen, als es den Armen und Hungernden zu geben? Oder auch ökologische Transformation und Friedenspolitik könnten einen Anteil haben. Damit würde verhindert, dass dann alle Politiker sich mit Wahlgeschenken an ihr jeweiliges Klientel überbieten. Dies müsste multilateral kontrollierbar sein. In jedem Fall muss die Rolle der Zentralbanken neu bestimmt werden, indem sie Armutsreduktion umfasst. Die oben eingeführten Geldvolumina möchte ich im Folgenden „Druckfazilitäten“ nennen.
Damit würden, wegen der BIP-Proportionalität, alle Währungen zueinander im Wesentlichen stabil bleiben. Soweit dies aufgrund verschiedener ökonomischer Situationen von Ländern nicht der Fall ist, weil es etablierte Industriestaaten mit weniger Kapitalbedarf und aufstrebende Entwicklungsländer gibt, dann können die Druckfazilitäten in ihrer Höhe dem angepasst werden. Dies könnte durch eine geeignete Klassifizierung von Ökonomien vereinfacht werden. Die leichte Inflation, die zu erwarten wäre, würde nicht, wie beim sporadischen Gelddrucken, zu einer Verzerrung des Währungsgefüges führen, da alle Staaten quantitativ koordiniert und kooperativ zusammen Geld drucken würden. Die gesamte Weltwirtschaft würde wachsen. Unzählige neue Arbeitsplätze würden entstehen und bestehende Arbeitsplätze würden gesichert.
Es scheint zunächst, dass einige Länder durch mein System schlechter gestellt würden, als sie es heute sind. Zum Beispiel nahm das Geldvolumen in Ägypten im Jahre 2016 um 40% zu. Aber gleichzeitig fiel das ägyptische Pfund 2016 auf die Hälfte seines vorherigen Wertes gegenüber dem Euro. Dies würde mit meinem System der koordinierten Geldvermehrung gerade vermieden werden.
Dieses System würde auch zu einem ökologischeren Kapitalismus führen. Das Wachstum wäre qualitativ, von den Binnenmärkten her und ausgehend von den Bedürfnissen der Armen und Hungernden, nicht aufgrund unökologischer Luxusgüter für die Reichen. Und mit dem wirtschaftlichen Aufschwung ließen sich soziale und ökologische Standards wieder mit der Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung durchsetzen.

Die Druckfazilitäten würden in den Entwicklungsländern entscheidend die ökonomischen Fluchtursachen bekämpfen. Und außerdem könnten diese Druckfazilitäten auch steuerungspolitisch eingesetzt werden. Zum Beispiel könnten sie erhöht werden für Staaten, die Flüchtlinge aufnehmen (z.B. 1% des BIP pro Million), und um den Umstieg von Kohle auf erneuerbare Energien zu fördern. Es ergeben sich mit meinem kooperativen System also ganz neue Möglichkeiten.
Das diese Druckfazilitäten direkt an die Armen und Hungernden verteilt werden ist auch deshalb so wichtig, weil dadurch die zu erwartende leichte Inflation gesenkt wird. Arme Menschen geben mehr Geld nämlich eher für mehr verschiedene Produkte aus, die sie zu niedrigem Preis kaufen, anstatt für die gleichen Produkte, die sie schon immer kaufen, einen höheren Preis zu zahlen (was eine erhöhte Inflation bedeuten würde). Bei Wohlhabenden ist das lange nicht so ausgeprägt. Nebenbei, dieses Vorgehen der Menschen beim Einkaufen sorgt überhaupt dafür, dass eine Erhöhung des Geldvolumens keineswegs nur in Inflation umgesetzt würde, sondern ein Wachstumsimpuls für die Realwirtschaft wäre.
Da dann alle Staaten ihre Währungen also nur minimal und außerdem ja gleich abwerten (BIP-Proportionalität), würden alle Währungen im Verhältnis zueinander stabil bleiben.

 

3. POLITISCHE BETRACHTUNGEN

Und sozialer Frieden ist entscheidend für den Weltfrieden. Der Weltfrieden und Arbeitsplätze – Wohlstand – sind entscheidend für den Erhalt der Demokratie. Mit diesem Projekt wird also auch die Demokratie gestützt. Dieses Projekt einer neuen globalen Finanzarchitektur ist sicherlich eines der wichtigsten Projekte für die Menschheit in unserer Zeit. Also mal ganz einfach gesagt: Warum sollte ein so produktives System, wie der Kapitalismus es ist, bei ausreichender Rohstofflage nicht schnell und mehr oder weniger kontinuierlich wachsen? Da muss doch etwas an der Konstruktion verschraubt sein! Und das ist eben das Fehlen eines brauchbaren Mechanismus der kontinuierlichen Vergrößerung des in Umlauf befindlichen Geldvolumens.

Warum sollen sich einzelne Bürger eigentlich auf der Straße abrackern, um die Demokratie zu erhalten, wenn doch die entscheidende Erosion der Demokratie von einem disfunktionalen globalen Finanzsystem ausgeht?
Warum sind so viel mehr Menschen in Ostdeutschland fremdenfeindlich oder islamophob, als in Westdeutschland, obwohl im Osten weniger Flüchtlinge leben? Doch nicht allein, weil Westdeutsche mit dem Zusammenleben mit Menschen aus dem Ausland besser vertraut sind. Sondern doch deshalb, weil es den Ostdeutschen durchschnittlich wirtschaftlich viel schlechter geht.
Darauf zielt mein Projekt ab, nämlich viele neue Arbeitsplätze zu schaffen (die dann, weil Arbeit dadurch verknappt wird, auch besser bezahlt würden). Es geht aber auch darum ein klar über dem Existenzminimum liegendes Mindesteinkommen für alle mit den Druckfazilitäten zu finanzieren (1050 – 1250 Euro netto, nicht eingeschlossen die Krankenversicherung). Von dieser Nachfrage geht dann das Wachstum aus, das die Arbeitsplätze schafft. Das heißt die Armut wird abgeschafft und das schafft sie dann noch einmal ab (so dass die Transferleistungen des Staates reduziert werden können).
Das ist von mir übrigens nicht als bedingungsloses Grundeinkommen gemeint, sondern einfach als gerechtes Harz IV, Grundsicherung und Mindestrente (besser ein höheres Mindesteinkommen für die, die es brauchen, als ein zu niedriges bedingungsloses Grundeinkommen für alle). Dieser Schritt könnte bereits von einer Druckfazilität für Deutschland von 2% des BIP finanziert werden (also ich meine die Differenz zur heutigen Sozialhilfe). Diese untere Linie für das Einkommen in Deutschland wäre mit dem vorliegenden multilateralen Projekt also sogar realisierbar, ohne dass die Einkommen der Reichen dazu steuerlich weiter angetastet werden müssen. Dadurch bliebe Spielraum für eine Steuerpolitik, die hohe Einkommen stärker besteuert, um damit untere und mittlere Einkommen zu entlasten.

Für Indien würde eine Druckfazilität von 5% ein Investitionsprogramm von 104 Milliarden Dollar jährlich bedeuten. Mit seinen 224 Millionen Armen könnten jedem von ihnen 464 Dollar jährlich gegeben werden. Das scheint wenig zu sein, ist aber schon signifikant. Die BIP-Proportionalität sollte eingehalten werden, um in jedem Fall eine galoppierende Inflation auf dem Binnenmarkt zu vermeiden. Und die Schaffung neuer Arbeitsplätze mit diesem Programm würde so manchen über die Armutsgrenze heben. Auf lange Sicht würde das Wirtschaftswachstum, das durch die Druckfazilitäten in den reichen Länder induziert wird, die Situation weiter verbessern (durch einen Anteil Indiens an den Exporten auf dem Weltmarkt, etwa im IT-Bereich). Vielleicht könnten reiche Staaten (mit starken Währungen) für arme Länder Geld mit drucken. Das wäre dann sozusagen Entwicklungshilfe mittels der Ausdehnung der Druckfazilitäten für arme Länder durch Geld, das in starken Währungen gedruckt wird (wichtig sind dabei immer die Einhaltung der Stabilität des Währungsgefüges und die Begrenzung der Binneninflation).
Im Afrika südlich der Sahara würden 5% des dortigen BIP ausreichen, um die Zahl der Hungerenden sofort zu halbieren (62 USD pro Kopf und Monat, 239 Millionen Hungernde, BIP: 1950 Milliarden USD). Viele würden in der wachsenden, lokalen Landwirtschaft Arbeit und Einkommen finden. In Nordafrika könnte die soziale Situation stabilisiert werden, was auch dem Islamischen Staat die Rekrutierungsbasis entziehen würde.
Erstens erzeugen die Druckfazilitäten Kaufkraft, so dass sich Investitionen lohnen. Zweitens schmilzt alles brach liegende Finanzkapital mit der Inflation ab. Das treibt das Finanzkapital ebenfalls dahin investiert zu werden (Ich spreche englisch für letzteres vom „Push“-Faktor und und für ersteres vom „Pull“-Faktor). Der positive Seiteneffekt des neuen Systems wäre also auch, dass Schulden mit der Inflation abschmelzen würden. Die Lösung vieler Probleme hängt so gleichzeitig an der Lösung des Problems der kohärenten Ausdehnung des in der Realwirtschaft zirkulierenden Geldvolumens im Kapitalismus.

Warum ist ein Mindesteinkommen, das deutlich über dem Existenzminimum liegt, eine Gerechtigkeitsfrage?
Das betrifft meine Argumente gegen die neoliberale Ideologie, die fordert, dass die Welt allein den Gewinnern gehört, weil die Verlierer selbst schuld sind. Und deshalb soll man letztere vernachlässigen und die Sozialausgaben kürzen, um den Staatshaushalt zu sanieren. Ich habe vier Argumente dagegen:
Die Menschen haben in einer demokratischen, modernen Gesellschaft das Recht auf Teilhabe an den historischen Errungenschaften der industriellen Revolution. Weiter gehe ich von gewissen unveräußerlichen sozialen Menschenrechten aus, als da wären: Das Recht auf sauberes Wasser, Nahrung, Kleidung, Obdach, Krankenversorgung, Mobilität, Kommunikation und Information, sowie eigene Lebenspläne, Kultur, Bildung und die Versorgung während der Kindheit und des Alters.
Und schließlich macht die Rationalisierung der Arbeitszeit die Menschen arbeitslos (nicht ihre Faulheit) und diese Arbeitslosen dienen als Reserve des Arbeitsmarktes. Aus letzteren beiden Gründen haben die Arbeitslosen sowieso ein Recht darauf, für ihre Arbeitslosigkeit von der Gesellschaft der „Arbeitsplatzbesitzer“ und der Reichen kompensiert zu werden. Und Kompensation ist nur jenseits des Existenzminimums gegeben. Außerdem würde diese Kompensation einen Lohnstandard oberhalb des Existenzminimums setzen und das ist auch gut für die erwerbstätigen Menschen.

Im Unterschied zur angebotsorientierten Politik des Neoliberalismus ist meine Politik wieder nachfrageorientiert, wie es für lange Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war. Dies ist eine gute Nachricht für Arbeitnehmer. Aber mein System dürfte auch von vielen Unternehmern begrüßt werden, weil die Druckfazilitäten es viel leichter machen mit dem dadurch stimulierten Massenkonsum Gewinne zu machen, als es in dem heutigen System ist. Ich bin mit meinem System nicht gegen unternehmerische Initiative, denn diese würde ja gerade von der Nachfrageseite her angeregt. Aber mein System sorgt grundsätzlich dafür, dass die Hungernden erst einmal das Geld zum Leben haben und nicht erst über den Umweg eines unsicheren und instabilen Wirtschaftssystems, das sie vielleicht in Lohn und Brot bringt oder auch nicht.
Die Einführung meines Systems macht natürlich andere Reformen des Kapitalismus nicht überflüssig. Die Tobin-Steuer, Mindestspitzenssteuersätze, um das Steuerdumping zu unterbinden, Recyclinkökonomie und vieles mehr. Die Druckfazilitäten sollten ökologische und soziale Standards Huckepack im Gepäck mit sich führen.
Und es gibt es noch andere Produktivfaktoren, als nur das verfügbare Geldvolumen im Wirtschaftskreislauf der Realwirtschaft. Bildung, Technologie, natürliche Ressourcen sind solche Faktoren. Damit das neue System nicht zu einer hohen Inflation führt, muss es behutsam angefahren werden, damit die anderen Faktoren mitwachsen können. Überhaupt geht es um die Anwendung ganzheitlichen, vernetzten Denkens. Dabei sind auch die weiteren Ursachen der Armut in den Blick zu nehmen, wie zum Beispiel das Bevölkerungswachstum und die Klimaerwärmung.
Meine Druckfazilitäten sind auch eine gute Idee, um dem kommenden Zeitalter der Digitalisierung zu begegnen, wenn nicht mehr zu erwarten ist, dass jeder einen Arbeitsplatz haben kann. Das Vorurteil, das hier überwunden werden muss, ist dass Geld immer „verdient“ werden muss. Jedoch wie soll mehr Geld verdient werden, wenn nicht genug Geld im weltweiten Kreislauf der Realwirtschaft vorhanden ist?

In unserer Zeit hat die Menschheit zum ersten Mal in ihrer Geschichte die Chance eine Welt zu schaffen, in der es allen Menschen gut geht, in der alle Menschen zufrieden sein können (in dem Sinne der vorgenannten sozialen Menschenrechte). Die technologischen Ressourcen dafür sind vorhanden. Es geht also nur noch darum, die Ökonomie zum funktionieren zu bringen, so dass diese für die Menschen arbeitet.
Der Neoliberalismus ist, indem er die Absorption von Geldvolumen in Konkurrenz gegen andere Länder bewirkt, bereits ein nationalistisches Unternehmen. Trump, der Rechtspopulismus und Protektionismus, ist der konsequente nächste Schritt in einer Spirale abwärts von Entsolidarisierung, die später in der Geschichte, in der rohstoffarmen Zeit, sogar in einem Atomkrieg münden könnte. Meine neue globale Finanzarchitektur setzt dagegen einen entschiedenen Kontrapunkt, weil sie ein internationalistisches, kooperatives Programm ist und somit die Menschheit an die Vorteile von internationaler Kooperation gewöhnen würde. Diese Idee ist in der Lage, die Demokratie gegen die Rückkehr des Totalitarismus zu verteidigen.

 

4. DIE POLITIK DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK UND MEIN SYSTEM

Geld soll „verdient“ werden? Meine Druckfazilitäten würden den Wert des Geldes außer Kraft setzen? Die Europäische Zentralbank hat selbst in den letzten Jahren „giftige“ Anleihen im Umfang von 2,3 Billionen Euro gekauft. Der US-Amerikanische Ökonom Robert Patrick Murphy berichtet ähnliches auch von der Federal Reserve Bank der USA: Mit dem Unterschied, dass die Regierung der USA ihre Schulden zurückzahlt. Dagegen scheinen die Staatsanleihen einiger europäischer Staaten nicht rückzahlbar zu sein. Das letztere ist ein wichtiger Punkt. Es bedeutet praktisch eine Annullierung von Staatsschulden durch von der EZB gedrucktes Geld. Eine Art von „Druckfazilitäten“ durch die Hintertür. Alles in allem war das ein riesiges Geldgeschenk, um die Verluste super-reicher Investoren (Aktionäre der Banken) zu begleichen. Ein intransparentes, undemokratisches, nicht-internationales, ungerechtes und zumindest teilweise illegales Vorgehen. Die Armen blieben arm und die Hungernden hungern weiter. Weltweit angewendet würde dieses System nur zur weiteren irregulären Abwertung (Verschiebung) von Währungen durch Drucken von Geld führen (was meine Idee ja gerade verhindert). Warum sollte die EZB ein hypertrophiertes System von missgeleitetem ökonomischem Wachstum finanzieren, das durch Digitalisierung und andere gefährliche industrielle Fehlinvestitionen die Kluft in der Welt immer weiter vergrößert?
Dabei hat doch eigentlich die Nachfrage gefehlt, um das von der EZB freigesetzte Geld profitabel zu reinvestieren. Wenn die EZB Geldgeschenke an reiche und super-reiche Investoren machen kann und damit deren Verluste übernimmt, warum kann sie dann nicht die Unglücksfälle im Leben der Armen und Hungernden ausgleichen? So würde Nachfrage geschaffen, die die Weltwirtschaft zum Laufen bringen würde (und zwar qualitativ von der richtigen Seite her).

Der Grund dafür, das super-reiche Investoren Geldgeschenke gemacht bekommen, ist eigentlich, dass Superreiche Geld an andere Reiche über den Umweg einer Geschäftsbank verleihen oder eine solche Bank benutzen, um mit ihren Einlagen spekulieren zu lassen. Wenn dann diese Investoren zahlungsunfähig werden, dann ist die ganze Bank betroffen. All die kleinen Sparer könnten ihr Geld verlieren, wenn die Bank in Konkurs geht. So muss mehr der Bank aus der Klemme geholfen werden, als den super-reichen Anlegern. Und aus diesem Grund die ganze Bankenregulierung und die Trennung von der Investmentsparte vom operativen Tagesgeschäft. Aber das ist alles nur ein Herum-doktern an den Symptomen der Krise. Die tiefere Ursache der Krise, wo das System geheilt werden müsste, ist dass seit Jahrzehnten eine brauchbare Methode fehlt, um das in Umlauf befindliche Geldvolumen auszudehnen. Fehlende Nachfrage wird auch weiterhin dazu führen, dass Investoren ihre Geschäfte in den Sand setzen. All diese Regulationen des Bankgeschäftes sind mehr ein Notbehelf, als eine Heilung der Krise.

Der Grund für diese gigantische Politik der Geldverschiebung innerhalb der Klasse der Reichen durch die EZB kann theoretisch auch als eine Konsequenz aus der Krise von 1929 gesehen werden. Die Menschen gaben kein Geld mehr aus, weil die ökonomischen Perspektiven schlecht waren oder weil sie schlichtweg ihre Einlagen von den Geschäftsbanken nicht ausgezahlt bekamen (weil diese verspekuliert waren). Dadurch wurde der Kreislauf der Realwirtschaft gedämpft. Also sollte die Konsequenz sein, dass im Fall einer solchen Krise viel Geld in Umlauf gebracht wird (um eine Deflation zu verhindern). Aber dies wurde von der EZB allein auf der Angebotsseite gemacht, so dass allenfalls die Schaffung von Jobs für Besserverdienende durch Investoren dadurch bewirkt wurde. Und wenn die Investoren oder Staaten dann zahlungsunfähig werden, werden deren Fehlinvestitionen als Konjunkturprogramm für Besserverdienende nachträglich von der EZB subventioniert. Zum Beispiel die hohen Rüstungsausgaben Griechenlands.Wegen fehlender Nachfrage sind die Bücher italienischer Banken nun erneut mit faulen Krediten gefüllt.
Die Geldknappheit in den Händen der Geschäftsbanken, die durch das Platzen der Immobilienblase bewirkt war, wurde durch die Politik des „billigen“ Geldes von Seiten der EZB weit überkompensiert. Das zeigen die niedrigen Zinsen in den wichtigsten Industrieländern Europas.
Die niedrigen Zinsen ermöglichen es, die Exportpreise zu senken. Das ist also alles in allem eine Politik, die auf der Absorption von Geldvolumen aus fremden Ökonomien durch Exportüberschüsse beruht, um den eigenen Jobbestand und Wohlfahrtsstaat aufrecht zu erhalten. Eine Politik, die heute sehr in die Kritik geraten ist. Die Ökonomien der Entwicklungsländer können dies nicht mehr bezahlen. Die globale makroökonomische Balance ist aus dem Ruder gelaufen.

Also ist meine Konsequenz, dass Geld in den Kreislauf der Realwirtschaft auf der Nachfrageseite eingespeist werden muss, nicht auf der Angebotsseite. Dann werden – mit meinem vorher vorgeschlagenen System – die Bedürfnisse der Armen erfüllt, die der Besserverdienenden sind sowieso hinreichend erfüllt und Staaten und Investoren würden nicht mehr so leicht Pleite gehen (zusätzliche Steuereinnahmen und Rentabilität von Investitionen würden durch mein System erzeugt).
Dabei ist mein System kein Mechanismus der Krisenintervention, da das Geld (nur) proportional zur Wirtschaftskraft eingespeist würde. Es ist mehr ein System, um im Normalbetrieb des Kapitalismus Krisen gleich zu vermeiden (Mit einem Auge darauf, dies so zu tun, dass dabei Armut und Hunger effektiv bekämpft werden).
Die von mir vorgeschlagene Politik würde die Nachfrage hochfahren, während die Gewinne eher durch Steuern und hohe Löhne gedämpft werden sollten, um eine erneute Krise durch ein gewaltig anwachsendes Volumen von Gewinnen, die nicht mehr rentabel reinvestiert werden können, zu vermeiden. Die Krise von 2007 war je eigentlich eine Überkapitalisierungskrise. Über längere Zeit hatten sich Gewinne angehäuft, die dann nicht mehr rentabel reinvestiert werden konnten. Das sich daraus entwickelnde spekulative Geschäft brachen ein und erst dadurch kam es zur Schieflage der Banken. Diese wurde dann durch erneute Überkapitalisierung von der EZB aufgehoben. Ein Prozess, der sich so endlos wiederholen kann, wenn nicht endlich von der Nachfrageseite her eingegriffen wird. Es macht keinen Sinn, immer wieder dieselbe Überkapitalisierung auf der Angebotsseite zu erzeugen, die bereits zu der Krise von 2007 geführt hatte.

Steigende Gewinne und sinkende Reallöhne bei gleichzeitig sinkender Steuerquote für Reiche (die Politik des Neoliberalismus) führen dazu, dass sich das Geldvolumen im Kreislauf der Realwirtschaft (mit dem die Gewinne ja erst erwirtschaftet werden) und das Volumen des Investitionskapitals immer weiter auseinanderentwickeln. Selbst wenn alles Finanzkapital immer sofort reinvestiert würde (wobei realiter sicher stets ein gewisser Prozentsatz latent ist, also jedenfalls lohnsummenunwirksam), so kann doch nicht das gesamte Kapital bei konstantem Geldvolumen auch rentabel reinvestiert werden. Denn dazu müsste sich das Geldvolumen im Kreislauf der Realwirtschaft, das im Takt der Löhne und Gehälter ausgegeben und wieder verdient wird, ja um die zusätzlichen Gewinne vergrößern. Deshalb die ganzen Pleiten und Spekulationen. Dies ist die ganze Bankenkrise. Und dagegen ist meine vorgeschlagen Politik eine wichtige Korrektur.

Über das Thema der Einbettung meiner neuen globalen Finanzarchitektur in einen breiteren politischen Kontext, über die Themen Inflation und der Langzeitstabilität meines Systems kann sich der Leser in meinem Essay über eine Strategie für das 21. Jahrhundert informieren (siehe nachfolgender Link).

Dreamscultureblog (WordPress), Alexander Sigismund Gruber: „A PARADIGM CHANGE OF ECONOMY: TOWARDS A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE (Plus)“, 21.5.2016,

https://dreamscultureblog.wordpress.com/2016/05/21/a-paradigm-change-of-economy-for-a-new-global-financial-architecture-plus/

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Eine Traumkultur als Alternative zu den Fundamentalismen unserer Zeit

© 26.8.2017, Alexander Sigismund Gruber M.A. phil, Konstanz, Germany, bluewinds44@gmail.com

Eine Traumkultur als Alternative zu den Fundamentalismen unserer Zeit

Die Menschheit wird in Zukunft mit verschiedenen sich überlagernden Krisenfaktoren konfrontiert sein. Rohstofferschöpfung, Klimawandel, hohe Bevölkerungsdichte, Staatsverschuldung und Umweltverschmutzung werden sich zu einer bedrohlichen Situation überlagern. Es drohen weitere Hungerkatastrophen durch umkippen von Klimasystemen und die Erschöpfung des Erdöls sowie Rohstoffkriege. Die Staatsverschuldung stellt eine neue Form der Sklaverei besonders für die jüngeren Generationen dar. Die Traumkultur-Initiative will nach Mitteln suchen, diese Krise zu vermeiden. Da dieses Ziel sehr fern ist, sind Bildungsarbeit und konkrete Entwicklungshilfe die unmittelbaren Aufgaben.
Es ist auch zu befürchten, dass sich auf Grund der vielen Krisen fundamentalistische Ideologien immer mehr ausbreiten. Die Traumkultur kann hier eine Alternative sein, die sich als Debattenkultur versteht, statt eine radikale Buchreligion zu vertreten. Kritik und Selbstkritik sind integraler Bestandteil dieser Kultur.

 

1. Einführung in die Traumkultur

Die Tiefenpsychologie hat die Wirksamkeit der Träume für die Bearbeitung und Verwirklichung persönlicher Fragen gezeigt. Aber sie geht von einem medizinischen Standpunkt aus, der die Traumanalyse in die Hinterzimmer der Psychologen verbannt. In der irokesischen Traumkultur dagegen ist der Traum ein Bestandteil des öffentlichen Lebens. Zum Beispiel können die Irokesen ihre Träume anlässlich des jährlich stattfindenden Mittsommerfestivals einbringen und in einem größeren Kreis diskutieren. Nicht nur Spezialisten (die sogenannte „False-Face-Society“ – so genannt, weil ihre Mitglieder Masken tragen), sondern die ganze Gemeinschaft kann zur Interpretation und Realisierung beitragen. Daran knüpft die Traumkultur-Initiative an. Sie will sowohl persönliche Träume, als auch solche mit sozialem, politischem und ökologischem Inhalt einer gemeinschaftlichen Deutung und Bearbeitung zugänglich machen.

Gibt es politische Träume? Ich hatte kurz nach dem Beginn des zweiten Irakkrieges einen Traum, der sich auf diesen Krieg bezog und mit folgendem Satz endete: „The eagle is too old of a symbol for this world!“ („Der Adler ist ein zu altes Symbol für diese Welt!“). Der Adler ist das Symbol der römischen Legionen. Der Traum wollte sagen, dass das Überfallen und die Besetzung fremder Länder durch große Armeen vorbei sein müssen. Das ist zunächst eine Aussage zum Afghanistan- und Irakkrieg, hat aber eine viel allgemeinere Bedeutung, indem es für alle solche Kriege gilt. Die mystische Ausdrucksweise ist dabei typisch für das Unbewusste (für die Quelle der Träume).

Ist denn das Unbewusste ein ethisches Wesen? Ich meine ja, denn das Mandala (als Archetypus des kollektiven Unbewussten) stellt nicht nur die Einheit der vier Erkenntnisfunktionen: Verstand, Intuition, Gefühl und Sinnlichkeit dar, sondern auch die Harmonie schlechthin. Ich habe einmal von einem sechseckigen, von sechs Grundfarben leuchtend umrahmten Mandala geträumt, in dessen Mitte sich eine kleine Blume befand. Die numinose Empfindung während dieses Traumes kann ich am besten mit dem Wort „Harmonie“ beschreiben. Das Unbewusste bevorzugt das Gute, eben die Harmonie oder das Glück. Es enthält in diesem Sinne nicht einfach indifferent alles Gute und Böse, wie der Schweizer Psychoanalytiker Carl Gustav Jung gemeint hat.

Ich habe meinen Humanismus für die Traumkultur deshalb auf drei Prinzipien gegründet, englisch den drei h’s: happiness, harmony and human rights (Glück, Harmonie und Menschenrechte). Glück und Menschenrechte sind bekannte Prinzipien, aber die Harmonie ist als politisches Prinzip eher weniger in Gebrauch. Sie bedeutet sicher zunächst Balance: Soziale Balance, ökologische Balance und Balance der politischen Kräfte. Aber Harmonie ist mehr als Balance. Während des Kalten Krieges gab es eine Balance der Großmächte, aber dies war keine Harmonie. Zur Harmonie gehört mindestens noch ein weiteres Axiom, das des Zusammenklangs oder Zusammenspiels. Erst dann wird aus einer Balance der Großmächte Frieden, wenn die Menschen keinen Krieg mehr gegeneinander führen wollen, weil sie sich verständigt haben.

In Träumen werden Aggressionen im Leben oft durch schmutzige Wäsche, die trocknet oder gewaschen wird symbolisiert. In einem meiner Träume wurde die Aggression und ihre Verwendung durch die Herrschenden in der Geschichte durch einen Quellstein, aus dem ein Rohr kam, das schmutziges Wasser entließ, symbolisiert. Die Überdachung der Quelle rief bei mir die Erinnerung an die Überdachung der Wachtürme von Auschwitz auf Fotos oder in Filmen wach. Das Unbewusste ist auch in sofern ein ethisches Wesen, als es sich gegen die Aggression als Vorbereitung oder Begleitumstand von Gewalt oder als Drohung mit Gewalt wendet. Ich habe im Laufe meines Lebens eine Regel adaptiert: Die Aggression – die meine ungerechtfertigte und ungerechte Armutssituation zweifelsohne hervorzubringen geneigt ist – lenke ich vom Bauch in den Kopf. Zum Beispiel in die Ausarbeitung meiner neuen globalen Finanzarchitektur. Dies ist das Projekt eines Armen, um die Armut abzuschaffen.
Zorn, als gut begründete intellektuelle Haltung, ist dagegen etwas anderes. Jesus zum Beispiel war manchmal zornig (auf die Händler im Tempel), aber nie wütend (aggressiv). Es gibt diesen Archetypus des zornigen Christus in den Träumen. Siehe Nikolaus von der Flühe. Christus – als Archetyp – war zornig auf diesen einflussreichen Mann des späten Mittelalters, weil dieser eben dazu nicht den Mut hatte: Auszusprechen, dass Christus zornig auf die Elite seiner Zeit war. Stattdessen hat er Jahre darauf verwendet seine Vision des zornigen Christus in ein heiliges Bild um zu deuten.

Was Jung jedoch entdeckt hat ist, dass Träume manchmal die Zukunft zeigen oder entfernte Ereignisse und Situationen. Das habe ich schon öfter selbst erlebt und nutzen können. Das Unbewusste hat offensichtlich Zugang zu paranormaler Information. Zum Beispiel hatte ich am Nachmittag einmal transparent und farbig von einem jungen, rotbraunen Setterhund geträumt. Als ich dann in der Stadt war, habe ich ganz genau diesen Hund bei zwei Straßenmusikern sitzen gesehen. Aufgrund des Traumes habe ich den beiden dann mein Flugblatt gegeben.
Träume scheinen also ethische Orientierung und Information zu bieten. Das Unbewusste ist ein Robin Hood darin, den Armen und Vernachlässigten zu helfen. Darüber hinaus hilft es Freundschaft und Liebe zu finden. Es synchronisiert, dass die richtigen Menschen und Dinge zusammen finden. Deshalb ist die Bezeichnung, die C. G. Jung diesen paranormalen Phänomenen gegeben hat, gut gewählt: „Synchronizität“.

Jung hat ja damit etwas anderes gemeint, nämlich ein „akausales Angeordnet-Sein“ als Gegenbegriff oder komplementären Begriff zur Kausalität. Ich bin allerdings der Meinung, dass das Paranormale in den Träumen ein ganz kausales quantenmechanisches Phänomen ist, eine Art Wahrnehmung des Unbewussten. Und ich bin auch der Meinung, dass die Zukunftsvoraussagen in Träumen nicht auf Rückwärtskausalität fußen, sondern auf einer Wahrnehmung der Gegenwart, aus der das Unbewusste seine Voraussagen für die Zukunft quasi berechnet.
Die paranormale Fähigkeit des Unbewussten wird nun bald erforscht werden. Dies hängt mit dem Kartographierungsprojekt des menschlichen Gehirns zusammen. In Folge dieses Projektes wird man die paranormale Wahrnehmung des Unbewussten entdecken. Es wird dann auch Maschinen geben, die diese Wahrnehmung technisch reproduzieren. Die Frage der Privatsphäre wird dabei eine besondere Rolle spielen.

Die Zukunft ist (meistens) offen. Nur dann machen paranormale Voraussagen Sinn. Sie machen nur einen Sinn, wenn sie evolutionsbiologisch einen Unterschied machen (ob man solche Träume hat, oder nicht). Nur wenn positive Voraussagen gerade erst eintreffen, weil sich der Träumer darum bemüht, und negative Voraussagen abgewendet werden können, weil der Träumer sein Handeln ändert, ergibt sich ein Fortpflanzungsvorteil durch die paranormale Wahrnehmung des Unbewussten. Dagegen ergibt sich kein Evolutionsvorteil, wenn Träume, die eine Voraussage machen, immer nur das zeigen, was sowieso eintrifft. Dann hätte sich die paranormale Funktion in der biologischen Evolution nicht entwickeln können. Auf die positiven Voraussagen bezogen heißt das, dass sie sozusagen qua Funktion selbst erfüllende Prophezeiungen sind. Das entkräftet vieles der Kritik der Skeptiker an diesen Erfahrungen. Die positiven Voraussagen in Träumen wirken dadurch, dass sie zu selbst erfüllten Prophezeiungen werden. Das ist ihre evolutionsbiologische Funktion.

Eine Universität ist, nach Aussage meines Unbewussten, auch nur ein „Atomkraftwerk für die Erzeugung von Wissen“. Dabei wird viel schlechte Strahlung auf die Gesellschaft abgegeben, weil diese Leute in ihrem Opportunismus gefangen sind, weil sie Karriere machen müssen. Es gibt auch einen Fundamentalismus in den Wissenschaften. Meine Traumkultur ist auf Rationalität und Empirie gegründet, aber diese können jederzeit über die Grenzen des wissenschaftlichen Kollektivs hinausgehen.

Warum gibt es so viele Beispiele für das Paranormale in Träumen, die nicht erst herbeigeführt werden mussten oder vermieden werden konnten, die also einfach eingetroffen sind? Das Unbewusste muss dem Träumer ja erst zeigen, dass es paranormal ist. Dazu füttert es ihn manchmal an mit scheinbar belanglosen Details einer Situation, die es voraus zeigt. Es zeigt dem Ich im ersten Schritt, dass es etwas weiß, dann später, dass es nicht alles weiß und auf einer höheren Ebene erfährt der Träumer, dass die Wahrheit erst im Interaktionsprozess zwischen Traum und äußerer Wirklichkeit entsteht, dass viele positive Ereignisse und Ergebnisse im Leben des Träumers vom Unbewussten langfristig synchronisiert werden können.

Warum sind Träume oft so unverständlich? Das Unbewusste hat eine sehr lange Evolution gehabt, die in die vorsprachliche Zeit zurück reicht. Träumen tun ja schon zum Beispiel Hunde, was man an den Zuckungen der Gesichtsmuskulatur sehen kann, wenn sie schlafen. Also vor jeder intellektuellen Traumdeutung. Das Unbewusste neigt daher dazu, sein Ich durch im Traum gemachte Erfahrungen auf die Realität im Wachzustand vorzubereiten. Dies sind gewisse Analogien oder Szenen, die am Ende ohne Deutung geeignet sind, das bestmögliche Verhalten hervor zu bringen, durch die dispositionale psychische Struktur, die beim Ich durch den Traum erzeugt wird. Ich nenne dies die „karmatische Funktion“ der Träume. In einen Konflikt mit dem Träumer involvierte Personen werden auch deshalb oft nicht direkt gezeigt, weil das ein zu hohes Schreckpotential oder Autoritätspotential erzeugen würde.
Also ist es oft sinnvoll, den Traum auf die jeweils an dem Tag dringlichsten Vorhaben oder Entscheidungen (Fragen) zu beziehen und dabei eine elementare Skala: positive, neutral, negativ, für den Bezug des Traumes auf diese Vorhaben an zu wenden.

Die Traumkultur-Initiative möchte nun eine weltweite Traumkultur schaffen, in der Hoffnung, dass sich soziale, ökologische und politische Probleme mittels Träumen bearbeiten lassen. Die Kreativität und Güte des Unbewussten sollen für die friedenspolitische Arbeit und die ethische Orientierung der Gesellschaft mobilisiert werden. Ich könnte mir zunächst eine kleine Traumgruppe vorstellen, in die Träume eingebracht werden können oder Erfahrungen mit Träumen.

 

2. Zu den Fundamentalismen

Jede Kultur ist nur so gut, wie ihr Einfluss auf die Belange der Menschheit gut ist, bzw. sie in diesen Belangen etwas leistet. Wenn eine Kultur ihre eigenen Interessen über die Interessen der Menschheit stellt und sich durch das definiert, was sie von den arbeitenden Menschen trennt, statt durch das, was sie mit ihnen verbindet, dann verkommt sie zur religiösen Sekte. So ähnlich hat das auch schon Karl Marx gesagt.

Ich komme hier also zur Kritik der Fundamentalismen jeder Art, die alle auf ihre jeweilige Weise den Charakter religiöser Sekten haben. Ich möchte mich im Folgenden auf das Christentum als Beispiel beziehen.
Vor allem ist es ein Merkmal der Fundamentalismen, dass sie papageienartig die Dogmen nachplappern, die in ihren Büchern stehen, statt selbst zu denken. Wie kommt es, dass ein einzelner Mensch die ganzen Sünden aller Menschen vergeben kann? Nur die Opfer können den Tätern vergeben. Aber mit dem Gedanken, dass alle Menschen Sünder sind, lassen sich die Gläubigen hervorragend von der Erlösungsideologie ihrer Priester abhängig machen, lassen sich hervorragend Pfründe organisieren. Es ist ein richtiger Gedanke einerseits, dass die Menschheit ziemlich charakterlich schlecht aus der biologischen Evolution herausgekommen ist. Aber es ist auch ein richtiger Gedanke, dass Menschen sich ethisch verbessern können, ja sogar vervollkommnen können. Ein Gedanke der östlichen Philosophie.
Warum ist unsere Geschichte so schlecht, wenn doch Gott allmächtig ist? Er hat dem Menschen seine Freiheit lassen wollen. Aber die „Freiheit des Menschen“ gibt es nicht, es gibt nur Menschen, die diese oder jene konkreten Freiheiten haben. War also die Freiheit Adolf Hitlers, Millionen von Juden und Andersdenkende zu ermorden, die Freiheit des Menschen? Nein es war eben die individuelle Freiheit, zu der er sich ermächtigt hatte. Gott kann eben nicht allmächtig und gütig zugleich sein. Aber überall wird von den christlichen Kirchen die gleiche Gehirnwäsche mit diesem falschen Argument betrieben, nur damit das Dogma aufrecht erhalten werden kann.

Mit einem positiv gelebten Christentum teilt meine Traumkultur das Primat der Liebe und dass der Wert des Menschen nicht von seiner Leistung abhängig ist. Aber ich formuliere dies gegenüber Isatou Samura, meiner westafrikanischen Freundin, so: Ich liebe Dich nicht wegen deiner Fähigkeiten, aber ich liebe auch Deine (ethischen oder operationalen) Fähigkeiten. Den zweiten Teil hat Jesus vernachlässigt, so dass dieses Bild eines grundsätzlich defizitären Menschen dabei herauskommt.

Jetzt komme ich zu den sozialen Codes der Bibel. Ich kritisiere daran besonders jenen ideologischen Zusammenhang, den ich das „archaische Dreieck“ nenne: Anti-Polygamie, Anti-Homosexualität und anti-drogen. Dieses Dreieck lässt sich aus der Evolution unserer kriegerischen Geschichte erklären, also eigentlich als ein Vermächtnis der biologischen Evolution. Drogen machen weniger kampffähig, Homosexuelle zeugen keine Kinder (also potentielle Krieger), und Polygamie erzeugt unsichere Besitzverhältnisse, was die Sexualpartner betrifft, was ebenfalls die Kampffähigkeit einer Ethnie schwächt. Kampffähigkeit und Besitz sind die Motive dieses Dreiecks der sozialen Codes. Und das ist nicht positiv. Daraus kann keine positive (friedliche) Kultur erwachsen. Warum soll es nur einen Partner auf der Welt für jeden Menschen geben, den sie oder er lieben kann? Dem muss Rechnung getragen werden. Das ist also ein Gebot der Liebe. Damit widerspricht Jesus sich selbst. Das archaische Dreieck kann also als das Fundament von Kriegskulturen gesehen werden. Und tatsächlich kann man die meisten dieser Christen im Bibel Belt der USA nur als Militaristen bezeichnen. Es gibt nicht nur einen gefährlichen islamischen Fundamentalismus, sondern auch einen gefährlichen christlichen Fundamentalismus.

Übrigens ist das Unbewusste das einzige nicht in der Umwelt verankerte Gegenüber, das ein Mensch hat. Also die einzige Instanz, die einem realen, persönlichen Gott ähnlich sein könnte, dessen außerordentliches Wissen dann das Paranormale ist und dessen Güte sich aus den ethischen Inspirationen ergibt, die es dem Ich angedeihen lässt. Und dabei wird das Unbewusste so wenig beachtet. Oder diese Religiösen entscheiden bei jedem Traum, ob dieser vom Teufel oder von Gott gesandt ist, je nach dem, ob es etwas Kritisches, ihren bewussten Ansichten widersprechendes ist oder nicht. Der Teufel als positiver Archetyp ist Luzifer („der Lichtbringer“), der Menschen ihren selbst inszenierten (moralischen) Heiligenschein verkleinert, wo er ihnen zu groß geworden ist.

 

3. Ausblick

In der Traumkultur werden sich die Menschen von ihren Träumen beraten lassen, welche Partner für sie gut sind. Das sind dann die Menschen, die spirituell zu einem gehören. Hier ergibt sich ganz zwanglos ein großer Gedanke. Wenn die Sexualpartner mittels der Träume gewählt werden, dann kann die biologische Evolution durch das Unbewusste gesteuert werden. Die Entwicklung des genetischen Pools der Menschheit würde teilweise durch das Unbewusste beeinflusst. Ich nenne dies „spirituelle Evolution“. Isatou Samura schrieb mir dazu 2011:

„spiritual evolution. you must be a legend. i have been thinking about it but i have no idea about it… what will be evolving, the spirits, the demons, the wizards. i really don’t know.. i wish i was there to help you discuss this topic…“

Nun, das Unbewusste ist der kooperative Pol im Menschen, der sich in der biologischen Evolution entwickelt hat. Das langfristige Ergebnis einer solchen Evolution durch genetische Selektion durch die Träume sollte also positiv sein. Vielleicht steht die paranormale Wahrnehmung heutiger Menschen in etwa wie das Insektenauge zum menschlichen Auge zur maximal möglichen Information, die gewonnen werden kann. Dann könnte die spirituelle Evolution eine wesentlich verbesserte paranormale Wahrnehmung hervorbringen – durch die Anwendung der paranormalen Wahrnehmung. Ein Selbstverstärkungseffekt.
Und noch ein Punkt kann eintreten, wenn alle Menschen sich bei ihren wichtigsten Entscheidungen durch die Träume helfen lassen. Es würde nach meiner Erfahrung viele induzierte Träume geben, also solche, die erst durch die gemeinschaftliche Aufmerksamkeit für Träume entstehen. Das nenne ich den „Traumlaser“. Das ist der Traumprozess, der sich dadurch ergibt, dass sich 7 Milliarden Unbewusste gegenseitig paranormal sehen (eine Art „Metaselbst“ formen), wenn die Menschen dann auch noch ihre Träume und ihre Traumdeutung aktiv miteinander besprechen. Auch soziale Codes könnten gemäß den Träumen gewählt werden und politische Entscheidungen könnten mit Hilfe der Träume getroffen werden. Mir ist aus meinen Träumen bereits klar, dass vegetarische Ernährung zu dem gehört, was mein Unbewusstes favorisiert. Ein sozialer Code, den die Bibel völlig vernachlässigt.
Das Unbewusste liefert dabei erfahrungsgemäß hauptsächlich die Informationen, die das Ich sich nicht selbst erarbeiten kann oder weiß (Jung: „die kompensatorische Funktion der Träume“). Es gilt stets die Aussagen der Träume rational und empirisch nach zu vollziehen, um den Traum selber besser zu verstehen und um dessen Inhalte auch anderen besser vermitteln zu können. Das Unbewusste braucht einen starken und unabhängigen Partner als sein Ich, um seine innovativen Pläne, die es mit dem Ich vor hat, umsetzen zu können.

 

4. Vertiefung

Damit habe ich in diesem Essay bisher drei Funktionen der Träume angesprochen: Die prospektive Funktion (das Paranormale), die karmatische Funktion (das Prä-dispositionale) und die kompensatorische Funktion der Träume. Es gibt jedoch noch mindestens drei weitere Funktionen der Träume: Die Nachverarbeitung von Tagesereignissen oder Erfahrungen der Kindheit und Jugend, die individuierende Funktion, die Carl Gustav Jung besonders besprochen hat und die darin besteht, die Persönlichkeit (vor allem während der Jugend) durch bestimmte Archetypen zu entwickeln. Und schließlich die transzendente Funktion, die darin besteht, dass die Träume manchmal nicht nur in bekannten Zusammenhängen Ereignisse vorhersagen, sondern den gegenwärtigen Horizont des Träumers überschreiten, ihm etwas völlig Neues und bisher Unbekanntes zeigen können. Zum Beispiel hatte ich ungefähr 1998 einen Traum von einem Koordinatensystem, in dem die eine Koordinate die Traumpsychologie darstellte und die andere die Evolutionstheorie. In dem freien Bereich, den die beiden Achsen aufspannen, entwickelte sich etwas faszinierendes und mir unbekanntes. Dies war ein Hinweis darauf, dass die Kombination von Traumpsychologie und Evolutionstheorie zu neuen Erkenntnissen führen kann. Wichtig ist mit solchen Träumen die Leuchtkraft der Farben und der numinose „Wind“ im Bauch. Auch das Gefühl kann paranormal oder transzendent sein. Ein Traum kann mehrere der sechs Funktionen haben.
Viel später hat dieser Traum mich dann dazu angeregt, meine Theorie des Evolutionsvorteils der paranormalen Wahrnehmung, die ich oben kurz dargestellt habe, zu finden. Ein Ansatz der entscheidend dazu geeignet ist, das Argument der Skeptiker von den „selbst-erfüllenden Prophezeiungen“ bezüglich des Vorauswissens der Träume zu widerlegen, bzw. zu beantworten. Dieser Traum, der die Richtung dahin gezeigt hat, war also ein transzendenter Traum, denn es ging um eine völlig neue wissenschaftliche Erkenntnis, die den Horizont des Bewusstseins überschreitet.

In diesem Essay habe ich versucht durch die sechs Funktionen der Träume einen praktischen Kompass zur Deutung von Träumen nach ihrer Funktionalität dar zu stellen. Wie werden nun aber konkrete Symbole gedeutet? Eins zu eins Übersetzungen sind möglich und zwar insbesondere, wenn im Traum Jungsche Archetypen vorkommen. Dies sind genetisch verankerte, kollektive Figuren der Seele. Ich kann hier in diesem kurzen Essay nicht die umfassende Archetypentheorie Carl Gustav Jungs darstellen und verweise dazu zur Einführung auf das Buch: „Der Mensch und seine Symbole“, das von Carl Gustav Jung herausgegeben wurde und neben einem Essay von ihm mehrere Essays seiner Schülerinnen und Schüler enthält. Ich werde so systematisch wie möglich vorgehen, dann aber einige Beispiele herausgreifen und dabei vor allem neues, eigenes Material einbringen.
Das Mandala als wesentliches Symbol des Selbst, des Seelenkerns, aus dem im Unbewussten die Träume kommen, habe ich schon erwähnt. Ich hatte erwähnt, was es bedeutet: Harmonie und vor allem die Harmonisierung der vier Erkenntnisfunktionen. Es ist das am meisten motivierende Symbol des Selbst. Das Selbst ist das Unbewusste minus allen unbewussten Kräften, die nicht die Quelle der Träume sind. Ich habe oben das Selbst vereinfachend „Unbewusstes“ genannt, weil es oft so gesagt wird. Zunächst muss der Mensch aber – neben der Motivation, die er braucht – seine Verdrängungen bewältigen. Diese treten ihm als der Archetypus des Schattens gegenüber. Man sagt auch anschaulich „das Skelett im Schrank“. Lassen Sie mich eine solchen Traum von meinem Schatten, der auch mit meiner Arbeit hier zu tun hat, kurz erörtern. Ich war in dem Traum ein langer, schlanker Schornsteinfeger, so ganz altmodisch, schwarz gekleidet mit schwarzem Zylinderhut auf dem Kopf und fuhr mit dem Fahrrad eine leicht abschüssige Straße hinunter, die zu meiner damaligen Wohnung als Student führte. Am Ende dieser Fahrt, kurz vor dem Abbiegen in die Straße zu meiner Wohnung, sagte mir das Unbewusste im Traum: „Du musst die Residua entdecken“. Nun der Schornsteinfeger war ich selber als mein eigener Schatten. Das heißt, der Schatten war bei mir damals schon etwas in die Persönlichkeit integriert. Die „Residua“ sind lateinisch die „Reste“. Das war eine Aufforderung, die fehlenden Inhalte für die Bewältigung der globalen Situation in unserer Zeit zu entdecken und zu erörtern. So kann ich es heute sagen. Damals habe ich sehr wenig an mich geglaubt oder mir etwas großes zugetraut. Daher trat dieser Inhalt in Zusammenhang mit meinem Schatten auf. Ich hatte meine Aufgaben und Fähigkeiten verdrängt, so wie das Unbewusste sie wollte. Körperliche Größe drückt in Träumen spirituelle Größe aus, menschliche oder geistige Größe im allgemeinen. Das Unbewusste drückt sich oft durch Analogien und Metaphern aus. So ist der lange Schornsteinfeger, der ich im Traum war, zu verstehen. Er war aber sehr dünn und die Straße war dort abschüssig, was einerseits eine gewisse Instabilität und Gefährdung ausdrückt. Und hier lagen bereits Hinweise auf die ökonomische Krise nach meinem Studium vor, wobei ich fast in einem der reichsten Länder der Welt verhungert wäre (ich war wirklich sehr dünn am Schluss meines Fastens aus Not).
Und warum hat es „Residua“, statt „Reste“ gesagt? Das hat mit dem sogenannten Residuensatz in der mathematischen Funktionentheorie zu tun. Dabei wird gesagt, dass unter bestimmten Umständen eine beliebige geschlossene Kurve um die Polstelle (Unendlichkeitsstelle) einer komplexen Funktion immer den selben Wert für das Integral dieser Funktion auf der Kurve aufweist. Das bedeutet auf mein Lebenswerk übertragen, dass ich grundsätzlich auf den verschiedenen Lebenswegen, die ich hätte gehen sollen oder wollen, immer die selben hauptsächlichen Einsichten finden würde: Traumkultur, neue globale Finanzarchitektur, Humanökologie, nicht als Krisentheorie, sondern als Theorie der humanen Alternativen, Friedensinitiative. Der Traum bestätigt mir diese These über mein Leben und meine Forschungen. Ich hatte den Traum instinktiv damals schon ganz gut verstanden und heute kann ich ihn vollständig deuten.
Ein Teil der Integration des Schattens entfällt auf die Archetypen Anima, die weibliche Seite des Mannes, und Animus, die männliche Seite der Frau. Dazu hatte ich keine Träume in meinem Leben, da ich meine weibliche Seite immer ziemlich gut entwickelt hatte (das Unbewusste wirkt ja „kompensatorisch“, es ergänzt vor allem, was fehlt). Zu den positiven Ausprägungen eines Archetypus, gibt es stets auch negative Varianten. Zum Beispiel kann ein dunkles, erstarrtes Mandala eine gleichmacherische, uniforme Einheit der Kultur oder Einstellung symbolisieren.
Übrigens unterscheidet Jung eine Deutung auf der Subjekt-ebene von einer Deutung auf der Objekt-ebene. Bei ersterer werden Trauminhalte als Ausdruck psychischer Gegebenheiten des Träumers gedeutet, bei letzterer als bezogen auf die Außenwelt.

Somit möchte ich noch zur menschlichen Kultur kommen. Zunächst ein Traum von mir, den ich mit 18 Jahren geträumt habe. Ich war am Strand mit meinem Vater. Dieser war dunkel gekleidet und hatte einen schwarzen Cowboyhut auf. Es waren auch kleine Tiere am Strand. Er drängte mich, entgegen meiner Angst, im Meer zu schwimmen. Ich verwandelte mich in einen kleinen Seehund und schwamm in die See. Dort verwandelte ich mich in einen kleinen silbrigen Fisch und dieser verwandelte sich in einen größeren silbrigen Fisch. Und schließlich verwandelte sich dieser weitere silbrige Fisch in einen großen, langen Aal-ähnlichen Fisch, der in mehreren Spektralfarben leuchtete und tief und allein im Meer schwamm, wobei eine wunderschöne Musik erklang.
Nun der Anfang ist klar. Mein Schatten in Gestalt meines Vaters (der damals schon tot war, er starb bei einem Autounfall 1975) drängt mich in das Meer des Lebens zu schwimmen. Ich fange also ganz klein an, als kleiner Seehund, der noch die Luft zum Atmen braucht und mache dann verschiedene Verwandlungsstufen durch, bis ich der große, leuchtende Fisch werde. Das Land, wo die Tiere Luft atmen, ist die menschliche Sphäre, wohingegen das Meer mit seiner Tiefe und Unbekanntheit auch die unbewusste Sphäre ausdrückt, also einerseits die Herausforderungen des Lebens, aber diese liegen für mich im Meer, in der Entdeckung des Unbewussten. Den Cowboyhut meines Vaters kann man mit den Cowboys im Western assoziieren, die kämpferische Situationen bewältigen müssen, so wie ich später während und nach meines Studiums. Aber die beiden Transformationen der silbrigen Fische deuten auch dabei auf eine spirituelle Vorgehensweise hin.
Was bedeutet nun der große Fisch? Im frühen Christentum war der Fisch das Symbol für Christus. Damit ergibt sich ganz zwanglos eine sehr allgemeine Deutung. Der Fisch – in dieser großen und positiven Form – ist ein Kulturbringer auf historischer Ebene. Diese Deutung wird unterstützt dadurch, dass ich später, am Ende meiner Studienzeit tatsächlich auch träumte ein Christus zu sein, aber ein blauer Christus, der von seiner Mutter gerettet werden würde. Blau ist in meinem Traumfarbcode, den ich mit meinem Unbewussten entwickelt habe, die Farbe für das, was vorbei ist oder verloren gegangen ist („that leaves you blue“ sagt man dafür im englischen). Damals ist tatsächlich viel von meinen Aufgaben mit dem Unbewusste verloren gegangen, denn ich war zu schüchtern und habe mir nicht zugetraut die großen indischen Frauen, denen ich an der Universität begegnet bin, kennen zu lernen. Heute habe ich dieses Nostradamusprojekt (sage ich mal) meines Unbewussten wieder auf genommen und Isatou kennen gelernt, die ebenfalls eine große und spirituelle Frau ist. Ich bin nicht mehr schüchtern, sondern sensibel. Isatou hat sich zur gleichberechtigten Partnerin und „Femme Inspiratrice“ in diesem Projekt entwickelt.
Lassen Sie mich diese Interpretation meines Fischtraums mit dem Hasen vergleichen, der in der Jungschen Psychologie ebenfalls als Kulturbringer begriffen wird. Meine Mutter träumte einmal, als meine Nichte ungefähr zwölf Jahre alt war, dass diese mit einem erstaunlich großen Hasen zu ihr zu Besuch kam. Damals war meine ältere Nichte oft dazu angestellt, auf ihre jüngere Schwester auf zu passen und es wurde von ihr erwartet, dass sie ein Vorbild für die Jüngere war. Deutet man den Hasen als Kulturbringer auf häuslicher Ebene ergibt der Traum sofort einen Sinn. Meine Nichte war damals davon überfordert für ihre Schwester und die Erwachsenen der Kulturbringer auf häuslicher Ebene zu sein. Der Hase, der von ihr erwartet wurde, war viel zu groß.
Der Kontrast zwischen den beiden modernen Träumen ergibt also: Der Hase ist, als sanftes, aber beharrliches Haustier, das Kulturwesen auf häuslicher Ebene, der Fisch, als nicht-sprechendes, also introvertiertes, schlangen-ähnliches – intuitionales – Wesen, der Kulturbringer auf historischer Ebene. Die letztere Deutung bestätigt sich auch an meinen heutigen Texten, die durchaus dazu geeignet sind, die menschliche Kultur weiter zu bringen (siehe zum Beispiel die Texte auf diesem Blog und was ich sonst noch veröffentlicht und geschrieben habe). Das Unbewusste ist also „synchronisch“, indem es die menschliche Kultur synthetisiert. Denn dieser Fisch-Traum war natürlich ein Traum über die Zukunft, ein Lebenstraum, der sich nun heute verwirklicht hat. Er hat mich Jahrzehnte lang motiviert zu dem zu werden, was ich heute bin und für die Menschheit sein kann. Mein strategisches Projekt, das sich aus dem Fischtraum konkret entwickelt hat, ist jedenfalls ganz klar: Einen optimalen intellektuellen Code, ein aus vernetztem Denken entspringendes, ganzheitliches Projekt für das 21. Jahrhundert zu schreiben und dadurch an einer globalen Strategie für dieses Jahrhundert mit zu arbeiten. In diesem Sinne sind meine bisher veröffentlichten kurz geschriebenen Texte als Bausteine und Vorveröffentlichungen dieses Projektes zu verstehen (meine neue globale Finanzarchitektur die wichtige soziale Innovation dabei). Ein Buch ist in Vorbereitung und zu zwei Dritteln fertig. Ich habe hier noch nicht alle meine archetypischen Träume erörtert, um dieses Essay kurz zu halten, damit es überhaupt gelesen wird.
Ob diese Chance des Kulturbringers auf historischer Ebene in meinem Fall genutzt werden wird oder ob ich der leuchtende, aber allein schwimmende Fisch bleibe, liegt nun nicht an mir, sondern an einer Welt, die nur all zu oft der größten Oberflächlichkeit und den fragmentarischen, interessengeleiteten Beiträgen aus den Eliten den Vorzug vor der Tiefe des Geistes gibt.

 

5. Plädoyer

Eine Traumkultur hätte also viele Vorteile: Sie wäre friedlich und kooperativ, sie hätte die Perspektiven der spirituellen Evolution und des Traumlasers, sie wäre gender-neutral, denn das Mandala als der Hauptarchetypus ist weder männlich noch weiblich (und die Archetypen Animus und Anima sind gleichwertig), man müsste selber denken, statt Bücher nach zu plappern, man hätte eine Debattenkultur, jeder hat seinen eigenen Zugang zu „Gott“ (seinem eigenen Unbewussten), diese Kultur wäre in natürlicher Weise spirituelle, jedoch empirische und rational gleichzeitig und man hat den Vorteil der Information durch die paranormale Wahrnehmung, sowie den Vorteil lebendiger Transzendenz.
Eine Traumkultur würde sich aus der natürlichen Spiritualität in der Interaktion mit dem Unbewussten speisen. Eine Art LSD-Kultur ohne LSD, durch induziertes Träumen, mit einem gut begründeten psychoanalytischen Hintergrund. Das Unbewusste als ideelle Konkurrenz zu den heruntergekommenen Institutionen unserer Zeit (siehe z.B. US-Präsident Trump).

Statt des zweifelhaften Burgfriedens zwischen den gängigen Religionen, der vor allem darin besteht, dass keine Krähe der anderen ein Auge aus hackt, brauchen wir eine neue vernünftige Kultur, die rational und empirisch ist und zugleich Spiritualität enthält. Eine Kultur, die der Jugend unserer Zeit gegenüber all den autoritären, lebenspraktischen und intellektuellen Zumutungen der gängigen Religionen (z.B. Beschneidung) und der deutschen Leitkultur die geistige Orientierung gibt, die sie braucht. Wenn die Bücher der gängigen Religionen so viel Falsches enthalten, wie ich oben am Beispiel des Christentums aufgezeigt habe, dann ist es besser einen Neuansatz zu wagen. Denn diese traditionellen Kulturen liegen durch ihren Widerstand gegenüber Kritik und Neuerungen weit hinter dem Reformbedarf zurück. So hat das Christentum zum Beispiel zwar teilweise seinen Widerstand gegenüber homosexuellen Partnerschaften aufgegeben, aber das Menschenrecht auf Bewusstseinserweiterung durch psychedelische Drogen (Andrew Weil) wird weiterhin nicht anerkannt. Auch über Drogenanwendung können selbstständige Entscheidungen mittels Träumen getroffen werden, ob dies individuell positiv ist. Von der Anti-Polygamie, dem dritten sozialen Code im Trippel des archaischen Dreiecks habe ich schon gesprochen. Der Mangel an Alternativen, die selbstbestimmtes Denken fördern und anleiten, zementiert erst die Radikalisierung durch die Fundamentalismen. Die deutsche Leitkultur, das ist ja vor allem: „Nach oben buckeln und nach unten treten“ oder „Nach oben hui und nach unten pfui“, nur mal nebenbei gesagt, um hier auch mal das schönfärberische Bild der Deutschen von sich selbst zu korrigieren. Das Unbewusste gestern Morgen im Traum zu mir (für diesen Text): „Es lohnt sich das Leben zu schützen, denn dieses Leben ist lebenswert.“ Um zu sehen, zu welcher Idee einer globalen politischen Strategie der Traumprozess bei mir als Autor geführt hat, hier der nachfolgende Link auf eines meiner Hauptessays.

Dreamscultureblog (WordPress), Alexander Sigismund Gruber: „A PARADIGM CHANGE OF ECONOMY: TOWARDS A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE (Plus)“, 21.5.2016,

https://dreamscultureblog.wordpress.com/2016/05/21/a-paradigm-change-of-economy-for-a-new-global-financial-architecture-plus/

Wie eine Welternährungskrise die Welt von heute verändern könnte

© 2.9.2017, Alexander Sigismund Gruber M.A. phil, Konstanz, Germany, bluewinds44@gmail.com

Wie eine Welternährungskrise die Welt von heute verändern könnte

1. Läuft die Menschheit auf eine Welternährungskrise zu?

Die Anzeichen, dass es in absehbarer Zeit zu einer Welternährungskrise kommen wird, häufen sich schon seit einigen Jahren. Schon die letzten Jahre gab es Dürreperioden im südlichen Afrika, die wohl auf den Klimawandel zurück zu führen sind. Auf Westafrika bezogen erhielt ich bereits im Jahre 2015 von Freunden dort Hinweise auf eine zunehmend krisenhafte Situation durch starke Regenfälle. Ich habe darüber dann damals schon in meinem Video über Humanökologie auf YouTube publiziert. Zusätzlich zu diesen persönlichen Warnungen konnte ich auch Voraussagen der UNCCD und des IPCC recherchieren, die in die gleiche Richtung deuten. Die UNCCD schrieb bereits 2012:

„Zwei drittel des Afrikanischen Kontinents sind Wüsten oder Trockengebiete. Dieses Land ist wichtig für Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Jedoch werden sich fast drei viertel davon voraussichtlich in verschiedenem Maße verschlechtern. Die Region ist von häufigen und schweren Trockenheiten heimgesucht, die während der letzten Jahre besonders schwerwiegend am Horn von Afrika und in der Sahelzone waren.“

Eine IPCC-basierte Studie der AMCEN („African Ministerial Conference on the Environment“) hält fest:

„Um 2020 werden voraussichtlich 75 bis 250 Millionen Menschen in Afrika durch den Klimawandel von zunehmender Wasserknappheit betroffen sein. […] in einigen Ländern könnten die Erträge aus von Regen bewässerter Landwirtschaft um bis zu 50% fallen. Landwirtschaftliche Produktion, einschließlich dem Zugang zu Nahrungsmitteln, wird in vielen afrikanischen Staaten erheblich beeinträchtigt sein.“

Zum Beispiel ist in Kenia die Nahrungsmittelproduktion schon während der Periode 2014/15 um durchschnittlich 10% gegenüber den fünf Jahren davor gefallen (FAO, 2015). Betroffen waren Weizen, Mais und Reis. Aber die Krise ist heute global. Im Sommer 2015 stieg der Maispreis sprunghaft um 5%, weil wegen des El-Ninio Phänomens in Brasilien die zweite Maisernte erheblich betroffen war. Afrika ist im Grunde das Modell auch für die globale Entwicklung. Bereits 2016 hatte ich in meinem Essay über eine globale Strategie im 21. Jahrhundert (siehe Titel auf meinem Blog unten) vermutet, dass bald auch Asien betroffen sein würde. Und dieses Jahr ist das nun mit dem viel zu starken Regenfällen in der Monsunzeit auch eingetreten.

IAASTD („International Assessment of Agricultural Knowledge Science and Technology for Development“) schreiben in ihrer Studie „Landwirtschaft am Kreuzweg“ von 2009 ohne weiteren Kommentar: „Abiotischer Stress, wie Trockenheit und Versalzung könnten die Ernteerträge weltweit um bis zu 50% verringern (Jauhar, 2006).“ Wissenschaftler an der Universität von Washington sagen voraus, dass die Hälfte der Weltbevölkerung eine klima-induzierte Ernährungskrise bis zum Jahr 2100 erleben könnte. Sie meinen damit vor allem die Bevölkerung der tropischen Regionen. Aber natürlich würden bei einer solchen Nahrungsknappheit überall auf der Welt die Preise für Grundnahrungsmittel steigen. Damit wäre also eine Welternährungskrise gegeben, deren erste Ausläufer wir jetzt erleben.

 

2. Intermezzo: Die Welternährungskrise in meinen Träumen

Seit einigen Jahren träume ich schon immer wieder von einer solchen Welternährungskrise. Wobei dies Alpträume sind, die mir vor allem meinen eigenen Untergang in dieser Krise zeigen. Den letzten Traum dazu hatte ich im Dezember 2016. Ich träumte, dass ich mit einem Freund, der etwas Geld auf der hohen Kante hat, nach Australien geflohen bin. Wir hatten uns eine kleine, offene Laube gebaut. Wir sind in dieser staubigen, heißen Landschaft fast verhungert, bis die Polizei uns fand. Sie haben uns in so eine Art Konzentrationslager gebracht, wo aus den Duschen kein Wasser kam. Es war ein Alptraum.
Nun es ist klar dass, wenn die Nahrungsmittelpreise hier in Deutschland stark ansteigen, sich der braune Mob sehr schnell darüber verständigen wird, dass man geistig Behinderte (wie ich es bin) und andere „Nettostaatsprofiteure“ nun nicht mehr „durchfüttern“ will. Daher die Flucht nach Australien.

Ich habe ein Prinzip bei der Deutung meiner Träume. Wenn ich die Zukunft von den Träumen gezeigt bekomme, es sich also um das paranormale Wissen der Träume handelt, das ich aus vielen Beispielen in meinem Leben kenne, dann überprüfe ich die Aussagen der Träume so gut es geht rational und empirisch. Das ist für mich selbst wichtig, um den Traum besser zu verstehen. Aber es ist auch für die Vertretung der vom Traum gezeigten Ereignisse oder Ideen nach außen wichtig. Andere Menschen haben ja nicht meinen Traum gehabt (oder glauben Träumen grundsätzlich nicht). Um mich ihnen verständlich zu machen und meine Idee für sie akzeptabel zu machen, muss ich sie in unserer Kultur rational und empirisch belegen können. Das heißt der Traum gibt meinen Recherchen eine Richtung, aber die Evidenz muss woanders her kommen. Dieses Vorgehen hat zu meiner Argumentation im ersten Kapitel geführt. Jedoch kann ich selber im Zweifelsfall, als Mensch der Traumkultur, immer meinen Träumen unmittelbar Glauben schenken.

 

3. Die Folgen einer Welternährungskrise für unsere Zeit

Die Menschheit wird in Zukunft mit verschiedenen sich überlagernden Krisenfaktoren konfrontiert sein. Rohstofferschöpfung, Klimawandel, hohe Bevölkerungsdichte, Staatsverschuldung und Umweltverschmutzung werden sich zu einer bedrohlichen Situation überlagern. Die Auswirkung des Klimawandels könnte jetzt eben diese erste Ernährungskrise in der globalisierten Welt sein, in diesem Sinne eine Welternährungskrise, da die Nahrungsmittelpreise durch den Weltmarkt globalisiert werden, bzw. zusammenhängen.

Stark ansteigende Lebensmittelpreise würden zu einer weltweiten Nahrungskonkurrenz führen. Dadurch würden nationale Interessen in den Vordergrund rücken (mehr noch als heute durch die Standortkonkurrenz). Durch Europa und Deutschland würde ein Rechtsruck gehen. Denn der Industriestandort Deutschland wäre gefährdet, der den Hort der hiesigen Demokratie darstellt. Weltweit würden die Menschen einen großen Teil ihres häuslichen Budgets für Nahrungsmittel ausgeben, nicht mehr für Industrieprodukte. Damit würden auch die deutschen Exporte einbrechen oder hinfällig werden. Fachkräfte, seien es biologische Deutsche oder Ausländer, würden viel weniger gebraucht. Dabei würde der Zuwachs an Fachkräften, der zur Bewältigung der Welternährungskrise gebraucht wird, wohl bei weitem nicht den Verlust an Industriearbeitsplätzen ausgleichen. Die Arbeitslosigkeit würde stark ansteigen und der vorausgesagte Bedarf von 3,5 Millionen fehlenden Fachkräften bis 2040 wäre eine völlige Fehleinschätzung. Die gesellschaftliche Solidarität und die Demokratie drohen in Gefahr zu geraten.
Eine Abwärtsspirale von Gewalt zwischen Nationen und ethnischen, religiösen oder sozialen Gruppen könnte ausgelöst werden, die nicht mehr zu stoppen ist.

Natürlich würden in einer Welternährungskrise weitere Millionen Klimaflüchtlinge nach Europa drängen. Und dazu ist noch zu sagen, dass es gewiss hunderttausende solcher Flüchtlinge weniger gewesen wären, hätten nicht Feministinnen bewirkt, dass das Kriterium geringeren Bevölkerungswachstums als Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung von der Agenda der Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio gestrichen wurde. Der Klimawandel und das Bevölkerungswachstum dürfen als krisenhafte Faktoren nicht gegeneinander ausgespielt werden.

Der Sozialneid der Deutschen ist heute schon so ausgeprägt, teurere Lebenshaltungskosten würden ihn auf die Spitze treiben. Rosa Luxemburg zitierte in ihrem Essay: „Tolstoi als Sozialer Denker“ diesen mit den Worten: „Der Stolz der Ameise auf ihre Arbeit macht nicht nur die Ameise grausam, sondern auch den Menschen.“ Dieser Satz wird dann seine besondere Bedeutung bekommen, wenn die AfD der Zukunft fordern wird, Flüchtlinge und generell „Nettostaatsprofiteure“, als Menschen, die die hohen Lebenshaltungskosten in der Welternährungskrise nicht mehr bezahlen können, in die neuen Arbeitslager ein zu sperren. Es ist eigentlich gut, dass die Flüchtlinge hier sind, weil sich daraus ein Widerstandspotential zugunsten der Demokratie und gegen Rechts ergibt. Deutschland beutet ja mit die natürlichen Ressourcen Afrikas aus und profitiert durch ungleiche Handelsverträge von Afrika als Exportmarkt, so dass die Mehrkosten für die Flüchtling durch die Gewinne daraus mehr als ausgeglichen werden.

Dabei dürfte diese erste Welternährungskrise noch durch Technologie zu bewältigen sein. Es werden schon seit einigen Jahren gentechnisch Veränderte Nahrungspflanzen entwickelt, die besonders Resistent gegen Trockenheit und Regenfluten sind. Jedoch um welchen Preis? Ein Oligopol von Gen-Tech-Konzernen diktiert der Gesellschaft ihre Bedingungen zur Anwendung der neuen Technologien und wird horrende Preise für das neue Saatgut nehmen. Hier müssten die UN eingreifen und schon heute solche Nahrungspflanzen als Auftragsarbeit entwickeln lassen, so dass die UN dann die Patente für die Menschheit verwalten.

Eduardo Hughes Galeano, „Die offenen Adern Lateinamerikas“: „Die Geschichte ist wie ein rückwärts blickender Prophet, aus dem was ist und entgegen dem was ist, entwickelt sich das, was sein wird.“ Das kann gerade mit Hinblick auf eine Welternährungskrise wieder gesagt werden, denn die Krisenzusammenhänge sind alle schon in der Gegenwart angelegt.

Die Mitte der Gesellschaft wird heute zwischen vier Fundamentalismen zerrieben: Den Rechten, der extremistischen Linken, den Marktfundamentalisten und dem religiösen Fundamentalismus. Immer mehr gewalttätige Extremisten laufen herum, die eine verloren scheinende Welt politisch oder materiell ausplündern wollen. Wir brauchen Frieden, Köpfchen und Wahrhaftigkeit, um den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft begegnen zu können. Eine bessere Welt kann aus vernetztem, differenziertem Denken und ganzheitlichen Lösungsansätzen entstehen. Daran habe ich seit fast zehn Jahren gearbeitet. Mein Essay über eine globale Strategie im 21. Jahrhundert präsentiert einige der wichtigsten Ergebnisse dieser Arbeit (siehe nachfolgendes Essay auf meinem Blog).

Dreamscultureblog (WordPress), Alexander Sigismund Gruber: „A PARADIGM CHANGE OF ECONOMY: TOWARDS A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE (Plus)“, 21.5.2016, https://dreamscultureblog.wordpress.com/2016/05/21/a-paradigm-change-of-economy-for-a-new-global-financial-architecture-plus/

Alle reden vom Krieg, aber keiner redet vom Frieden

© 31.12.2015, Alexander Sigismund Gruber, Germany, bluewinds44@gmail.com

 

Alle reden vom Krieg, aber keiner redet vom Frieden

Zunächst möchte ich mit Bezug auf die syrische Opposition und Assad bemerken, dass es immer leicht ist Parteien zum Frieden aufzufordern, die einen selbst nicht bedrohen. Es kommt aber darauf an, gerade denen ein Friedensangebot im Interesse des globalen Friedens zu machen, die einen selbst bedrohen oder überhaupt die größte Bedrohung darstellen.
Was man von Gandhi auch im Sinne einer Realpolitik lernen kann ist sicher ein Prinzip der geringst möglichen Gewalt anzuerkennen, wenn man schon meint nicht völlig gewaltfrei sein zu können. Und die jetzige westliche Politik folgt einem solchen Prinzip nicht. Denn dazu würde es gehören auch dem Islamischen Staat eine Friedensmöglichkeit einzuräumen. Diesem Thema ist dieses Essay gewidmet und ich habe mindestens sechs gute Argumente für den Frieden.

Bereits vor dem 13ten November 2015 schrieb ich in meinem Essay über die NSA/CIA folgendes:

Ich hätte die Idee von Verhandlungen mit Bin Laden bereits 2010 unterstützt, als dieser sie angeboten hat (kam im Deutschlandfunk). Bin Laden war ein interessanter Mann, der westliche Literatur las und sich um die Bildung seiner Kinder kümmerte. Er wäre der richtige Gegner gewesen, um zu verhandeln. Meine Feinde im engeren Sinne sind diejenigen, die mich oder von mir geliebte Menschen töten wollen. Aber jeder, der seine Waffen sogar nur zeitweise nieder legt und während der Zeit der Verhandlungen keinen weiteren Angriff vorbereitet, der kann mein Gegner werden und nicht länger mein Feind. Und es sollte ein diplomatisches Prinzip werden, in diesem Fall Verhandlungen möglich zu machen. Terroristen sind keine Feiglinge, da sie als Selbstmordattentäter dem sicheren Tod entgegengehen. Sie können eben mit unseren modernen Waffen nicht anders mithalten. Deshalb machen sie das. Und jedes mal, wenn einer ihrer Anführer getötet wird, dann ist es die Regel, dass er durch einen schlimmeren ersetzt wird. Und jedes mal, wenn eine ihrer Organisationen zerstört wird, dann ist es die Regel, dass eine schlimmere ihr nachfolgt. Das ist das Resultat des Krieges gegen den Terror und dadurch werden Verhandlungen unmöglich gemacht (unsere eigenen zivilen und militärischen Opfer werden mehr, nicht weniger, in dieser Falle des Krieges).
Das tiefgreifende Hindernis für alle Verhandlungen ist, dass die Opfer vorangehender Kriegführung schwer auf den Herzen derjenigen lasten, die verhandeln wollen. Aber das trifft fast immer auf beide Seiten zu. Und lassen Sie mich Papst Franziskus zitieren, der am 24ten September, anlässlich seines Besuches in den USA, gesagt hat: „Den Hass und die Gewalt von Tyrannen und Mördern zu imitieren ist der beste Weg ihren Platz ein zu nehmen.“

Jetzt nach dem Anschlag am 13.11.2015 in Paris möchte ich diesen Abschnitt aus meinem in englisch geschriebenen Essay vom 2.10.2015 über die NSA/CIA noch konkretisieren.
Während des letzten Jahres hat laut Deutschlandfunk die Anzahl der Opfer bei Anschlägen islamistischer Gruppen in nicht-westlichen Ländern (also Afghanistan, Irak etc.) um 80% zugenommen (auf ungefähr 10 000 Tote pro Jahr). Seit Jahren eskaliert der Krieg gegen den Terror also. Die Luftangriffe auf dem Gebiet des Islamischen Staates werden nun erheblich intensiviert. Damit ist nach dem Anschlag in Paris und den Folgeanschlägen in Nordafrika eine weitere Eskalationsstufe erreicht. Es ist mit einem jahrelangen Bodenkrieg gegen den Islamischen Staat zu rechnen, weil das Staatenbündnis, das die Luftangriffe fliegt, selbst keine Bodentruppen bereit ist zu stellen. Ein weiterer Stellvertreterkrieg im Mittleren Osten. Es gibt kein Konzept für die Bodenoffensive, Assad wird sicher nicht das Blut seiner Soldaten für unsere Interessen opfern und er ist einfach als Verbündeter nicht annehmbar. Wie sollen den die Truppen Assads zusammen mit oppositionellen Truppen (also Gegnern Assads) gegen den Islamischen Staat kämpfen? Das ist eine Illusion. Der irakische Premierminister Abadi verwahrt sich gegen den Einsatz von US-Spezialeinheiten im Irak, weil er an den sunnitisch durchsetzten Gebieten, die der Islamische Staat im Irak besetzt hält, gar nicht interessiert ist. Der Westen kann nicht erwarten, dass die heterogenen Kräfte in der Region für ihn einen Stellvertreterkrieg führen (außer vielleicht die Kurden und diese sind zu schwach, um den Islamischen Staat zu besiegen). Der Islamische Staat hat zudem überall in Nordafrika Metastasen gebildet. Selbst wenn der Islamische Staat in Syrien und dem Irak besiegt werden kann, wird es weiter Terroranschläge in der Region und den westlichen Ländern geben. Mir kommt auch sehr verdächtig vor, dass in Zusammenhang mit den Luftangriffen gegen den Islamischen Staat nicht über die zivilen Opfer gesprochen wird. Die USA machen keine Angaben über zivile Opfer. Die Zeit Online spricht jedoch allein von 52 ziviler Opfer bei US-Luftangriffen auf ein Dorf nahe Kobani Anfang Mai 2015 [1]. Ich denke, dass die bittere Rechnung noch nachkommen wird, sollte das Gebiet, das der Islamische Staat besetzt hält, je freigekämpft werden. Die westliche Allianz gegen den Terror wird für den Tod von weit mehr unschuldigen Zivilisten verantwortlich gemacht werden, als der Islamische Staat je auf westlichem Boden umgebracht haben wird. Das stellt Bombenangriffe als legitimes Mittel der Kriegführung in solchen Konflikten grundsätzlich in Frage.

Im Grunde handelt es sich im Arabischen Raum um eine in Europa nach der Ausbildung der Nationalstaaten wohlbekannte Entwicklung, die zum Beispiel im Falle Russlands „Panslawismus“ genannt wurde. Das Ausgreifen nach Einigung unter ethnischen und kulturellen Vorzeichen unter der Ägide einer Führungsnation. Man hat es also eigentlich mit einem panarabischen Nationalismus oder Panarabismus zu tun, der nur entlang der Spaltung zwischen Sunniten und Schiiten politisch und kulturell gebrochen ist. Ich bin der Meinung, dass sich diese Entwicklungsphase der Arabischen Welt nicht aufhalten lässt. Ich bin allerdings der Meinung, dass mit dem Islamischen Staat über ein Kalifat in bestimmten Grenzen auf syrischem und irakischem Territorium verhandelt werden sollte. Die Situation ist eigentlich günstig für solche Verhandlungen, da beide Seiten schwere Niederlagen erlitten haben und somit auf beiden Seiten die Sinnlosigkeit des Krieges einsichtig werden kann.
Abu Bakr al-Baghdadi, der derzeitige „Kalif“ des Islamischen Staates, wäre insofern ein günstiger Gegner für solche Verhandlungen, weil er sich selbst zu relativieren weiß. Anlässlich seiner Wahl zum Kalifen 2014 hat er sinngemäß gesagt: „Ich bin nicht der Beste, aber ich nehme die Aufgabe an.“ Ich finde, dass mit so einem Mann verhandelt werden kann.
Die Menschheit hat heute große Aufgaben zu bewältigen. Die soziale Frage von Armut und Hunger, die humanökologische Frage, zu der Umweltzerstörung, Klimawandel und Überbevölkerung gehören. Die Menschheit braucht Frieden, um diese Fragen adäquat zu beantworten. Darüber würde ich mit al-Baghdadi zuerst reden.

Nun sind gerade Massengräber des Islamischen Staates im Nordirak gefunden worden. Widerspricht dies nicht meinem Vorschlag von Verhandlungen? Ich denke man muss die Alternativen sehen. Die Türkei, Saudi Arabien und Katar haben selbst mindestens bis 2012 radikale, islamistische Gruppen finanziell unterstützt, aus denen sich später der Islamische Staat formiert hat. Dies geschah mit der Absicht das Assad Regime zu stürzen [2]. Solche Staaten sind keine geeigneten Verbündeten im Kampf gegen den Islamischen Staat. Ich hatte oben bereits dargestellt auf was man sich einlässt, wenn der Krieg fortgesetzt wird. Und schließlich muss hier die verfehlte Politik der USA in der Region erwähnt werden. Die USA haben durch zwei Kriege die Region destabilisiert und die Hemmschwelle zum Töten ständig gesenkt. Vom eher säkularen Panarabismus eines Saddam Hussein haben sie die Region in den religiös aufgeladenen Panarabismus des Islamischen Staates getrieben. Fraktion der US-Elite, die diese Projekte betrieb, hat dagegen eine ganze Reihe von Vorteilen von diesen Kriegen gehabt: die horrenden Rüstungseinahmen, die Rechtfertigung, jetzt die ganze Welt zu observieren, die Ablenkung von den eklatanten sozialen Problemen im Inneren, die Verhinderung der Entstehung einer technologiefähigen, militärischen Konkurrenz im Mittleren Osten und letztendlich den ungehinderten Zugang zu den Ölreserven des Irak. Deshalb „mussten“ diese Kriege letztendlich geführt werden, jenseits einer friedlichen Abwendbarkeit der Terrorgefahr. Langfristig wurde eine Politik gemacht, die islamistische Terrorgruppen für dubiose geopolitische Ziele unterstützte. Ab September 2013 hat die CIA die Freie Syrische Armee mit Waffen versorgt, um eine Niederlage der Opposition gegen Assad zu verhindern, die von einem General der Freien Syrischen Armee vorausgesagt worden war. Innerhalb eines Jahres danach sickerten Kämpfer und Waffen der Freien Syrischen Armee in den Islamischen Staat ein. Teilweise wurden die Waffen verkauft [4]. Sogenannte „gemäßigte“ Rebellen und radikale Terrorgruppen lassen sich nicht trennen. Die Freie Syrische Armee ist zu sehr unter militärischem und finanziellem Druck, um ein zuverlässiger Partner des Westens zu sein. Diese verfehlte Politik der USA hat eine lange Geschichte.

Im Le Nouvel Observateur vom 15.-21.1.1998 erklärte der ehemalige Sicherheitsberater von US-Präsident Carter, Zbignjew Brzezinski, auf die Frage, ob er die Unterstützung der afghanischen Mudschahedin gegen die Sowjetunion angesichts des sich daraus entwickelnden islamisch-fundamentalistischen Terrors heute bedauere:

„Was bedauern? Diese geheime Operation war eine hervorragende Idee. Sie hatte den Effekt, dass die Russen in die afghanische Falle tappten und Sie wollen, dass ich dies bedauere? Am Tag, als die Sowjets offiziell die afghanische Grenze überschritten, schrieb ich Präsident Carter, dem Sinne nach: Wir haben jetzt die Möglichkeit, der UDSSR ihren Vietnamkrieg zu bescheren.“ Der französische Interviewer fragt ungläubig nach: „Und Sie bedauern auch nicht, dass Sie islamische Fundamentalisten unterstützt haben, dass Sie zukünftigen Terroristen Waffen und Ausbildung verschafft haben?“ Der Sicherheitsfachmann weißt ihn zurecht: „Was ist wichtiger für die Weltgeschichte? Die Taliban oder der Kollaps des Sowjetreiches? Einige übergeschnappte Moslems oder die Befreiung von Mitteleuropa und das Ende des Kalten Krieges?“ [12]

Die Fehleinschätzung Brzezinskis ist heute unübersehbar. Die USA verweigern sich immer wieder eine Politik der militärischen Trixereien und der Arroganz der Macht durch konsequente Friedenspolitik zu ersetzen. Warum wurde die geplante Pipeline durch Afghanistan nicht genutzt, um die Taliban von der Al Kaida ökonomisch zu spalten? Warum wurden die Verhandlungen zwischen den Taliban und der pakistanischen Regierung durch fortgesetzte Killer-angriffe auf Führer der Taliban mit Drohnen auf pakistanischem Territorium unterminiert? Dabei sind die Taliban doch Sunniten und der Islamische Staat das sind Sunniten. Da ist doch klar, dass diese beiden Gruppen sich unter militärischem Druck zusammenschließen. Die USA erzeugen immer wieder den Widerstand, der dann mit dem Blut unserer Menschen erst bekämpft werden muss, bzw. das Blut unserer Zivilisten wird in den Gegenangriffen geopfert. Der Afghanistankrieg und der Irakkrieg haben um die 500 000 Tote in der Region hinterlassen [3]. Diese Katastrophe hat die Hemmschwelle zum Töten in der ganzen Region gesenkt. Sie hat sich in die Gewalttätigkeit des Islamischen Staates transformiert. Vieles, was der Islamische Staat heute macht, kann als Provokation gegen die Übermacht und Einmischung des Westens, als Resultat der Katastrophe dieser beiden Kriege verstanden werden. Das Terrorregime des Islamischen Staates auf seinem Territorium ist eine Bedingung, um die Disziplin aufrecht zu erhalten, die es ermöglicht der Übermacht des Westens mit seinen ständigen Bombenangriffen zu widerstehen. Ich denke, dass sich die religiöse Militanz des Islamischen Staates im Verlauf eines Friedensprozesses, indem dessen Ziel eines Kalifates anerkannt würde, zum besseren verändern würde. Nötig ist eine Politik der Deeskalation, der Deradikalisierung durch den Westen. Das sind wir auch den Menschen in der Region schuldig, die Frieden wollen, die in Ruhe leben wollen. Saddam Hussein im Irak und das Regime der Taliban in Afghanistan waren bestimmt kein Schmuck der Menschheit, aber man konnte in diesen Staaten relativ normal leben. Es geht hier doch nicht um völkerrechtliche Spitzfindigkeiten, sondern um den Unterschied zwischen einem Kriegskonzept und einem Friedenskonzept.
Ich habe noch mehr zu diesen Themen in meinem Essay über die NSA/CIA geschrieben, das ich Ihnen als Anlage ebenfalls beifüge [5]. Außerdem kann ich Ihnen ein weiteres Essay speziell zur US-Außenpolitik zukommen lassen, in dem der Strategie des „No Rivals Planes“, des Planes der USA die dominierende Weltmacht zu sein, begegnet wird.

Wenn man die Grausamkeit der Kriegsführung des Islamischen Staates mit dem Westen vergleicht, dann darf nicht mit zweierlei Maß gemessen werden, dann darf man nicht auf dem einen Auge blind sein. Ich möchte hier an die unzähligen zivilen Opfer des Einsatzes von Uranmunition erinnern. Die Folgen dieses Einsatzes werden ja von offiziellen Berichten geleugnet. Aber ich habe eine zuverlässige Quelle gefunden, auf die ich mich hier beziehen will. DerKongressabgeordnete Jim McDermott schrieb im Oktober 2002:

„Ich habe mit meinen Kollegen die südliche Stadt Basra bereist, wo wir von Ärzten hörten, dass die erste Frage einer Mutter nach der Geburt nicht ist, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, sondern ob es normal ist oder nicht – weil die Rate von Geburtsfehlern so hoch ist. Viele Menschen denken, dass die hohen Raten von Geburtsfehlern, himmelschreiende Raten von Leukämie und anderer Krebsarten, mit der Munition aus abgereichertem Uran zu tun haben, die unser Militär so effektiv während des Krieges vor 12 Jahren angewendet hat. Viele unserer eigenen Golf-Veteranen – und ihre Kinder – leiden ebenfalls unter höher als normalen Krebsraten und Geburtsfehlern.“ [8]

Das wissen die Iraker natürlich und das spricht sich herum. Und keinerlei Kompensation für die Opfer. Das erzeugt ohnmächtigen Hass und wird so wieder zu einem der Gründe, warum gegen die USA und damit gegen den Westen gekämpft werden muss. Die USA haben damit die Menschen für geringfügige militärische Vorteile gegen sich auf gebracht (mehr eigene Soldaten sind damit geopfert worden und nicht weniger).
Aber unsere Medien haben bisher immer nur von den sicher schrecklichen aber wenigen Enthauptungen von westlichen Personen gesprochen. In Saudi Arabien, unserem Verbündeten gegen den Islamischen Staat, wurden allein in diesem Jahr bisher 130 Hinrichtungen durchgeführt.

Lassen Sie mich auch von den ökonomischen und demographischen Gründen für den Erfolg des Islamischen Staates sprechen. Von den eigentlichen treibenden Kräften hinter der Krise des Arabischen Frühlings. In der Tat war das Bevölkerungswachstum in den Ländern des Arabischen Frühlings hoch, ich meine die Bevölkerung, die 2010, zu Beginn des Arabischen Frühlings, auf den Arbeitsmarkt gedrängt ist. Das Bevölkerungswachstum lag zwischen 1980 und 1990 für ganz Nordafrika bei einem Durchschnitt von 2,70% jährlich, für Libyen bei 3,2% und für Syrien bei 3,3% jährlich. Hierzu sei bemerkt, dass ein Wachstum von 2,88% jährlich zu einer um ein drittel erhöhten Bevölkerungszahl nach einem Jahrzehnt führt. Solch eine Welle von Bevölkerung drängte in dem Jahrzehnt vor dem Arabischen Frühling auf den Arbeitsmarkt. Derweil waren auch die ökonomischen Wachstumsraten hoch, zwischen den Jahren 2006 und 2010 zum Beispiel für Libyen bei einem Durchschnitt von 2,74% und für Syrien ergibt sich für die Jahre zwischen 2001 und 2010 ein reales Wachstum von 3,76% jährlich [9]. Das Wirtschaftswachstum lag also bestenfalls wenig über dem Bevölkerungswachstum. Und es scheint, dass das Bevölkerungswachstum die Toleranz der lokalen Eliten in humanitäre Projekte zu investieren, statt sich das Geld in die eigene Tasche zu stecken, überschritten hat. Ich habe diesen Punkt noch in anderer Hinsicht kommentiert [10]. Es gab sicher auch politische Gründe für den Arabischen Frühling, aber dies ist die materielle Basis dafür, dass die fragile Akzeptanz der Regime, solange es den Menschen nur ökonomisch besser ging, für die Gesamtbevölkerung zusammen brach. Dieser Zusammenhang mit dem Bevölkerungswachstum wird von sogenannten „kritischen“ Autoren regelmäßig unterschlagen (siehe zum Beispiel [11]).
Dann ist das durchschnittliche Wirtschaftswachstum in der Region von 4,2% jährlich noch im Jahre 2010 auf 2,2% jährlich im Jahre 2011 gefallen. Die Lebensmittelinflation liegt heute bei 14% jährlich in Libyen und 40% in Syrien. Das macht diese Länder so anfällig für die Rekrutierung des Islamischen Staates. Die Westliche Welt hat eine Verantwortung gegenüber den Menschen. Sie kann nicht all diese Opfer der Armut in den Staub bomben, die sich jetzt aus diesen Gründen dem Islamischen Staat anschließen.
Außerdem wäre meine neue, globale Finanzarchitektur die richtige und notwendige Antwort auf diese Probleme, um die Region zu stabilisieren. Ich denke, dass die Westliche Welt mit diesem ökonomischen Projekt in einer friedlichen Konkurrenz der Kulturen bestehen kann. Und meine neue, globale Finanzarchitektur würde auch eine Grundlage für die Altersversorgung in der dritten Welt unabhängig von der eigenen Kinderzahl schaffen.

Lassen Sie mich meine Argumente für einen Frieden mit dem Islamischen Staat hier zusammenfassend kurz auflisten:

1) Eigene Opfer.

2) Opfer in der Region durch den Islamischen Staat.

3) Zivile Opfer der eigenen Bombenangriffe (wiegt sehr schwer).

4) Panarabismus, der mit legitimen Mitteln nicht aufgehalten werden kann.

5) Überbevölkerungskrise, Rekrutierungserfolg des Islamischen Staates aus Armut.

6) Eigene Schuld an der Entstehung des Islamischen Staates durch den Afghanistankrieg und den Irakkrieg (Hemmschwelle zum Töten in der ganzen Region gesenkt, 500 000 Tote hinterlassen, Uranmunition).

7) Abhängigkeit der Politik von zweifelhaften Verbündeten und der eigenen (Auf-)Rüstung, Eskalation der Gewalt auf der Erde.

8) Der Islamische Staat würde sich in einem Friedensprozess wesentlich transformieren (ein wichtiger zusätzlicher Punkt).

Ich will mich hier kurz fassen und nur noch bemerken, dass es nach einem Anschlag, wie dem in Paris, immer populär ist den Krieg aus zu rufen. In einer solchen Situation braucht es mindestens eine Stimme, die vom Frieden spricht. Ich beanspruche nicht die Patentlösung bereit zu halten, die alle Probleme löst. Dazu ist das Knäuel von Problemen gerade auch durch die verfehlte Außenpolitik der USA zu dicht geworden. Aber ich will eine solche Stimme sein, die an die Option des Friedens erinnert, trotzdem und entgegen dem, dass alle vom Krieg reden. Ich denke, dass Verhandlungen mit dem Islamischen Staat wenigstens einen Versuch wert sind. Geben Sie dem Frieden eine Chance!

 

QUELLEN UND KOMMENTARE:

[1] Die Zeit Online: „Beobachter melden zahlreiche tote Zivilisten durch US-Luftangriffe“, 2.5.2015, http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-05/kobane-syrien-luftangriff-usa-islamischer-staat-opfer-zivilisten

[2] DEPARTMENT OF DEFENSE INFORMATION REPORT, NOT FINALLY EVALUATED INTELLIGENCE – COUNTRY: IRAQ, August 2012, http://www.judicialwatch.org/wp-content/uploads/2015/05/Pg.-291-Pgs.-287-293-JW-v-DOD-and-State-14-812-DOD-Release-2015-04-10-final-version11.pdf

[3] The Washington Post, John Tirnam: “Why do we ignore the civilians killed in American wars?”, January 6, 2012, https://www.washingtonpost.com/opinions/why-do-we-ignore-the-civilians-killed-in-american-wars/2011/12/05/gIQALCO4eP_story.html

[4] COUCHVIDEOS.COM: „ISIS – Islamischer Staat! Made by USA! Die Wahrheit über den IS“, mit Ben Swann, investigativer Journalist, http://www.couchvideos.com/community/fb5c69bb6e081a103ebf307b7868f5bb?utm_medium=sp&utm_source=fb_a&utm_campaign=hist&utm_content=daesh

[5] Alexander Sigismund Gruber: “THE NSA/CIA TRUST – THE LACONICISM OF AN EMPIRE (The Common Threats by Modern Secret Services and What People Can Do About It)”, 2.10.2015, https://dreamscultureblog.wordpress.com/2015/10/17/the-nsacia-trust-the-laconicism-of-an-empire/

[6] Foreign Policy Journal, Jeremy R. Hammond: “Newly Disclosed Documents Shed More Light on Early Taliban Offers, Pakistan Role”, September 20, 2010, http://www.foreignpolicyjournal.com/2010/09/20/newly-disclosed-documents-shed-more-light-on-early-taliban-offers-pakistan-role/

[7] Third World Traveler, Craig Rosebraugh: „Don’t Mess with UNOCAL – The war on terrorism may really be a battle over oil“, Toward Freedom magazine, January 2002, http://www.thirdworldtraveler.com/Central_Asia_watch/Don’t%20Mess_Unocal.html

[8] „Congressman Jim McDermotts Remarks on House Joint Resolution 114, To Authorize the Use of United States Armed Forces Against Iraq“, 10. Oktober 2002.

[9] Das reale Wirtschaftswachstum in Syrien vor dem Arabischen Frühling entnehme ich den folgenden Daten, die ich bei “Trading Economics” gefunden habe. Dort ist als Quelle die syrische Zentralbank angegeben.

Syrien, BIP bei konstanten Preisen. 2001: 950245 Millionen SYP, 2010: 1469703 Millionen SYP.

100 / 950245 = x / 1469703 ergibt: x = (1469703 / 950245) * 100 = 154,7%.

Während der Dekade zwischen 2001 und 2010 ist das inflationsbereinigte BIP in Syrien also um 54,7% gewachsen.

Die jährliche Wachstumsrate erhält man dann durch den exponentiellen Ansatz:

1,547 = 1 * exp(y * 10 Jahre),

wobei y die jährliche Wachstumsrate ist. Dies ergibt:

ln(1,547) = ln(exp(y * 10 Jahre))

ln(1,547) = y * 10 Jahre

y = ln(1,547) / 10 Jahre = 3,76% pro Jahr.

Folglich lag das reale Wachstum in Syrien nur knapp über dem Bevölkerungswachstum von 3,3% jährlich (bezüglich der Bevölkerung, die den Arbeitsmarkt in dem Jahrzehnt vor 2010 erreicht hat).

[10] Ich glaube den Flüchtlingen, die da sagen: „Wir sind hier, weil Ihr unsere Heimat zerstört.“, muss einmal ihr Weltbild etwas zurecht gerückt werden. Es ist ihr eigenes Reproduktionsverhalten, das in ihren Ländern die Krisen verursacht hat. „Land Grabbing“ ist eine Folge des Bevölkerungswachstums. Denn es gehören immer zwei dazu, einer der kauft und einer der verkauft.
Wegen des Bevölkerungswachstums haben afrikanische Länder nach dem Scheitern der Verhandlungen in der WTO 2012 bilaterale Verträge zum Investorenschutz abgeschlossen, um Arbeitsplätze in der Landwirtschaft zu schaffen. Wegen dem Bevölkerungswachstum verkaufen afrikanische Familien ihr Land, weil es als bäuerliche Existenzgrundlage für eine so große Familie nicht mehr reicht.
Die Unterschlagung dieses Faktors nenne ich „intellektuelle Korruption“ (um mal das Thema Korruption anders als auf die Eliten zu beziehen).
Eine erneute Flüchtlingswelle ist wegen der Folgen des Klimawandels in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten. Dies hat der Westen tatsächlich wesentlich mit verschuldet. Aber hierbei gilt auch: Es wären hunderttausende oder sogar Millionen Klimaflüchtlinge weniger, wenn es Feministinnen nicht gelungen wäre auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio 1992 das Kriterium geringeren Bevölkerungswachstums von der Agenda für nachhaltige Entwicklung zu streichen.

[11] Muhammed Kürsad Özekin, Hassan Hüseyin Akkas: “An Empirical Look To The Arab Spring: Causes And Consequences”, https://www.ciaonet.org/attachments/27513/uploads

[12] Eine Textsammlung herausgegeben von Ottmar Lattorf, Köln im Dezember 2001, „Terrorismus, Öl und die geheime Außenpolitik der USA“, Band 2.
Darin Seite 56, in Fred Schnid, Conrad Schuhler: „Krieg ums Erdöl – Das Schwarze Gold wird knapp“.

A PARADIGM CHANGE OF ECONOMY: TOWARDS A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE (Plus)

© May 21, 2016, Alexander Sigismund Gruber, Germany, bluewinds44@gmail.com

A PARADIGM CHANGE OF ECONOMY: TOWARDS A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE (Plus)

 

The most important societal precondition for a life, which is in dignity, seems to me a functioning and just economy. Billions of people go to work every day and are living from the wages, which they earn in this way. All these people need a functioning financial system. Therefor it is not wrong to propose a humanist and internationalist reform of the financial system. Within the coming age of scarcity of natural resources a money economy seems to be essential. Money is a measure for and counterpart of access to natural resource by the individual, while she or he is still free for which commodities to spend it. And as natural resources will become scarce, it is necessary to have such a limitation by income. Hence I don’t agree with some ultra-left, who want to abolish money. And additionally a money economy is essential to drive the optimization of products and production, which is an advantage of capitalism.
The major problem, which I found with the present system, is that capitalism lacks a coherent method to expand its total money volume in circulation. But such a method is indispensable for real economic growth of the world economy. Within the first chapter I am analyzing this situation and within the second chapter I am presenting my idea for a solution. This idea I have directly combined with a solution also for the problems of poverty and hunger on the planet (qualitative growth). The policy, which I describe in the essay, is meant as a minimum claim for a functioning capitalism, of course to be amended by many specific or specialized claims. On my opinion this policy can combat poverty and hunger effectively on the planet and it would lead to a more ecological capitalism.
Within the two concluding chapters I am extending the view on the situation of mankind in general and giving a creative view on my initiative.

Table of contents:
1. THE POLICY OF THE CHEAP MONEY
2. TOWARDS A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE
3. OUTLOOK ON THE PERSPECTIVES OF MANKIND WITH THIS POLICY
4. A STRATEGY FOR THE 21ST CENTURY?

 

1. THE POLICY OF THE CHEAP MONEY

Let me start with a question, which allows me to explain my idea in an especially transparent way. How does capitalism expand its global money volume, such that the word economy can grow? I want to address the macroeconomic balance here, I am not speaking of special industrialized Economies, which by export surplus absorb money volume from foreign sources and maintain in this way their stock of jobs and their welfare state. If one considers the world economy as a closed system (there is no trade with extraterrestrials), then to real economic growth must exist a matching money volume, which allows to buy the newly produced commodities. I am asking, where does it come from?
I can only see two possibilities here. Either states – their central banks – print money and devalue their currencies in this way. Or states or private persons go into debt, whereby a part of the financial capital, which has accumulated within the big bubble of the gains, is redistributed into the cycle of the real economy.
I am analyzing here the economy in a simple picture in two parts. There is the cycle of the real economy. Within this cycle rotates money, while it is spent and re-earned with the clock of the wages. And there is money, which is not immediately spent again. This is the portion of the gains with any purchase, after subtraction of the payment of human labor, natural resources, taxes, preliminary products etc. The latter gains are collecting in a bubble of money, the big bubble of the gains. The problem is that the gains are thinning the cycle of the real economy, until in the end they cannot be reinvested profitably. Ten years of lowering real wages in Germany, while corporate gains were increasing. Ultimately for missing money volume within the cycle of the real economy – for missing demand – it comes to crisis like the bursting of the real estate bubble. This phenomenon of the thinning of the cycle of the real economy, until no money volume is left to realize new gains, would be much more emphasized, if not the this cycle would be buffered all the time by borrowed or printed money.
But both presented options to expand the money volume of capitalism have severe disadvantages. The devaluation of currencies sure leads for those countries, which choose for this option, to a boosting of their export. But foreign goods, especially imported natural resources, become more expensive in this way. For example the fuel prices in India did excessively grow on occasion of the devaluation of the Indian Rupee. Additionally by the devaluation of currencies the international economic situation is distorted. The markets are biased. One speaks also of “currency dumping”.
Public debt on the other hand is not sustainable at all. The loans have today reached a volume in the range of 10 – 20% of the public budgets. This system stumbles over its own feet. The total worldwide debt has reached the level of 100 trillion USD by summer of 2013. Between the years 2007 and 2013 the worldwide debt grew by 40% ([1], original source: Bank for International Settlements (BIS)). Corporate debt grew by 21 trillion USD [1]. Much of the present cycle of the real economy consists of borrowed money. Thereby the policy of the cheap money of the central banks after the crisis of 2007 plays a major role. There was printed money in large dimension by the European Central Bank, as well as by the Federal Reserve Bank of the USA. And this money was lend at zero or almost zero interest rate to the commercial banks. The scarcity of money in the hands of the banks, which was due to the bursting of the housing bubble, was far overcompensated. This can be seen with the low interest rates in the most important industrial countries of Europe. Basically there was created a climate, which allowed big corporations to make their investments cheaper (with the cheap interest rate credits), such that the production as a whole became more profitable. With the option to lower export prices. This policy is part of the supply oriented policy of neo-liberalism, to which also belong tax reliefs for the rich and super-rich, cuttings of wages and building down of social welfare. The target is to make the Western economy more competitive, on the cost of the threshold countries, as well as of China and on cost of the standard of living of the own population.

But someday the credits have to be payed back. And when the world economic cycle would be deprived of the whole demand, which was inserted recently by the policy of the cheap money, then there remains no money for real economic growth. The consequence only could be that further investment bubbles are busting and the labor market would exhibit another crisis. I guess that the overproduction crisis on the markets of petroleum and food are already a consequence of the over-capitalization by the flood of cheap money. These are the new bubbles, which are bursting soon.
The celebrated “innovations” are neither the solution. Innovative products only shift production from one sector to another or from one product to another. Instead of fixed net phones the people buy mobile phones or smart phones. Instead of desktop computers they buy tablets. For one production, which booms, another one is closed down. The money within the global economic cycle can only be spent one time per cycle.
The true problem is that with capitalism the cycle of the real economy is always thinned by gains, until in the end there is as little demand left that gains cannot be reinvested profitably. This thinning is expressed by joblessness and lowering real wages. As I said: Ten years of lowering real wages in Germany, but rising corporate gains. There is missing demand then. Financial capital is becoming “jobless” and begins to speculate. And states got used to buffer the cycle of the real economy by going into debt on large scale. That is they redistributed money volume from the big bubble of the gains back into the cycle of the real economy. This system has reached its limits. And the central banks printed this flood of cheap money and have lowered interest rates in this way to a minimum. Thus states can go on with this cheap interest rate to borrow more money. This is part of the policy of the “cheap” money.
In the end the system of the cheap money can never finish, without exhibiting a crisis. Credits have to be refinanced by new credits. The bubble of credits has to be enlarged all the time that it does not burst. And this system will stumble over its own feet one day. This will happen, when the loans have accumulated so much that they cannot be paid any more by most states. At the same time entrepreneurs try to press down the wages most to pay back their credits and additionally they expose the workforce of the world to direct competition for the lowest wages and labor standards by free trade agreements like the TTIP (“Transatlantic Trade and Investment Partnership”). An unacceptable state of affairs.

 

2. TOWARDS A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE

Hence what is missing is a sustainable policy of expansion of the money volume of capitalism. To any real economic growth there must exist a matching money volume, which is needed, to buy the additionally produced goods and services. And to provide this money volume, there is needed a worldwide, coherent and cooperative mechanism.
The policy of the sporadic expansion of the money volume by insular devaluation of currencies (states printing money sporadically) and cheap giant credits must be replaced by an economically sustainable policy, which serves all economies. Without the generation of money, capitalism cannot expand from a point on, when not more money from foreign sources can be absorbed. Gains are reinvested to realize even bigger gains, not for its own sake. And without money expansion this has a limit (or big losses are encountered: housing bubble). This is a question of the macroeconomic balance.
And here comes my plot. A better capitalism is possible. Let me introduce my system at this point as a new global financial architecture. Instead of the policy of the cheap money (credit basis) I am proposing a coherent way of money expansion. I am actually proposing that not only some countries are printing money, but that all countries are printing money simultaneously and coordinately. This should happen under the framework of a multilateral agreement within the UN or WTO. To each country would be designated a certain printing facility, a certain percentage of its GDP, which it is allowed to print annually. I would recommend 2% – 5% of the GDP as a rule. Thereby a certain inflation would be caused, but it should be done in a way that all currencies remain stable in relation to each other (retain their exchange ratios). This means, because all countries print the same amount of money in comparison to the productivity of their economy, currencies would not shift significantly in their ratio to one another. To express it seemingly paradoxical, because all countries are devaluing their currencies the same, no currency would be devalued towards the other. The inflation (devaluation) would be majorly a domestic phenomenon. A kind of world domestic inflation. Hence the disadvantages of devaluing currencies with single states printing money would be avoided. Meanwhile the money expansion on credit basis would be replaced by a true money expansion.

But that not all politicians overbid each other in a race for the most appealing election goodies for their clientele, the role of the central banks must be determined anew. And what would be more just and better to do with the freshly printed money within the cycle of the world economy, than to combat the problems of poverty and hunger on the planet effectively? The new role of the central banks would be determined as poverty reduction (by the money printed by them). Besides that ecological transformation (against climate change and its consequences) and peace building could have a part. To these points the expenditure of the printed money should be restricted by multilateral agreements. But majorly the money coherently printed by the central banks of the world should be given to the poor and hungry. Note that hunger is not so much caused by that the people in the rich countries eat up the food for the poor, but it is caused by lack of money in the hands of the hungry to buy their own food and in this way driving the agricultural production to follow their demand. The printing facilities would equip the welfare state with the necessary money to give this demand into the hands of the hungry. In Sub-Saharan Africa the number of the hungry could be right away cut to half with 5% of the GDP there (62 USD per capita monthly, GDP: 1950 billion USD, 239 million hungry). And one and so many would find work in the growing agricultural sector with my policy. In North-Africa the social situation could be stabilized, which would also deprive the Islamic State of its recruiting basis. In Germany (already with 2% of the GDP) the minimum net income could be risen from about 800 Euro monthly to the 1050 Euro monthly, which the party “The Left” requires. This policy would also be an excellent business support program (to create jobs). The dilemma between investment policy and austerity policy would vanish, as the money from the printing facilities would be the investment program, while the usual public budget can stay balanced. This policy would be more ecological than the policy of the cheap money, because the real economy would grow especially by additional demand on the domestic markets, which would involve shorter transport ways (and hence would reduce CO2 emissions, which are caused by international trade). The economy would further grow from the side of the expenses of the poor and hungry (qualitative growth) and not from the side of the expenses for none-ecological luxury of the rich (additionally driven by the cheap money from the central banks). And with the booming economy social and environmental standards (against which the destruction of jobs is so often the argument) would be again feasible to be set forth with the majority of the working population. Hence the solution of many problems depends at the same time on the solution of the problem of the coherent money expansion within capitalism.

Thereby the printing facilities can be used also as a steering policy. For example countries, which take over refugees can be rewarded by a 0,5% – 1% of their GDP increase of their printing facility per million of refugees, which they host. The printing facilities would also improve the social situation within the countries of origin of the migration. There can be given a 0,5% – 1% of the GDP increase of the printing facility also for countries, which abolish coal-burning power plants and had favored them before, because of their own coal deposits. I am speaking of Poland here for example. In this way the printing facilities would additionally lead to a more ecological world. Thereby it is important that the new system would be a system of solidarity of currencies. Strong currencies would support weak currencies (by providing printed money), such that the worldwide system of currencies remains stable and the granted printing margins are reached at the same time. This is the development aid aspect or aspect of balance with my system. Mankind needs to cooperate to find the right answers to the challenges of the 21st century, the warmongering, the depletion of mineral resources, global warming and overpopulation.
The race for the lowest wages and the worst conditions of labor needs to be replaced by a system of international solidarity, from which benefit all countries. Instead of focusing on the insular absorption by export of the sporadic injections of money volume into the world economic cycle, the world economy would grow with the coordinated and cooperative inflow of fresh money for all countries. Instead of a race of currencies to underbid each other, all countries would get money and that is export chances would remain stable in relation to each other. My system somehow makes out of the the evil (race for devaluation by printed money) a virtue (all countries are slightly devaluing, but quantitatively coordinated). And this now does not happen any more to boost the export of single countries, but to provide the necessary money volume within global capitalism such that all economies can grow.

The issue of inflation is very important. To make a test on the ratio of inflation to real economic growth I experimentally tested the totally different economic periods for Germany from 1969 to 1978 and 2004 to 2013. The average of real economic growth during the first period, the boom period, is 3,6% and that of inflation 4,66%. The corresponding figures for the second period, the lean years, are 1,26% and 1,61%. If one computes now the ratios between real economic growth and inflation, one gets 78,3% for the first period and 77,1% for the second period. There seems to be a very constant ratio between real economic growth and inflation, if one selects the periods under consideration long enough to average out economic fluctuations, but short enough to compare enough periods. I have completed the investigation now, whereby I found a ratio of 78,0% for the period from 1979 to 1988 and 89,9% for the period from 1989 to 1998. The period after the reunion of Germany drops out significantly, but for the three other periods the ratio is very constant.
This means that usually inflation is right away a natural side effect of real economic growth. This is also systematically apprehensive, because when the money volume is expanded, such that more goods can be bought, then the prices are rising, until the production has followed the demand. And for this phenomenon there seems to exist a quit constant long term ratio (so far under the conditions of the German economy), which I still like to take over as being typical into the following considerations.
Inflation is no law of nature. It depends on many individual decisions of purchase and offer. Especially, if the money, which causes the inflation, is given to the poor and hungry, they will more likely than the well to do tend to buy more different goods at a cheap price, than paying for the same goods a higher price. This is an explanation for the 89,9% above, because after the reunion of Germany most East Germans were poor.

If now there are printed 2% of the GDP annually and given to the poor and hungry, then happens the following: A part of it will be set forth into real economic growth, while another part is set forth into inflation. Still these 2% are circulating several times during the year within the economic cycle. With each cycle the money contributes to the GDP, but each time diminished by the gains from the last rotation. The GDP rises in this way far above of 2%. This is the effectivity of this measure. I can think that this continual rotation causes an inflation of 5%. And therefor with the empirical factor from the last section, the world’s real economic growth would be 5% * 78% = 3,9% (for comparison, worldwide real economic growth was at 2,4% in 2015, according to the World Bank). Or 90% * 5% = 4,5% (because many of the world’s population are poor, which increases the ratio of real economic growth to inflation). These would be the expected or intended figures for the world economy. If one spends additionally the usual development aid for education and health care, then hunger and joblessness would be soon extinguished by this rate of growth (still the Third World children need their daily food, which would be given to them through the printing facilities, to enable them to go to school). The world economy would flourish. The problem of the present economy that it brings about worldwide mass joblessness and agony always together with wealth for a few would be overcome.

In this connection the new global financial architecture would exhibit tow factors, which drive financial capital into investments. The demand exited with the expenses of the poor and hungry would exhibit a “pull”-factor to drive financial capital into investments. Because of the additional demand, which is created by the printing facilities, investments would easily pay. Inflation would exhibit in turn a “push”-factor for financial capital to be invested. Thus both helping to combat joblessness. The inflation additionally would have the wanted side effect of melting away public and private debt. The 1050 Euro minimum income for Germany for example would also set a kind of wage standard and so it would be in other countries, always according to their level of welfare with their printing facilities. This is again a wanted effect of my system. Industrial revolution started with the promise for the people to have a better standard of living. And to fulfill this promise in my eyes it is necessary to have a reasonable surplus above the existential minimum for ones own life plans. In this way are meant the 250 Euro above the existential minimum for Germany. And the jobless need to be compensated sufficiently for that the system makes them jobless and just for serving as a reserve of labor.
I think that people have a right to have their share in the benefits of industrial revolution. I am trying to capture this by proclaiming a set of substantial social human rights, as are the freedoms of: clean water, food, housing, clothing, health care, mobility, communication, information, culture, life projects, education, provisions for childhood and old age. How this is meant by me, the fulfillment of these rights would amount to 1250 Euro monthly (without the health care) in Germany and for the USA – with the prices there – this amount needs roughly to be increased by one fourth.
Wages, pensions and welfare money would of course continually be adjusted to the inflation of maximally 5%. But this was no problem either during the boom period in Germany, when the inflation was at 4,66%. It remains that because of the inflation of maximally 5% a money change or reform is needed earliest after 46 years, just cutting one null on the new bank notes.
Naturally there exist other productive factors, than the available money volume within the cycle of the real economy. Education, technology and natural resources are such factors. To prevent that the new system leads into high inflation it should be started carefully. The other productive factors need to be given time to adjust to the new financial environment. Therefor I am proposing to start for the developing countries with 2% of the GDP too and then screening the effect and eventually rising their printing facilities to 5% later. On all hands a galloping inflation, which would be due to some underdeveloped productive factors, needs to be avoided.

Finally I like to say some words on my new global financial architecture and on other ideas of mine within this essay. I am mentally disabled and thus I had not yet occasion to build up a career of my own. But in fact I am seriously in need of money for my marriage in West-Africa and for my project of a dreams culture. Therefor I am really concerned about my authorship of the new ideas within this essay. This concerns not only my idea of a new global financial architecture, but also for example my interpretation of the Jungian archetype of “living in the sun” in chapter four and the proposal made there to throw LSD on the fighters of the Islamic State, instead of bombs. Of course I would be happy, if you invite me to lecture about my approach or if you quote me.
I am a far reaching intuitive thinker and philosopher (the Jungian archetype of the fish, the bringer of culture on societal level). I am not only working on this project of a new global financial architecture, but also on a political manifesto for a combined solution of the problems of the modern world, now at the dawning of the age of depletion or limitation of natural resources. This book will have the title:

“MEMORIES OF AN EXTRATERRESTRIAL, A LETTER TO MANKIND, THE STORY OF MY LIFE PHILOSOPHY FOR MY FRIENDS: A PHILOSOPHICAL AND POLITICAL MANIFESTO AT THE DAWNING OF RESOURCE DEPLETION – FROM DREAMS CULTURE HUMANISM TO HUMAN ECOLOGY”

The material in this essay is taken from this project. It is an essay concerning the part of the project, on how to combat poverty and hunger on the planet and to reach at a more ecological capitalism. The book project moreover consists of the four (complete) fields of politics:
1. culture (cultural development, ethical values, humanism, dreams culture),
2. the social question (how to solve the problems of joblessness, poverty and hunger),
3. human ecology (sustainable development, pollution of the environment, global warming, population growth),
4. peace building.
If you sponsor or otherwise support me, you would support this whole project. It is meant for the benefit of mankind as a combined, interconnected and cooperative approach. I have to say a lot on all four of the above items. If you invite me for an interview, this can start from the new global financial architecture and then covering a wider range of global affairs.

 

3. OUTLOOK ON THE PERSPECTIVES OF MANKIND WITH THIS POLICY

Another question is the long term stability of my system. There is a maximum size to which the real value of the money in the big bubble of gains can grow. When the melting away of the total money volume in the big bubble of the gains by inflation exceeds the inflow of money from gains out of the cycle of the real economy, the bubble will not grow any more. Also the cycle of the real economy has a maximum, when the inflow of printed money equals its melting away by inflation plus the outflow into the big bubble of the gains. The system is resembling a physical non-equilibrium system in floating balance. Alike all ecosystems it has a strong circular aspect. The inflow of printed money resembles the inflow of radiative energy from the sunlight and the inflation resembles the dissipation of energy.
The monetary system is overlaying the physical system of the planet. When the inflow of printed money does not excite more real economic growth, but only rising prices, this is an indicator that the monetary system has reached the boundary of physical resource limits.
Let me say something on Malthus’s theory at this point. If the population is growing exponentially, then also the work force and technology grow exponentially. Additional surfaces are cultivated and the efficiency of agricultural production rises, such that also the food production grows exponentially. This is what happened since the Second World War. The resource limit – the Malthusian trap – will be indicated instead of growth rate problems by a sudden bounce of the process at this limit (rising prices, rising child mortality and famine in the Third World). I am proposing to replace Malthus’s growth rate theory by a “bounce”-theory of the Malthusian trap.
Moreover with the depletion of mineral resources, especially of petroleum, the highly industrialized agriculture of the world would face a breakdown, leaving an overhang of population without food. This I call the “Malthusian gap”. This is in my eyes an even more severe reason for decarbonization, than climate change. Coal liquefacation seems to be no alternative, given its high carbon output and costs. In the end the goal should be a totally solar and circular economy (I mean from the physical side of human ecology).
I consider the depletion of petroleum here in a kind of business as usual scenario. Fortunately the measures against climate change are mostly the same as those to prepare for the depletion of petroleum, which might weaken this scenario.

The pathway of catching up development is not open to all developing countries. If all countries are the producers of the same industrial mass products (cars, refrigerators, TV-sets, computers, mobile phones and the like), then in which countries are located their buyers? Hence to maintain the welfare state and big stock of jobs by export surplus of industrial goods cannot be open to all countries. Consequently, if some countries have no mineral resources either, there must exist countries with a lower density of population, than was reached in the industrial countries.
In fact Susan George is wrong, when demanding that capitalists want to kind of abolish superfluous population. This aim would only appear, if this hypertrophy of population on the planet would become a danger for the people of the rich and super-rich class themselves. This is almost nowhere the case yet. Moreover population growth results in harder competition of the youth for the few jobs in the Third World, which allows the entrepreneurs to press wages low the most and which makes the poor the more dependent on the wealthy. This is clearly in the interest of the class of the capitalists. This is the preference of the rich class, when outsourcing jobs. And this was recently recognized in the corporate centrals with feminist criticism on population policies. And that’s why they all support the feminist view now. Overpopulation is in fact no economic disadvantage (what feminists rightfully claim), quit to the contrary, by rising competition between the workers it is a factor of locational advantage, but at what price of underpayment and low labor standards? Still overpopulation is a stress on the resource situation of mankind.

Capitalist production by electric machines, which is rationalizing labor, in turn is not so non-ecological in comparison to manual labor, as one thinks. In fact the solar efficiency of electric labor (31% maximally) is more than ten times higher, than that of manual labor (1,8% maximally). Only bio-fuel propulsion is worse (with 0,14%). I have considered the solar surface efficiency here, by which the sunlight is converted into mechanical energy output through the intermediate step of conversion into the chemical energy of food by photosynthesis or into electrical energy by photovoltaic cells. And I have considered with electrical energy a factor for the harvesting with solar cells and for storage of electrical energy. Let me compare these systemic solar surface efficiencies to a very promising alternative for propulsion in the future, which is the use of synthetic fuels with the usual cars. The solar surface efficiency of synthetic fuels is maximally 11% today. To produce these fuels, electrical energy is used to convert CO2 from the atmosphere and water into fuels. The resulting propulsion is carbon-neutral and much cleaner than with fossil fuels. Taking the figures from above, it is 79 times more efficient, than bio-fuel, but still one third as efficient, as electrical propulsion. The car population needs not to be exchanged, hence long-range transport is maintained. These fuels could be produced in desert regions, where much sunlight is available, but no surface competition between food and fuel production occurs. If electrical propulsion or the new fuels are used may widely depend on the profile of use of the vehicles (city car or tractor or long-distance coach). Further the future development of electrical storage technology will play a large role.

The rejection of rationalization is besides the point, because I am really not fond of, if workers have again to paint cars in hard, boring manual toil with spray-guns at the conveyor belt for the only reason that there should be more work. I think that rationalization is an advantage, if it is set forth in the right way for the working class. To say a word on the loyalty of robots, it will practically reflect the hierarchical structures and conflicts among the humans, who are operating them.
When German ex-chancellor Helmut Schröder said: “There is no right for laziness in our society!”, this is simply wrong. Of course the working class has the right to convert higher productivity either into more consumption or into more free time, the two promises of industrial revolution. Within the present system of continually high joblessness especially corporate gains are rising. If there is an alternative for the working class, present capitalism exhibits more consumption. But this can be changed by struggle for shorter working hours.
Still there is a problem of shortening working hours within unlimited international competition. Thereby crisis and boom of the labor market unfortunately exhibit always an anti-cyclic behavior to the chances to take up the struggle for shorter working hours. During phases of recession, when jobs are rare and the need to split working hours is most obvious, the workers movement has not the force to combat for shorter working hours. And during phases of boom, when jobs are abundant, the entrepreneurs reject the shortening of working hours most, because they need labor. Hence there should be struggled for shorter working hours still during a phase of boom (which my policy would exhibit). For this reason the global trade union movement needs to network even more.

The policy to stop population growth may consist of three components: provisions for old age, being independent of the individual number of children, availability of contraceptives and political information campaigns about the consequences of population growth. “Act locally, think globally”, but first and foremost in reproductive behavior. It needs a strong informative counterpoint against traditional systems, which favor a hypertrophy of population to have combatants for the warmongering of their elites and to have provisions for old age. The point of decreasing per capita resources with population growth is no “abstract” dimension, but it is very concrete on local level with the competition between herdsmen and farmers for land resources in Guinea Conakry for example. Still the continent-wide land resources in Africa are not yet exhausted? But fine, then let’s try to stop population growth that it remains this way in anticipation of possible crisis (caused by global warming for example). Not only this or only that. Reality is multidimensional, multifunctional and multicausal. Both problems have to be addressed, population growth as well as global warming. This thinking in exclusive alternatives, whereby one is repressed for the sake of attacking the other, is so disastrous.
If Third World ladies are not aware of that many children are providing their income, when they are old, then this awareness should be risen by educational initiatives. My policy of the printing facilities is in the end some means to provide also for the old aged in the Third World, until they have developed their own system there. And of course women have no special responsibility to stop population growth, but the couples are responsible and in patriarchal surroundings the men. All these counterarguments of feminists, which are put forward against population policies, are easily replied, but they are used to distract from the truly vital point of decreasing per capita resources with population growth. At the same time capitalism maintains its dis-proportioned consumption patterns.

Basically we have a conflict of aims here: On one hand only the capitalist system can provide the technological resources to establish an ecological way of mass production of affordable products of advanced technology (computers and the like) as well as for basic needs and has the productivity to nourish the growing population on the planet. On the other hand this system establishes its hyper-cycle of the real economy of consumption of non-ecological, superfluous luxury (big cars and the like). Maybe a compromise should be made, not too much consumption, to stay ecological enough and not too little consumption to provide the necessary incentives for a functioning capitalism. The Tesla company with its electric sports car seems to show a workable way (but flights into space with solid-fueled rockets for super-rich are ecologically unacceptable). And at this point also my system of real economic growth from the side of the poor and hungry would take grip (to minimize inequalities by real economic growth “from below”). But this system should not be overheated too, to save natural resources. Still sustainable (or even subsistence [5]) agriculture and a growing population are a contradiction (for lack of productivity of the first). Hence the long term strategy should be to revert or at least to stop population growth and to fulfill the needs of the working class by my policy. Thereby I am on all hands concerned about a surplus above the existential minimum. A socialist economy of scarcity, which would be non-ecological at the same time, I would not accept. My economic theory is rather a philosophy of achievements for mankind, than one of only avoidance of crisis. It is rather a philosophy of reasonable surplus, than one of negligence and survival.

 

4. A STRATEGY FOR THE 21ST CENTURY?

Our time seems to be getting out of track. When I wake up and listen to the news, I hear that fife millions of Chinese workers will become jobless to remove the overproduction of coal and steel and at the same time China will increase its military budget the second year in series by 10%. I hear that Kim Jong Un declared on occasion of his visit of a North-Korean missile base that his country should always be prepared to make a pre-emptive nuclear strike (after the sanctions had been tightened because of the missile tests of North-Korea). Berta Casseres, the Honduran activist, who lead the struggle against barrages and mining on indigenous land, had been shot. Twelve thousand refugees are waiting in Idomeni to cross the Macedonian border. These are news, which are appropriate to reflect our historical time. The fate and destiny of the individual human being becomes more and more irrelevant. The hazards of our time are effecting millions in one strike. It can be added that our time becomes more and more sensitive to secret information and hidden negotiations.

But it would be like the struggle of Don Quijote against wind-mills to address these hazards without reflecting the underlying causes and movements within humanity. The latter I am trying to do within my essays. Thus I reflected on overproduction as a result of over-capitalization, which is due to the policy of the cheap money. I will reflect in my forthcoming book on the origins of warmongering. I have reflected within this essay on the issue of overpopulation of the planet. Because this is the issue, which is neglected most by critical authors, let me say a few more words about overpopulation and the embedded or connected issues.

I think that mankind with its continual population growth will run into a trap by a hard, unexpected bounce. But it is better for the poor and hungry to run into this trap with a just and functioning capitalism, than with the present unjust system. Eventually even the Malthusian trap, the Malthusian gap and crop losses due to climate change will coincide. Additionally the debt crisis will still burden coming generations then. A mega-crisis, which emerges by the superposition of different factors of crisis.

Amendment (September 2, 2016): I think now that the Malthusian gap due to the excessive use of petroleum will come even before the Malthusian gap due to the depletion of petroleum. Besides the signals of such a crisis due to global warming, which I received personally and about which I published already in June 2015 in my video about human ecology and expected crop losses in Africa [9], there exist projections of the UNCCD and the IPCC, which point in the same direction. The UNCCD writes:

“Two-thirds of the African continent is desert or dry-lands. This land is vital for agriculture and food production, however nearly three-fourths of it is estimated to be degraded to varying degrees. The region is affected by frequent and severe droughts, which have been particularly severe in recent years in the Horn of Africa and the Sahel.” [10]

I did not trust my own anxieties so much, thus I hesitated to publish such an alert in the first version of my essay. In fact an IPCC based report of the AMCEN (African Ministerial Conference on the Environment) draws a much less severe conclusion, than the UNCCD:

“By 2080, an increase of 5 to 8% of arid and semi-arid land in Africa is projected under a
range of climate scenarios (TS).” [11]

Thus not 75% of two third of the whole continent (roughly half of Africa). But to imagine the impact:

“By 2020, between 75 and 250 million people in Africa are projected to be exposed to
increased water stress due to climate change. […] in some countries, yields from rain-fed agriculture could be reduced by up to 50%. Agricultural production, including access to food, in many African countries is projected to be severely compromised.“ [11]

What are the signals (from which to extrapolate the situation)? FAO called this year for 109 million USD because of expected droughts in South Africa:

“Two consecutive seasons of d roughts, including the worst in 35 years that occurred this year, have particularly hit vulnerable families in rural areas, as prices of maize and other staple foods have risen. The result is that almost 40 million people in the region are expected to face food insecurity by the peak of the coming lean season in early 2017. All countries in Southern Africa are affected.“ [12]

The expected crop losses are related to the El Niño phenomenon (droughts), as well as to the La Niña phenomenon (flash floods). As such phenomena are seldom isolated and vast drought sensitive regions throughout Asia might become effected by climate change too during the decades to come, I am asking myself, if there would not to be expected a world food crisis due to climate change and its unexpected outcomes within the next two decades.
Already with the above scenario in Africa, millions of climate refugees are to be expected at the shores and borders of Europe. This brain drain of the little better to do is not desirable for those countries in Africa. And of course then feminists will try to make forget, how many millions of climate refugees less it would have been, if they would not have succeeded in blocking population policies on the global agenda.
Now the effects of population growth, as well as those of global warming have to be responded to by transfers into the developing world, which by demand develop these regions. And my printing facilities are just the right measure to provide the necessary money, without negative effects on the public budgets and labor markets in the rich countries.
The children are not responsible for that they have been put into this world by their parents (I am responding here to the opposite of Malthus himself). And climate change is majorly due to the rich countries, which would provide much of their printing facilities for the transfers.

On one hand with such factors of crisis my new global financial architecture would be needed more than ever. Just for the poor to survive. On the other hand lifting for example the 239 million hungry in Sub-Saharan Africa out of poverty and giving a reasonable surplus above the existential minimum to those poor in the industrialized countries – will it not cause additional ecological stress on the environment? We live in an interconnected world. In Africa the printing facilities would not only stimulate the food production, but cars and mobile phones and the like would be bought from the money earned with the poor. This would also stimulate the economies in the industrialized countries. Hence additional ecological stress seems to be unavoidable. In the end with my system and the present population growth (two billion persons more until 2050) I would estimate that global CO2-emissions would be 10% higher than without the population growth (roughly 30% population growth and an estimated effect of one third of the average proportional effect, because the population growth happens almost entirely within the developing countries, having less CO2-emission).
Amendment (September 4, 2016): About the connection of climate change and population growth I found now an inquiry by Brian C. O’Neill and others, which well supports my forgoing estimate [13]. The study has the result that the difference in CO2-emissions between the low and the medium population growth scenario of the UN (8 billion and 9 billion people on earth by 2050) would be around 2 billion tons annually. Combining this find with the OECD-projection of the growth of CO2-emissions until 2050 (50%) and the most actual UN data about global emissions (33 billion tons annually), I am computing a 4% share of this population difference in the total CO2-emissions by the year 2050. This is for 1 billion of the population growth. Making the simple extrapolation that this figure can be doubled to reach at 2 billion of total population growth, I end up with 8%. Almost precisely my above guess.
But public debt is already a kind of slavery for the coming generations. And the question, which arises here is, how much revenue is just and acceptable for those investors, who drive the economic growth and for those, who own these public bonds? How much inequality is acceptable in the face of ecological and social crisis on the planet? And in as much is usage of industrial products by the majority of the population on the planet ecologically affordable?
Concerning public debt, it would melt away with (maximally) 5% inflation with my system and further public debt would not be necessary (due to the introduction of the printing facilities for the expansion of the money volume of capitalism).
Concerning the question of inequality, I would clearly say that it should not exceed the limit, which would make it ecologically too costly to lift the poor and hungry out of poverty. The social human rights, which I have mentioned in chapter two, have to be the guideline of policy.
Concerning the usage of industrial products, this should be limited to a strict interpretation of these social human rights, which is already reflected by the low amount of money, which I had stated is needed to fulfill them (see my full version of the English essay about the new global financial architecture for a closer specification).

Let me reflect on the interconnections of different human issues: Poverty, ecological distortion, depletion of natural resources, warfare and population growth. If humans exploit each others, then many people will be as poor that they spend no look any more on caring for the environment. They will be ready to accept any exploitation of the planet by capitalist enterprises, if only it creates jobs. And conversely the predatory exploitation of the planet will be, by causing lack of natural resources, the motor of inter-human exploitation and thus also of poverty. A vicious circle. A disrupted biosphere becomes dangerous and unproductive for human beings and thus hurricanes, crop losses, rivers bursting their banks and the like disaster causes hard competition for income and deepens poverty. With inter-human exploitation the people show a trend also to accept warfare as a valve of this situation and to take over possession of the resources of other societies or nations by robbery. The predatory exploitation of the planet in turn can be the reason for warfare (driven by resource conflicts). And a likewise effect has the rise of population number above all limits, as this boosts the exploitation of the planet, causing again lack of natural resources. Hence overpopulation is also a cause of war in the end, of resource wars in especial.
Warfare again and again destroys the foundation of civilization: water supply, energy supply, communication and mobility etc. And it leads to a disruption of ethical values, lowering the psychical barrier to kill. Armament consumes a large part of the resources of the nations. Warfare brings endless suffering and sorrow over the people. For these reasons violence and the potentials of violence between the societies and nations must be cooled down on earth.
And a precondition for that is to minimize arms trade. As in other fields, jobs are so often the argument for the export of arms. As my new global financial architecture would create an abundance of jobs, it would be also a kind of cure against these arguments. Of course this is a complex issue, because arms production, driven by export, is also due to the interest of nations to have their own arms industry for their own military supply. This issue has to be addressed by productive symbiosis of allied states to avoid global export. This and my new global financial architecture have to be completed by multilateral agreements to stop competitive trade by the big arms producing powers in this world.

My policy of the new global financial architecture would also give a perspective to the North-African youth, thus depriving the Islamic State of its recruiting basis. In fact population growth was high within the countries of the Arab Spring, between 1980 – 1990 for whole North Africa at an average of 2,70% annually, for Libya at 3,2% and for Syria at 3,3% annually. Note that a growth rate of 2,88% annually leads to a one third higher population number within one decade. Such wave of population was pushing on the labor market within the decade before the Arab Spring. Meanwhile economic growth rates were high too, between the years 2006 and 2010 for example Libya: At an average of 2,74%, Syria: At an average of 4,89% (source: Trading Economics). But the real economic growth in Syria was significantly lower, at 3,76% [2]. It seems that population growth outgrew the tolerance of the local elites before the Arab Spring to invest in humane projects, instead of increasing their own wealth. Now the average real GDP growth in the region declined from 4,2% in 2010 to 2,2% in 2011 and food inflation is today at 14% in Libya and at 40% in Syria. This makes the countries in the region so sensitive to the recruiting of the Islamic State.
One can rightfully claim that the emergence of the Arab Spring is the result of a relative overpopulation crisis (relative to the given economic resources). Given that most of the economic growth took place in the petroleum industry, which was governed by the elite and hence they took the revenue mostly for themselves. The silent agreement between the population and the elite to accept their rule, as long as the economic situation is improving, was broken due to population growth. I can see three factors that lead into the Arab Spring: population growth, the undemocratic and corrupt regime of the elites and the destabilization of the whole region by the Afghanistan war and Iraq war. Again it is not only this or only that. Reality is multidimensional, multifunctional and multicausal. But population growth is that fact, which some authors dodge to mention at all [3]. In fact population stress is also the breeding ground of corruption. Corruption is driven by excessive competition around the economic resources and this in turn is driven by population stress. Then again corruption withdraws economic resources from a majority of people, which drives the competition and excites more corruption.
Feminists are so proud of having succeeded that the criterion of lowering population growth was put away from the agenda for sustainable development of the United Nations Conference on Environment and Development, held in Rio in 1992. I think in turn that any intelligent species of course has the task to regulate their population number on their planet, keeping it within an acceptable limit to enable a good standard of living for all people. Otherwise the human species would be subject to the same hazardous effects as any species, be it extraterrestrial, human or animal, which reproduces highly under good conditions and then bounces at the resource limit within its ecosystem. Feminists have still not abandoned the materialist world view, which treats the human species as not being part of their environment.
A certain inequality needs to be encountered with a capitalist system, which enables an appropriate standard of living. And the population number needs to be regulated accordingly. The criticizers on population policy are always putting up their arguments, as if mankind should only survive from its resources. As if any surplus could be consumed by further population growth. But I think that the human species should stay well beyond the limit of the maximal population number for survival. There should be always a surplus beyond this limit for all people. I am concerned about the happiness of the people in terms of certain social human rights, which go well beyond survival. The problem is that the system presently withholds this good standard of living from so many people and the inequality is too large and too much in vain. At this point my new global financial architecture would do something about that.

My opinion is still to negotiate with the Islamic State, which emergence is the result of the whole development. One century ago, we had this horrible World War I going on inside of Europe. And now one century later there is still a horrible war going on, this time in South-West Asia. I have expressed my reasoning about this issue in my open letter to US-president Barack Obama. The interventions of the USA have continually lowered the psychical barrier to killing within the region. One should not bomb all the victims of poverty into dust, who have seen their only escape form poverty in joining the Islamic State.
But our world has gone out of track. There are more and more violent extremists running around and waiting for their occasion to plunder a lost world, either politically or materially. I want to stem myself against the current with my book, but if it can be published is the question. It is written for another time, which soon will be past. (By the way I don’t have this word that our world has gotten out of track from Frank Walter Steinmeier, but my dreams made me see the world like that – any analysis and ideas in this essay are developed independently and on my own, as long as I don’t give a source – I try to bundle these ideas in my person to make them have the most positive effect for mankind). The left is setting their hopes on rage and anger, not on compromise and balance or on intelligent constructions like my new global financial architecture. Right wing parties spread all over Europe. Each few years social inequality reaches at a new record. The middle of the society stares paralyzed at the snake of corporate power (which is manifested in the TTIP). Crisis of overpopulation almost everywhere will develop or in Africa already had its catastrophic effects. Warmongering is so difficult to be stopped.

Let me say that we had an overproduction of food recently within the Western World. It was due to gen-tech and I guess due to the flood of cheap credits, which are invested. Especially meat is produced and exported. The forage for the livestock comes either from the overproduction within the Western World or it is produced within Third World countries. Western investors produce in Africa, but for the foreign market (for export). They tend to occupy the land, which Africans would need to grow their food. On the other hand population growth makes the families large, such that they sell their land, because the whole family cannot live any longer from the given farm size. And joblessness caused by population growth made African countries after the 2012 failure of the economic negotiations within the WTO to agree to bilateral treaties, which protect foreign investors. The so called “land grabbing” is thus in its true origins not the fault of the investors, but due to the failure of local policies to react to population growth [14]. Investors are often “greedy”, that makes them usually take over the position, which they have. And from this benefits the civil society by the creation of jobs and the optimization of products and production. The missing of a coherent mechanism of money expansion (causing missing demand) on one hand and too much competition due to the flood of cheap money on the other hand makes business to expand so easily on unethical grounds. This would all be adjusted with my system and good standards could be adopted globally without missing real economic growth (jobs).

At the same time the agriculture of Africa lacks development and fair prices. But it needs to be sustainable and hence protected against the Western subsidized food or these subsidies should end. On one hand we have food enough to nourish mankind and on the other hand the production is concentrated within the Western countries such that Africa cannot produce its own food and developing its local markets due to lack of competitiveness with the Western subsidized agriculture. To develop the local food markets of Africa would be the autonomous use of the printing facilities, instead of the more subsidiary use of them to import food. I think that Africa better right from the start develops by ecological farming, instead of industrialized agriculture. This because the depletion of petroleum would make industrial agriculture (with electric tractors) much more expensive, than an adjusted farming is.
It remains that the poor in Africa cannot buy their own food in the face of an overproduction of food. This situation my new global financial architecture is targeting.

It is gen-technically modified maize and soya, which are planted on large farms for example in Iowa (USA). This causes an overproduction of maize and soya beans. The price of maize fell by 40% and that of soya by 25% in 2014.
The method of production makes the farmers completely dependent on the gen-tech corporations (Monsanto, Bayer,…), because they have designed their plants to work specifically with the pesticides, which they sell.
The overproduction is sold as forage for livestock and to produce bio-fuel.
It is estimated that from the overproduction in fact the double population of planet earth could be nourished (but this seems to high an estimate to me, I would like to know the basis of this figure).
The problem, which now appears since a few years, is that the weed gets more and more resistant against the pesticide glyphosat, which is designed to be used with Monsanto’s GM-plants (GM: “genetically manipulated”). The new resistant plants are thus called “super-weeds”. The pesticide glyphosat, which is now sprayed in high dosage, also effect the growth of the maize plants. And in this dosage it questionable for human health reasons.
But the corporations still want to use the TTIP as a vehicle to gain access for their gen-food to the European market. I think that these corporations better restructure their corporate layout and find another array of products. But I am not sure about that. Should technologically advanced gen-food (usable with different pesticides, which damps the development of resistances) be held as a technological reserve to nourish mankind at a later stage of the development? Or should a sustainable agriculture solely rely on combating crop pests by the natural enemies of crop-pestiferous insects? But what about weeds?
The UN is in principle not against GM-crops [8]. I would propose that from the printing facilities or better else-wise is financed a GM-technology fund of the UN. From this fund would be developed adjusted GM-plants on order of the UN. The UN would hold and manage the patents then for the benefits of mankind.

(Amendment, September 11, 2016): Let me ask a strategic question here. Is ecological agriculture able to replace the present system of industrial agriculture on global scale? Breaking down this question to the major aspect of solar surface productivity it is the following: Can the loss of crop yield by converting industrial agriculture into ecological agriculture in the developed countries be fully balanced by the increase of yield in the developing countries, when changing from traditional agriculture to organic farming there?
I cannot find figures, which are directly related to this question on global scale. But the expected losses in yield, when converting the conventional industrial agriculture into industrial organic farming are given as high as up to 20% [7]. With GM-crops it would be even higher. We cannot rely on speculations and make believe, if the food security of mankind is involved. In fact Frances Moor Lappé’s example of recent experiments with organic farming (without tractors, majorly relying on composting) in Ethiopia shows that the smallholder framers there could not produce much of a surplus [6]. 70% of the African population lives from agriculture. But 50% of the worlds population lives now in urban areas, whereby they rather purchase food, than produce food. And this percentage will be increasing during the coming decades. Global agriculture would have to grow by 1,5% annually to catch up with population growth. As it looks like presently, global warming will reduce yields especially in the developing countries, but also flash floods are to be expected in Germany for example. I am not convinced that this all can be balanced by ecological agriculture (in this decisive point Lappé withholds the source information in his essay, only telling of a 2007 Michigan university study).
The challenge on the other hand to close the nutrient cycle (cycle of fertilizers) on global scale is at hand. Nitrate fertilizers even contribute significantly to global warming (in the form of nitrous oxide). Completely vegetarian food could reduce the solar surface demand of food production by a factor of five to seven.
Conclusively I would say the following: Who wants ecological farming needs to favor more vegetarian food and a stop of population growth at the same time. This to reach at a stable perspective for the sake of food security for mankind.
Even if ecological agriculture would be able to balance the losses in yield, which would occur, when transforming industrial agriculture – why has organic farming not long since occupied the markets, if it is so productive? Already Rudolf Steiner replied to the upcoming industrial agriculture by a bio-dynamic approach. Hence the idea of organic farming is as old as industrial agriculture. The answer seems to me that organic farming needs the more-fold manpower to be run, than industrial farming. And this determines the costs of the products, making it cost inefficient or uncompetitive. The poorer part of urban populations would not be able to afford this food, which springs from a switch to organic farming.

„We are putting food that appears cheap on our tables; but it is food that is not always healthy and that costs us dearly in terms of water, soil and the biological diversity on which all our futures depend.”
—Professor Bob Watson, director, IAASTD (International Assessment of Agricultural Knowledge, Science and Technology for Development)

Well he can talk like that, because as a professor he has a good salary. But I as a poor man, who has at the same time to support his girlfriend in West-Africa, could not pay the prices of ecologically produced food. I am only representative here (still with my special situation) for millions and millions of people. The printing facilities, if this money is given to the poor directly, seem to me the only way out of this dilemma. One has a political option here to allow for that the printing facilities are used together with a promotion campaign of ecological farming in Africa. Generally I welcome the approach, which is conveyed by Frances Moor Lappé, and the whole movement for the sake of mankind. I can only recommend to read his essay. It gives the ecological aspect and smallholder farmers a voice. But these interests have to be balanced with other aspects and interests of mankind.
Affordable green energy and the affordability of sustainably produced food need to be at the heart of any ecological initiative in the future.

But my global solution, which would give money into the hands of the hungry to buy their own food, this solution was rejected by these ultra-left (on the mailing list of the World Social Forum) by the words of a certain Willi Uebelherr: “Dear friends, we do not need a „new global financial architecture“, because we do not need any financial system. Old or new.” By the way I don’t think that it is important in this context, what he and his friends need, but what mankind needs. He and his friends seem to have well filled purses themselves that they can brush off the approach of a poor man to end poverty. The underlying problem still seems to be a political one. The ultra-right, as well as the ultra-left meet in that they put their own political interests (to tear down the system and to take over power themselves) above the interests of the working class. They are both not interested in the well being of the people on global scale, but only in their narrow keenness for power. This shows the above quoted reaction to my project (that the ultra-left, placed before the alternative to either end poverty, but making the system work, or to leave the system in agony, but profiting politically from this agony, decide for the latter alternative).
It is always the socialist party, which is the strongest political force after a violent revolution. It is simply pretenses, if they say that the working class would be released into their self-chosen democracy then. The rejection of my approach is to be expected with the ultra-right (I did not ask them, well for many reasons), but I was really disappointed and unhappy that the left did reject my approach. I had expected that this approach in favor of the poor and hungry would have been welcomed and praised by the World Social Forum. In fact these extremists seem only be interested in political solutions, which serve their keenness to tear down the system. They are convinced of the decay of capitalism and anything, which is adverse to that desired outcome, is not welcomed by them. In this way they neglect that the left was always fueled by reformist struggles, as long as it was successful. Moreover I would say that the working class deserves a reformist alternative, given the risks of a revolution. The reformist and the revolutionary left split over the disaster of the First World War. But they also did not reconciliate, because capitalism showed to be a much more flexible system, than was expected by Marxists. And it lead into the social partnership in Germany after the Second World War. Thus Marxists gave up reformist struggles, because it did not serve any more their political interests, not because it would be better for the working class.
About what these ultra-left persons are completely wrong is that they think that they can gain much power with the decay of capitalism. Instead the ultra-right would fill the place of the old system almost everywhere (especially within the industrialized world) by their semi-dictatorships (Erdogan, Putin, to be expected of Trump). By rejecting my approach, they are sawing on the branch, they are sitting on. In this way they distract young, ethical middle class persons from having a realistic world view: That the functioning of the capitalist economy is their protection against the hazards of the ultra-right. And they split the left again and again, like it ever was. And the critical aspirations of these young persons are misused by a kind of entrism to drag them into a violent undertaking against the system, while they better use their brains – letting the anger be converted into intellectual activity – to radically reform the system.
Together with my new global financial architecture I proposed a reconciliation of the reformist and revolutionary left by uniting under the motto: “Either a radical reform of present capitalism or a non-violent revolution that would be patterned according to the Arab Spring.” But I think that this Willi Uebelherr did not even read the start of my essay (the short version of the essay, which I am writing here).
With the party “The Left” here in Germany I made the same experience. I think from a humanist point of view that people, who put their own political interests above the straightforward interests of the poor and hungry of the planet, are not trustworthy and can be no political leaders for mankind. They have not the necessary empathy for that. They are not able to relativize their own attitude or being self-critical enough and this leads into ideological stubbornness.
And their attitude would end up in a socialist economy of scarcity, which the late example of Venezuela shows. I guess that when Chavez socialized projects of the heavy petroleum industry, he gave the lucrative jobs to head it to party functionaries, who do not understand much of the technological basis of a petroleum industry. This is a typically socialist way into scarcity.
But these issues need a closer look and I will do that at another place. I needed to simplify things here a bit to keep my essay short. Of course there is still an ethical bias in favor of the left between the ultra-right and the ultra-left. The ultra-left remain to be humanist and internationalist, while the ultra-right dwells on national egoism and on violent, dictatorial schemes right in their essence. But these ultra-left persons run around with too big a halo. This shows their reaction to my initiative.
I want to make policy for the middle of society. This middle of society gets trapped and polarized presently between four kinds of extremists: the ultra-right, the ultra-left, corporate power (the “free trade” fundamentalists) and religious fundamentalism. I am sitting between different chairs with my essays, between different ideological front-lines. This makes these essays and my book so difficult to be published in a way, which enables them to be visible to a wider public.
Fortunately in my situation as a mentally disabled person (with the welfare money in Germany) I am free in what I am writing. I am not paid by any employer or financially depending on any clientele. I am telling the truth, as good as I know it. And I have paid for this situation with almost lifelong poverty. But in this way I could say to almost all stakeholders, “what they don’t want to hear” (as George Orwell said that it should be). I never cared for money in my life. And if I am now concerned about my publishing (when I am concerned to support the life with such a wonderful bush flower), I am still searching me a clientele for what I found to be true and not the other way around, putting forward as truth, what a certain clientele wants to hear. If you want to tell the truth about human affairs, you cannot run around with a halo all the time. You have to say things, which are inconvenient even towards your own ethical aspirations.

On March 28, 2016 I wrote to my lady in Africa: “Sweet Angel, Smart Bush Flower, I am so much aware of the historical consequences of our failure to seek the public attention, among a few others. The most intelligent people should lead the world, not rule, but lead mankind. But in fact always the more stupid in character or IQ are the clientele, which the more intelligent are used to serve. That is the deeper problem behind it. Thus the media cannot fulfill their corrective role. And to solve this problem, a kind of principle of qualified initiative should be installed with the media. That it is the task of the public broadcasting stations to pick up qualified initiatives from below, from the population. Then we had a chance. With “qualified” I mean qualified by debating with people and I am thinking of the intellectual qualities of working it out. And an “initiative” is such a proposal as my new global financial architecture. It is a qualified initiative for total, as I have discussed it with intelligent people and worked it out logically and argumentatively perfect. All my intelligent friends, including you, think that I have found the philosopher’s stone to reform capitalism.”

The core principles of my humanism are the three h’s: happiness, harmony and human rights. Let me say that happiness and human rights are not so much controversial or new as a foundation of humanism (see comment [4] for a late controversy). But harmony is the principle, which is widely neglected. It is a principle of the unconscious spirit or the inner self, as it is expressed in dreams by the archetypal symbol of the mandala. To resolve this principle into further axioms, let me say that balance belongs certainly to harmony. Thereby in the political field I would mention ecological balance, social balance and the balance of powers. But harmony is more than balance. During the Cold War there existed a balance of powers, but it was not harmony. Hence let me name an axiom of accord as the one, which is missing. This axiom makes peace out of a balance of powers. Peace is more than absence from violence, it is a state of affairs, whereby the people do not want to make war against each other any more. And this comes close to harmony.
My new global financial architecture is a step towards economic balance. It balances inequality by giving to the hungry an existential minimum and by giving a surplus above the existential minimum to the poor within those countries, which can afford it with their printing facilities. And by stimulating real economic growth worldwide in a qualitative way, this system is also the pathway to social peace. Hence if this system is being introduced as a compromise between the classes, then it is also a step towards economic accord. The intellect has always stabilized history. The Cold War did not lead into a hot nuclear war, because the intellect – within insights, negotiations and treaties – stabilized history. As well I call the classes to stabilize history by their insight that my system provides the only functioning capitalism (maybe even the only functioning way of economy, given the present resource and demographic situation). An economy, which is working for the people, if the people are working for the economy. This is the best compromise between the classes, as being the best step towards economic balance and economic accord. The accord being here the aspect of social peace together with the willfulness of the compromise by the classes (as being a kind of peace between the classes).

What if climate change leads into the tipping over of important climate systems? If it leads to a break down of agricultural production on the planet? The present overproduction may not last. I am not the only one, who thinks of such a scenario. Compare German author Karen Duves novel: “Macht” (“Power”). IAASTD writes in their 2009 report “Agriculture at a Crossroads” without further comment: “Abiotic stress as drought and salinity may reduce yields worldwide by up to 50% (Jauhar, 2006).” Scientists at the University of Washington predict that half of the world’s population could face a climate induced food crisis until the year 2100 [15]. This would of course rise market prices for staple food worldwide.
In this case would occur a Malthusian gap because of global warming even before this Malthusian gap, which will certainly occur because of the depletion of petroleum. Right wing tendencies would spread and occupy the world. With a world food crisis industrial products would be less demanded, but people around the world would care for that they can purchase their food. Hence the expectations of export of industrial products would not be met. Germany for example would be left with an overhang of skilled personnel and refugees, for whom would be no need any more. After the erosion of solidarity among people, which neo-liberalism already left, a big desolidarization of people would take place…democracy would be endangered, not alone refugees lives. A spiral downward of violence among nations and ethnic or religious groups might be excited, which would be impossible to be stopped any more. And against this danger mankind needs a balanced and accordant economy. Social peace and peace among nations and societal groups would be needed most with such a hazardous development (and peace among nations depends so much on social peace).
And even, if this development does not occur. Let the Western culture compete with other cultures for the best social conditions, not around the best weapons. We still have the resources for that. This is the best way out of this “clash of civilizations”…to motivate the world by a functioning economy in order to convince other cultures. Of course my system has to be applied carefully that not after a flash in the pan a world is left to the coming generations, which is physically burned out (by economic growth). For this reason the printing facilities should be coupled into the markets by qualitative growth (from the side of the poor and hungry, who need it most). One needs to see that mankind needs a sustainable world at best considered in the dimension of centuries. Compromise, balance and cooperation are again the keywords here. Inequality cannot stay above the limit, which does disrupt ecological and social balance. Clearly capitalism means competition. This is alike as in biological evolution its optimizing principle. Capitalism is highly optimizing. This is its biggest advantage. At best within the competition of capitalist enterprises evolve the most optimized products and ways of production by buyer’s selection. But while capitalism competes, mankind needs cooperation to respond to the social and ecological challenges of the 21st century. Hence global capitalism needs a cooperative super-structure on the multilateral level of states. This super-structure should care for the joint benefit of all people and should introduce the joint regulations, which govern the field of capitalist competition. And to introduce my new global financial architecture would be one and certainly not the only task for this cooperation.
We need peace, intellectual integrity and ingeniousness to cope with the present and coming challenges. Hence to be intellectually honest I did not withhold essential criticism on present capitalism. But I still think that a reformed capitalism is the best economic system for mankind.
What are points for such a reform, besides my new global financial architecture? I would introduce the Tobin tax within the whole economic area, where the printing facilities are introduced. This tax on all transactions (financial markets, resource markets) of 0,1% or so, which makes speculations unprofitable. And the producing countries of mineral resources should take part by 30% in the gains from the selling of their resources. This touches many third world countries, as for example the bauxite and iron ore exports of Guinea Conakry, where my girlfriend, my West-African bush flower, lives. It is a bit of a problem, because with the present overproduction of mineral resources some enterprises have to be shut down, if they are not profitable enough. It is an essential problem of capitalism that always those enterprises, which pay the better wages and observe the better standards need so easily to be shut down. And for this reason is needed an even playground concerning social and environmental standards. Capitalism needs to be regulated concerning such standards and within this embedding can then be competing around the best modes of production and the best products. Therefor it needs multilateral agreements for this embedding. And further it is no good idea to let vote by money (buyer’s decisions) for standards, because income is very uneven distributed within society and what often counts most for the buyers is the price. Hence standards cannot be left to the market. And I propose the founding of a world union to set forth this combined policy for example by introducing globally harmonized top level income taxes (as to avoid tax dumping). Further tax evasion and tax fraud need to be stopped for example by taxing the gains, where they occur. Mankind needs a multilateral tax agreement for that, which avoids double taxation, but establishes internationally accepted rules to end tax evasion. And in case of a world food crisis the development of drought or flash-flood resistant GM-crops must be on order of the UN. This to avoid that an oligopoly of gen-tech corporations would make the most of the crisis.
The issue of a world union is a wide field, I cannot treat it here in any depth.

Billionaire Warren Buffet: “If anything, taxes for the lower and middle class and maybe even the upper middle class should even probably be cut further. But I think that people at the high end – people like myself – should be paying a lot more in taxes. We have it better than we’ve ever had it.”

Additionally I would recommend more vegetarian nourishment to mankind, as the production of vegetarian food needs fife to seven times less surface, than the production of meat (with the same output of calories). With a mixed food, without meat, but still including dairy products, certainly one and a half times of the present worlds population could be nourished. This is the relieving potential in case of crisis. And this is the alternative to gen-food. I would put selective taxes on meat, while using the revenues to subsidize grains by lowering the taxation of them. With TTIP: Could the meat industry then put states to court because of “missed gains”, for introducing such taxation? I am only asking.
Generally I think that free trade agreements are useless for the working class. If the money volume in circulation is not increased, then in the average for any job, which is created by such an agreement, a job elsewhere is destructed. And the good jobs will be destructed, while underpaid jobs are expanding. This was already the experience with NAFTA. The job creating capacity of such agreements is just a modern superstition. Hence free trade agreements are only a means to impose corporate power upon the people. They will block the further development of standards and regulations, which is urgently needed for social as well as ecological reasons. In the end they are – geo-politically seen – a kind of economic imperialism.

Conclusively we have vegetarian food, upgrading traditional farming and advanced GM-crops for the nourishment of mankind. But the two antagonistic Malthusian gaps (due to the usage of petroleum and due to the depletion of petroleum) as crisis perspectives are negative for mankind. Gen-food is rejected or will be made less efficient by biological resistance. Still resistances are also evolving with the conventional agriculture (based on the usage of different pesticides). And the two kinds of crisis will probably even overlap (global warming always lacks a few decades behind its cause in the CO2-emissions). Hence vegetarian food and stopping population growth (alone to avoid the Malthusian trap) are the only way out. Stop of population growth, vegetarian food, ecological, intensified (traditional) farming and transport reduced capitalism should be placed on top of the UN-agenda among other issues like circular economy, solar energy and energy efficiency. All these points contribute from different sides to a zero-carbon strategy, which lays at hand as early as possible. This would mean a double strategy of industrial and intensified traditional agriculture on the planet, which enables maximum food security. In Africa and elsewhere within the developing world increasing the yield of traditional agriculture and protecting it and trying to stop population growth there to enable future self-reliance and at the same time having the high yield of industrial agriculture, where there is anyway no other political solution, as a safeguarding. This is also the best protection against a world food crisis, like I have depicted above. Of course mankind needs change of human behavior to cope with the challenges of the 21st century. The UN dares not to call for a change of reproductive and nourishing behavior (stop of population growth and change to vegetarian food), as well as to call for a capitalism, which involves less transport. Opportunism towards human behavior is not the right choice in the present situation.
But mankind still needs the efficiency and technological resources of capitalism to cope in an acceptable way with the high population number and the ecological situation and fulfilling the needs of the people for a better life. I am thinking here of electric propulsion and photovoltaic energy for example. Hence there will be needed some overhang of inequality to run the system. My new global financial architecture is the core conception to let the system work for the people. Thereby the printing facilities can carry social and environmental standards in their back pack. Such standards need to replace eco-dumping, social dumping (wages, health care, pensions) and tax dumping, which make the world a victim of corporate power. International cooperation has to replace that isolated economies are advertizing themselves to corporate power by these ways of dumping. Where does this financial oligarchy derives its power from? It derives its power from the necessity for politicians to make these investors create jobs. And with missing a coherent method to expand the money volume within the cycle of real economy, investments inevitably remain scarce. For this reason politicians bow down to and are accepting the conditions for investments and the power of this oligarchy. This cannot be changed by simple vote, but is a deeper structural problem. This problem would be solved by my new global financial architecture. This is my strategic consequence so far.
Concerning my new global financial architecture remain two questions: How to distribute the printing facilities among the hungry within environments of corruption and how to care for that the printed money can excite economic growth on the local food markets of Africa?

What is the positive perspective of our time? I had a deep vision about that in my schizophrenia. Schizophrenic visions are often concerned with archetypal symbols, as are the Jungian archetypes. For example snakes, spiders, vampires, witches, the solar penis, fishes and finally the mandala. But the schizophrenic visions usually contain the more conflicting symbols, as the schizophrenia concerns a decomposition or division of the conscious ego. But with the healing of the division the symbols can get very harmonious or positive. In fact it needs to be distinguished between schizophrenia and schizoid thinking, while the latter is expressed by the mystical symbols of the unconscious spirit, but without more decomposition, than is needed to have the visions themselves.
On June 25, 2013 I had such schizoid visions, which were softly approaching and my unconscious spirit was talking to me by some statements it made from time to time. I wrote down the whole sequence, but it would be too long to quote it here. Finally I saw a fine-spotted sun, gleaming in deep, transparent orange. And from space came earthy looking human figures, who dipped into the surface of this sun. They were nestling down in this sun. It was a transparent and colorful vision and these human creatures seemed to be fine in their situation. I was spontaneously longing to do that too. My unconscious spirit meanwhile asked: “Can we live in the sun?”
I thought that this is impossible, even when our sun is burning out, because of the heat and radioactivity. But I think that this vision has another meaning.
When I had written the first English version of my new global financial architecture (the version for my book, which I wrote in 2014), there came the moment, when it was instantly clear to me. This archetype has the meaning that there can exist a world, which is organized such way that all human beings can be happy or content. A world, which has the technology and political and economic organization for the well being of all humans. This is for mankind as to “live in the sun”. The archetypal symbol is an analogy. The underlying principle is that of harmony again. The vision was very harmonious. Or lets say that such a world would rely on all three principles of my humanism. And I think that mankind still has this chance (for the first time in history). I hope that my attempts of publishing will not be useless, as the new global financial architecture is one of the core constructions within such a world.
My deeper vision of mankind is that all humans are painters, who paint in their position on a big picture, which is our world and viewing the whole of it by their dreams: “Act locally, dream globally.” A dreams culture, which is spiritual, yet at the same time relies on rationality and empiricism, seems to me the best alternative to the narrow minded parroting of their scriptures of typical religions. More than one section in this essay I just wrote down directly as inspired by a dream in the night, before standing up and going on to write. The unconscious (the source of dreams and intuition) is not only paranormal, but it represents the cooperative pole in biological evolution. That it has paranormal information about reality is a very important feature, which the psychologist Carl Gustav Jung discovered and I can confirm his discovery throughout my life.
One of the main statements of my psychology is: Schizophrenia develops life, but schizophrenia is not life. The archetypal symbols develop life. But the decomposition of the soul with schizophrenia is no good life. Still within schizoid thinking spiritual life and symbolic thinking are joint (non-pathological). Such a thinking is also exited with LSD. LSD is like a field of intuition that develops life. And for this reason I propose to throw LSD on the fighters of the Islamic State, instead of bombs. To develop their personality such that they cease to pursue their violent undertaking.

I had set myself a page limit of 20 pages for this essay, which I almost observed. Some sections in this essay would need more explanation still. I would like to finance my work on a democratic basis by the contributions of the readers. I call the dear readers to send me a donation, according to the value, they think my project has for mankind or for them personally.

Here are the data to make such a donation:
Bank: Sparkasse Bodensee
Name: Alexander Gruber
(date of birth: March 17, 1963, address: Bücklestraße 74, 78467 Konstanz, Germany)
IBAN: DE24 6905 0001 3062 2567 18
usage: “Donation for Isatou Samura, dreams culture project” (then we can keep the money).

 

Sources and Comments:

[1] ZeroHedge, Tyler Durden: “Global Debt Crosses $100 Trillion; Rises By $30 Trillion Since 2007; $27 Trillion “Foreign Held””, March 9, 2014, http://www.zerohedge.com/news/2014-03-09/global-debt-crosses-100-trillion-rises-30-trillion-2007-27-trillion-foreign-held

[2] Data from “Trading Economics”. The data are changed all the time on their Syria pages. I computed the fife years average before 2010 from their latest data. But let me say that real economic growth (constant prices) for Syria during the decade before the Arab Spring was even lower than 4,89%. Please see the following calculation.

Syria, GDP at constant prices. 2001: 950245 million SYP, 2010: 1469703 million SYP (source: “Trading Economics”). “Trading Economics” gives the Syrian central bank as the source of these data.

100 / 950245 = x / 1469703 yields: x = (1469703 / 950245) * 100 = 154,7%.

Thus during the decade from 2001 to 2010 the Syrian GDP at constant prices grew by 54,7%.

The annual growth rate one gets by the exponential approach:

1,547 = 1 * exp(y * 10 years),

wherein y is the annual growth rate, yielding:

ln(1,547) = ln(exp(y * 10 years))

ln(1,547) = y * 10 years

y = ln(1,547) / 10 years = 3,76% annually.

Hence the Syrian real economic growth was only slightly above its population growth of 3,3% annually (of the population entering the labor market during the decade before 2010).

[3] Muhammed Kürsad Özekin, Hassan Hüseyin Akkas: “An Empirical Look To The Arab Spring: Causes And Consequences”, https://www.ciaonet.org/attachments/27513/uploads

[4] Slavoj Zizek denies that people really want to desire happiness. He gives as an example that the scientist are ready to suffer for their discoveries, as for example with the discovery of radioactivity. But happiness is not defined as not suffering (as Zizek seems to think). Some people are happy, when they suffer. The point is that they can decide freely about this (to pursue their happiness). Hence I think that his opinion is majorly based on a confusion of concepts. The discovery makes scientists happy and the suffering or danger they encounter sometimes for that. Also people are wrong sometimes in what makes them happy or they don’t know, what would make them happy. But this all speaks not much against happiness as a humanist principle.

OPEN CULTURE, Slavoj Zizek: “What Fulfils You Creatively Isn’t What Makes You Happy”,http://www.openculture.com/2014/04/slavoj-zizek-what-fullfils-you-creatively-isnt-what-makes-you-happy.html

[5] Ashish Kotari, Pallav Das: “Towards radical democracy in India”, http://indiatogether.org/towards-radical-democracy-in-india-op-ed

[6] Grain, Frances Moor Lappé: „Farming for a small planet: agroecology now“, April 2016, https://www.grain.org/bulletin_board/entries/5457-farming-for-a-small-planet-agroecology-now

[7] IFOAM, Gunnar Rundgren: “Organic Agriculture and Food Security”, https://www.ifoam.bio/sites/default/files/organic_agriculture_and_food_security_printcopy.pdf

[8] Thematic Group on Sustainable Agriculture and Food Systems of the Sustainable Development Solutions Network: “Solutions for Sustainable Agriculture and Food Systems”,
http://unsdsn.org/wp-content/uploads/2014/02/130919-TG07-Agriculture-Report-WEB.pdf

[9] Alexander Gruber: “Hum. Ecol. and expected crop losses in Africa”, https://www.youtube.com/watch?v=BKM39eYH33A

[10] UNCCD: “Addressing desertification, land degradation and drought in Africa”, http://www.unccd.int/en/regional-access/Africa/Pages/alltext.aspx

[11] AMCEN: “FACT SHEET CLIMATE CHANGE IN AFRICA – WHAT IS AT STAKE?
Excerpts from IPCC reports, the Convention, & BAP
Compiled by AMCEN Secretariat“, http://www.unep.org/roa/amcen/docs/AMCEN_Events/climate-change/2ndExtra_15Dec/FACT_SHEET_CC_Africa.pdf

[12] FAO: „Race against time in drought-ravaged Southern Africa to ensure 23 million people receive farming support“, http://www.fao.org/emergencies/fao-in-action/stories/stories-detail/en/c/427358/

[13] Brian C. O’Neill and others: „Global demographic trends and future carbon emissions“
http://www.pnas.org/content/107/41/17521.full

[14] In fact economic growth in many African countries cannot catch up with population growth. It seems to be a relative overpopulation crisis, a classical Malthusian growth rate crisis, not yet the bounce at the resource limit. But even this is a notion, which is repressed in public, suppressed intellectually and denied by feminists. They have infiltrated all humanitarian organizations, such that no-one can find any quantitative or qualitative inquiry about the connection of population growth and land-grabbing. It is really a kind of „hegemony“. But as the ultra-left did not occupy this place, but repressed the influence of population growth – in warmongering, on global warming, concerning climate refugees, concerning ecological farming – all what I have mentioned now – the ultra-right picks up these issues in their way. Such way feminists contribute to the late upcoming of the ultra-right, by repressing the issue of population growth, which lays at hand (not only intellectually, but by the effects of their repression). In turn I want to occupy this issue for the ethical middle of society by a differentiated and balanced view. But in the present situation I have in first place to deconstruct feminist positions, because organizations like the UN need to rethink their position towards human rights accordant population policies. Advocating such policies, one is confronted with an unholy alliance or front of feminists, the churches and corporate interests. And if feminists denounce persons, who are concerned about the well-being of mankind, as “population lobby”, then they have to face that one calls them a “women’s lobby” (understood in a very narrow way, as women are half of the population, which is effected by the problem of population growth).
A German feminist woman on Radio Germany: “We are not allowed to make population policies.” Who is “we” and who has the right to “allow” or forbid the public to make population policies? The pope, the feminists, US-president Obama? Well if it only serves their own purposes, then feminists ruthlessly employ the very same rhetorical methods for themselves, which they usually reject and criticize with men. Just saying. The statement shows that in Germany feminists are no longer in need to put forward any argument at all, but that they have occupied the public opinion and the media. They can just repress any debate by such a statement. To explain their brick-headed suppression of mentioning population growth as a factor of crisis, let me say that men’s solutions are often worse than the problem. This has shown so often in history. But we men have still to emancipate ourselves from women, who make of their view a moral institution.

The dear reader can take a look at the following source to know and example of this dodging the issue position:
The Guardian, Liz Alden Wily: “How African governments allow farmers to be pushed of their land”, March 2012,
https://www.theguardian.com/global-development/poverty-matters/2012/mar/02/african-governments-land-deals

Comment of prosegmr
2 Mar 2012 8:36
„Speaking to young people from rural parts of Africa recently, one of the most striking things was that rural land was being sold for small amounts of money for construction purposes, both to build houses as well as to Chinese companies for factories. The farmers were willing to sell the land for short-term gain, although the amount they received was not much. I don’t know what the legal status of the land was, but a key thing was that the young people no longer had the chance for agricultural work. They had left before completing secondary school (and some had no more than primary education). Other than working for a few days here and there on construction sites, their futures were bleak.“

This comment indicates, what really happened. Population growth caused shortage of land resources, which land was cheaply sold then. And this the author dodges to mention at all, instead she speaks vaguely of „Neocolonialism“. A word to put a label on something and everything is said? She does not explain, what African governments have from it to push farmers off their land. I am giving this missing explanation instead: They want to create the jobs, which are missing due to population growth, by attracting foreign investors.
Of course here Western subsidized food might play a role too (I am not repressing truth). But our farmers cannot compete with food, which is produced for Third World wages (by wage dumping). This is not fair either. And the food needs to be cheap to nourish the big urban populations. There are so many urban poor too. Agricultural surplus, intensified agriculture is urgently needed.

[15] UW Today (University of Washington), Vince Stricherz: “Half of world’s population could face climat induced food crisis by 2100”, January 8, 2009, http://www.washington.edu/news/2009/01/08/half-of-worlds-population-could-face-climate-induced-food-crisis-by-2100-2/

FÜR EINE NEUE, GLOBALE FINANZARCHITEKTUR (EURE WELT AUS DER SICHT EINES AUßERIRDISCHEN)

© 15.4.2016, Alexander Sigismund Gruber, Germany, bluewinds44@gmail.com

 

EIN PARADIGMENWECHSEL IN DER ÖKONOMIE: FÜR EINE NEUE, GLOBALE FINANZARCHITEKTUR

Die wichtigste Voraussetzung für ein lebenswertes Leben, die gesellschaftlicher Natur ist, scheint mir eine funktionierende und gerechte Ökonomie zu sein. Milliarden Menschen gehen jeden Tag zur Arbeit und leben von dem Lohn oder Gehalt, das ihnen zur Verfügung steht. All diese Menschen sind auf ein funktionierendes Finanzsystem angewiesen. Deshalb ist es nicht falsch, eine links orientierte Reform des Finanzsystems anzustreben (internationalistisch und humanistisch). Innerhalb des kommenden Zeitalters der Knappheit natürlicher Ressourcen scheint eine Geldwirtschaft essentiell zu sein. Geld ist ein Maß und Gegenwert für den Zugang zu natürlichen Ressourcen für das Individuum, wobei sie oder er frei darin bleiben, für welche Güter das Geld ausgegeben wird. Und weil die natürlichen Ressourcen pro Kopf knapp sein werden, ist es notwendig eine solche Begrenzung durch das verfügbare Einkommen zu haben. Deshalb stimme ich nicht mit einigen Ultra- Linken überein, die das Geld abschaffen wollen. Und außerdem ist eine Geldwirtschaft wesentlich, um die Optimierung von Produkten und Produktionsweisen anzutreiben, die ein Vorteil des Kapitalismus ist.
Das Hauptproblem, das ich gefunden habe ist, dass der Kapitalismus über keine kohärente Methode der Geldvermehrung verfügt. Eine solche ist aber für das Wachstum der Weltwirtschaft unerlässlich. Im ersten Kapitel analysiere ich diese Situation und im zweiten Kapitel stelle ich meine Lösungsidee vor. Diese Idee habe ich direkt damit verknüpft auch die Probleme von Armut und Hunger auf der Erde durch diesen Ansatz zu lösen (qualitatives Wachstum). Dies würde insgesamt auch zu einem ökologischeren Kapitalismus führen. In den beiden letzten Kapiteln weite ich den Horizont auf die Situation der Menschheit ganz allgemein aus und ordne meine Initiative darin auf kreative Weise ein.

Inhaltsverzeichnis:
1. ZUR POLITIK DES BILLIGEN GELDES
2. FÜR EINE NEUE, GLOBALE FINANZARCHITEKTUR
3. AUSBLIK AUF DIE PERSPEKTIVEN DER MENSCHHEIT MIT DIESER POLITIK
4. EURE WELT AUS DER SICHT EINES AUßERIRDISCHEN

 

1. ZUR POLITIK DES BILLIGEN GELDES

Lassen Sie mich mit einer Frage beginnen, die es ermöglicht meine Idee besonders übersichtlich darzustellen. Wie vergrößert der Kapitalismus sein Geldvolumen, so dass die Weltwirtschaft wachsen kann? Ich will hier die makroökonomische Bilanz ansprechen, es geht mir nicht um bestimmte industrialisierte Volkswirtschaften, die durch Exportüberschüsse Geldvolumen von fremden Ökonomien absorbieren und damit ihren Wohlfahrtsstaat und ihren Jobbestand aufrecht erhalten. Betrachtet man die Weltwirtschaft global als geschlossenes System, so muss dem realen Wirtschaftswachstum (ohne Deflation) ein Geldvolumen entsprechen, das die zusätzlich erzeugten Güter und Dienstleistungen kauft. Ich frage danach, wo dieses herkommt.
Ich sehe hier nur zwei Möglichkeiten. Entweder Staaten, bzw. ihre Zentralbanken, drucken Geld und werten damit ihre Währungen ab. Oder Staaten (und Privatpersonen) leihen sich Geld, wodurch ein Teil des Kapitals, das sich in der Geldblase der Gewinne angehäuft hat, wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückkehrt.
Ich analysiere hier die Wirtschaft in einem einfachen Bild in zwei Teilen. Es gibt den Kreislauf der Realwirtschaft. In diesem Kreislauf rotiert Geld, indem es ausgegeben und wieder verdient wird im Takt der Lohnzahlungen und Gehaltszahlungen. Und es gibt einen Anteil an Geld, der nicht sofort wieder ausgegeben wird. Das ist der Anteil des Gewinnes bei jedem Kauf. der nach Abzug des Preises für natürliche Ressourcen, menschliche Arbeitskraft, Steuern, Vorprodukte e.c.t verbleibt. Diese Gewinnanteile sammeln sich in einer Geldblase, der großen Blase der Gewinne. Das Problem ist, dass die Gewinne den Wirtschaftskreislauf ausdünnen, bis sie schließlich nicht mehr rentabel reinvestiert werden können. Zehn Jahre fallende Reallöhne in Deutschland bei steigenden Unternehmensgewinnen. Schließlich kommt es aus Mangel an Geld im Kreislauf der Realwirtschaft – aus Mangel an Nachfrage – zu Einbrüchen wie der Immobilienkrise. Dieser Vorgang wäre moch viel deutlicher, wenn das System nicht ständig durch den Zufluss von Geld in den Wirtschaftskreislauf gepuffert würde.
Beide oben genannten Optionen das globale Geldvolumen zu vergrößern haben erhebliche Nachteile. Die Abwertung von Währungen führt zwar für die Länder, die sie vornehmen, zu einer Ankurbelung des Exportes, aber ausländische Güter, insbesondere auch Rohstoffimporte, werden teurer. So stieg zum Beispiel der Benzinpreis in Indien durch die Abwertung der Währung rasant an. Außerdem wird durch die Abwertung von Währungen das internationale Wirtschaftsgefüge stark belastet. Die Märkte werden verzerrt. Man spricht ja auch negativ von „Währungsdumping“.
Die Staatsverschuldung auf der anderen Seite ist überhaupt nicht mehr tragbar. Die Abzahlungen haben heutzutage ein Volumen im zweistelligen Prozentbereich der Haushalte erreicht. Dieses System stolpert über seine eigenen Füße. Die weltweite Gesamtverschuldung hat im Sommer 2013 die Marke von 100 Billionen Dollar erreicht. Zwischen den Jahren 2007 und 2013 sind die weltweiten Staatsschulden um 80% gewachsen [1]. Die Verschuldung von privaten Unternehmen stieg in etwa im gleichem Maße [1]. Die weltweite Gesamtverschuldung stieg im gleichen Zeitraum um 40% [2].
Hierbei spielt vor allem die Politik des billigen Geldes der Zentralbanken nach der Krise von 2007 eine Rolle. Es wurde in großem Umfang von den Zentralbanken Geld gedruckt und zu niedrigsten Zinsen an die Geschäftsbanken verliehen. Die Kreditklemme der Geschäftsbanken durch das Platzen der Immobilienblase wurde bei weitem überkompensiert. Das lässt sich an den niedrigen Zinsen in den wichtigsten europäischen Industrieländern ablesen. Im Grunde wurde damit ein Klima geschaffen, das es Großkonzernen erlaubt ihre Investitionen billiger zu tätigen (aufgrund der niedrigeren Kreditzinsen), so dass die Produktion profitabler wird. Mit der Option dadurch die Exportpreise zu senken. Diese Politik reiht sich also in die angebotsorientierte Politik des Neoliberalismus ein, zu der auch Steuersenkungen für Wohlhabende, Lohnkürzungen und Sozialabbau gehören. Es geht darum die eigenen Volkswirtschaften konkurrenzfähiger zu machen, auf Kosten der Schwellenländer sowie Chinas und des Wohlstands der eigenen arbeitenden Bevölkerung.

Aber: Irgendwann müssen die Kredite zurück gezahlt werden. Und wenn dem weltweiten Wirtschaftskreislauf die ganze Nachfrage, die jetzt durch das billige Geld hinzugefügt wurde, wieder entzogen wird, dann bleibt kein Geld mehr für das eigentliche Wachstum. Die Folge kann nur sein, dass weitere Investitionsblasen platzen und es zu einer erneuten Krise auf dem Arbeitsmarkt kommt. Ich denke, dass die Überproduktionskrisen auf den Märkten für mineralische Rohstoffe (Erdöl z.B.) und Lebensmittel bereits eine Folge der Überkapitalisierung durch die Flut des billigen Geldes sind. Das sind die neuen Blasen, die bald platzen werden.
Die viel beschworenen „Innovationen“ sind auch nicht die Lösung des Problems, denn dadurch wird nur Produktion von einem Wirtschaftssektor oder Produkt auf einen anderen oder ein anders (neues) Produkt umgeschichtet. Statt Festnetztelefonen kaufen die Menschen dann Handys, statt Desktopcomputern Tablets. Für eine Produktion die boomt, muss eine andere schließen. Das Geld im globalen Wirtschaftskreislauf kann nur einmal ausgegeben werden.
Das eigentliche Problem ist, dass im Kapitalismus der Wirtschaftskreislauf ständig durch Gewinne ausgedünnt wird, bis schließlich so wenig Kaufkraft verbleibt, dass sich die Gewinne nicht mehr rentabel reinvestieren lassen. Finanzkapital wird „arbeitslos“ und beginnt zu spekulieren. Und Staaten haben sich daran gewöhnt, den Wirtschaftskreislauf immer wieder durch Verschuldung zu puffern, d.h. Geld aus der Blase der Gewinne durch Staatsverschuldung in den Wirtschaftskreislauf zurück zu bringen. Dieses System ist jetzt an seine Grenzen gestoßen. Und es wird dadurch weiter aufrecht erhalten, dass die Zentralbanken die Notenpresse betätigt haben und die Zinsen damit auf Niedrigstniveau gesenkt haben. Das billige Geld hat also zwei Seiteneffekte – also die Effekte, außer den Banken aus der Kreditklemme zu helfen – erstens hat es die Produktion verbilligt und trägt damit zu Exportüberschüssen bei und zweitens erlaubt es weitere Staatsschulden zu machen.

Am Ende kann das System des billigen Geldes nie aufhören, ohne eine Krise zu verursachen. Kredite müssen durch immer neue Kredite refinanziert werden. Die Kreditblase muss immer weiter vergrößert werden, damit sie nicht platzt. Und dieses System wird irgendwann über seine eigenen Füße fallen. Nämlich dann, wenn die Kreditkosten sich so aufgehäuft haben, dass sie nicht mehr bedient werden können. Gleichzeitig versuchen Unternehmer das letzte an Lohnsenkungen aus der Arbeitnehmerschaft heraus zu pressen, um die Kredite zurück zahlen zu können und setzten dazu durch Freihandelsabkommen wie das TTIP die Arbeitnehmerschaft der Welt unmittelbarer Konkurrenz um die niedrigsten Löhne und Standards aus. Ein unhaltbarer Zustand.

 

2. FÜR EINE NEUE, GLOBALE FINANZARCHITEKTUR

Was also fehlt ist eine ökonomisch nachhaltige Politik der Vergrößerung des Geldvolumens im Kapitalismus. Jedem Wachstum muss (ohne Deflation) ein Geldvolumen entsprechen, das benötigt wird, um die zusätzlich produzierten Güter und Dienstleistungen zu kaufen. Und um dieses zu erzeugen bedarf es einen weltweiten, kohärenten oder kooperativen Mechanismus.
Die Politik der sporadischen Geldvermehrung durch insulare Abwertung von Währungen (indem Staaten Geld drucken) und billige Riesenkredite muss durch eine ökonomisch nachhaltige Politik ersetzt werden, die allen beteiligten Staaten nützt. Ohne die Erzeugung von Geld kann der Kapitalismus von einem Punkt an nicht mehr expandieren, wenn nicht mehr Geld aus dem Ausland absorbiert werden kann (Politik der Exportüberschüsse). Gewinne werden investiert, um noch größere Gewinne zu machen, nicht als Selbstzweck. Und ohne Gelderzeugung hat dies eine Grenze – oder es werden große Verluste gemacht (siehe Immobilienblase). Das ist eine Frage der makroökonomischen Bilanz.
Und hier setzt meine Idee an. Positiv ausgedrückt: Ein besserer Kapitalismus ist möglich. Lassen Sie mich an dieser Stelle mein System als neue, globale Finanzarchitektur darstellen. Ich schlage vor, dass nicht nur einige wenige Länder, sondern alle Notenbanken Geld drucken. Dies soll im Rahmen einer multilateralen Vereinbarung, etwa unter dem Dach der UNO oder WTO, geschehen. Jedes Land bekommt dabei eine Gelddruckfazilität zugewiesen, einen Prozentsatz seines BIP, den es jährlich drucken darf. Ich wäre für 2% – 5% des BIP als Regelfall. Dadurch wird zwar eine gewisse Inflation ausgelöst, aber es soll so gemacht werden, dass alle Währungen relativ zueinander stabil bleiben. Das heißt, weil alle im Verhältnis zu ihrer Wirtschaftsleistung die gleiche Menge Geld drucken, verschieben sich die Währungen nur unwesentlich zueinander. Um es mal so paradox aber dennoch präzise auszudrücken: Indem alle ihre Währung kooperativ (gleichermaßen) abwerten wird keine Währung der anderen gegenüber abgewertet.
Die Inflation wäre im Wesentlichen stets eine Inlandsinflation. Oder besser, eine Weltbinneninflation. Dazu würde ich die Tobinsteuer, die Steuer auf alle Transaktionen (Währungsmarkt, Rohstoffmärkte) von etwa 0,1%, die Spekulationen unrentabel macht, in diesem Wirtschaftsraum flächendeckend einführen. Und die rohstoffproduzierenden Länder sollten mit mindestens 30% an dem Verkauf ihrer Rohstoffe beteiligt werden. Das betrifft zum Beispiel das Bauxit und Eisenerz, das das westafrikanische Guinea liefert.

Damit nun aber nicht alle Politiker sich in einem Wettlauf von Wahlgeschenken an ihr jeweiliges Klientel zu überbieten versuchen, muss dann die Rolle der Zentralbanken neu geregelt werden. Und was wäre gerechter und besser mit dem frischen Geld im Wirtschaftskreislauf der Weltwirtschaft zu machen, als endlich Armut und Hunger auf der Erde effektiv zu bekämpfen? Die neue Rolle der Zentralbanken wäre also als die Armutsreduktion zu bestimmen. Daneben können noch ökologische Transformation (gegen den Klimawandel und seine Folgen) und Friedenspolitik einen Anteil haben. Das frisch gedruckte Geld sollte also vor allem an die Armen und Hungernden verteilt werden. Das Problem der Hungernden ist ja nicht so sehr, dass ihnen die Menschen in den reichen Ländern die Nahrung weg essen, sondern dass sie selbst kein Geld haben, um sich Lebensmittel zu kaufen, so dass die Produktion in kurzer Zeit der Nachfrage nachläuft. In Deutschland könnte mittels seiner Druckfazilität (bereits mit 2% des BIP) ein Mindesteinkommen von 1050 Euro realisiert werden, das „Die Linke“ vorschlägt. Und für Afrika südlich der Sahara würden 5% des dortigen BIP ausreichen, um die Zahl der Hungerenden sofort zu halbieren. Viele würden in der wachsenden, lokalen Landwirtschaft Arbeit und Einkommen finden. In Nordafrika könnte die soziale Situation stabilisiert werden, was auch dem Islamischen Staat die Rekrutierungsbasis entziehen würde. Diese ganze Politik wäre ein hervorragendes Konjunkturprogramm, das überall die Binnenwirtschaft ankurbeln würde. Der Widerspruch zwischen Austeritätspolitik und Investitionspolitik würde aufgehoben, denn die Druckfazilitäten wären das Investitionsprogramm, während der normale Haushalt ausgeglichen sein kann.
Durch die Zurückdrängung des Primats des Welthandels würden die Transportwege verkürzt, was auch zu einem ökologischeren Kapitalismus führen würde. Die Wirtschaft würde „qualitativ“ von den Bedürfnissen der Armen und Hungerenden her wachsen, anstatt wie jetzt durch den Kauf von unökologischen Luxusgütern, angekurbelt durch das billige Geld der Zentralbanken. Und mit der boomenden Konjunktur wären sozial und ökologische Standards mit der Mehrheit der Arbeitnehmer wieder durchsetzbar. Die Lösung vieler Probleme hängt so gleichzeitig an der Lösung des Problems der kohärenten Geldvermehrung im Kapitalismus.

Dabei könnten die Druckfazilitäten auch steuerungspolitisch eingesetzt werden. Länder, die bisher ihre Kohlevorkommen für ihre Energieversorgung ausbeuten, könnten durch den Anreiz einer Erhöhung ihrer Druckfazilität um 1% dazu motiviert werden (und dafür kompensiert werden), davon Abstand zu nehmen und auf erneuerbare Energien umzustellen. Länder, die Flüchtlinge aufnehmen, könnten ebenfalls einen Bonus von 1% pro Million aufgenommener Flüchtlinge erhalten. Die Druckfazilitäten würden als eine Form der Entwicklungshilfe zudem dazu beitragen, die sozialen Migrationsursachen in den Herkunftsländern zu reduzieren. Dabei ist wichtig, dass das neue System ein Solidarsystem von Währungen wäre. Starke Währungen würden schwache Währungen unterstützen (Geld bereitstellen), so dass das Währungsgefüge stabil bleibt. Das würde dann auch die Druckfazilitäten als politisches Steuerungssystem ermöglichen. Der Wettlauf um die schlechtesten Löhne und Arbeitsbedingungen würde ersetzt durch ein System der internationalen Solidarität, von dem alle profitieren. Statt darauf zu bauen insular Geldströme der kargen, sporadischen Injektionen in den weltweiten Wirtschaftskreislauf zu absorbieren, würde die Weltwirtschaft im koordinierten, kooperativen Zustrom frischen Geldes für alle wachsen. Statt sich in einen Unterbietungswettlauf der Valuta der Währungen zu begeben, würden alle Geld erhalten und alle Währungen und das heißt Exportmöglichkeiten würden stabil zueinander bleiben (siehe letzter G20 Gipfel). Mein System macht sozusagen aus der Not (Abwertungswettlauf durch Drucken von Geld) eine Tugend (alle werten ab und zwar quantitativ koordiniert). Und dies geschieht nun nicht mehr, um das Exportvolumen einzelner Länder zu erhöhen, sondern um das Geldvolumen im globalen Kapitalismus bereit zu stellen, so dass alle Wirtschaften wachsen können.

Das Thema Inflation ist sehr wichtig. Ich habe einmal versuchsweise die beiden völlig unterschiedlichen Wirtschaftsperioden für Deutschland zwischen 1969 und 1978 und zwischen 2004 und 2013 untersucht. Der Mittelwert der Wachstumsrate während der ersten Periode, der Boomperiode, ist 3,6% und der der Inflation 4,66%. Die entsprechenden Werte für die zweite Dekade, die mageren Jahre, sind 1,26% und 1,61%. Bildet man nun die Quotienten zwischen realem Wachstum und Inflation, so erhält man 78,3% für die erste Periode und 77,1% für die Zweite Periode. Was sich hier andeutet ist, dass wenn man die Perioden lang genug wählt, so dass sich die konjunkturellen Schwankungen wegmitteln und kurz genug, um genügend Perioden vergleichen zu können, dann scheint sich ein sehr konstanter Quotient zwischen realem Wachstum und Inflation zu ergeben. Ich habe die Untersuchung jetzt vervollständigt, indem ich für die Periode von 1979 bis 1988 einen Quotienten von 78,0% gefunden habe und für die Periode von 1989 bis 1998 beträgt der Quotient 89,9%. Die Periode nach der Wiedervereinigung fällt also deutlich heraus, aber für die drei anderen Perioden ist der Quotient sehr konstant. Siehe [2] für die Basisdaten.
Das bedeutet, dass Inflation ein geradezu natürlicher Begleitumstand von Wachstum ist. Das ist auch systematisch einsichtig, denn wenn das Geldvolumen vergrößert wird, so dass mehr gekauft werden kann, dann steigen auch die Preise etwas, bis die Produktion „nachgelaufen“ ist. Und dafür scheint es einen sehr konstanten Quotienten zu geben, den ich im Folgenden meinen Überlegungen zu Grunde legen möchte.
Inflation ist ja kein Naturgesetz, sondern kommt durch menschliche Kaufentscheidungen und Angebotsentscheidungen zustande. Insbesondere, wenn das Geld den Armen gegeben wird, werden diese eher mehr verschiedene Güter billig einkaufen, statt für denselben Bedarf mehr aus zu geben. Deshalb ist wohl die „Ausbeute“ an realem Wirtschaftswachstum im Verhältnis zur Inflation während der Periode nach der Wiedervereinigung höher ausgefallen, weil die meisten Menschen in Ostdeutschland eher arm waren.

Werden nun 2% des BIP an frischem Geld jedes Jahr gedruckt und an die Armen und Hungernden verteilt, wie ich geschrieben habe, dann passiert folgendes: Ein Teil davon wird in reales Wirtschaftswachstum umgesetzt und ein Teil in Inflation (Entwertung des Geldes). Nun zirkulieren diese 2% mehrmals während eines Jahres im Wirtschaftskreislauf, bis sie in der Blase der Gewinne verschwunden sind. Und jedes mal trägt ein Teil von ihnen zum BIP bei. Ich könnte mir also denken, dass diese 2% zum Beispiel eine Inflation von 5% auslösen und demnach mit dem empirischen Faktor des letzten Abschnitts ein reales Wachstum von 5% * 78% = 3,9%. Das wären also die zu erwartenden oder angestrebten Zahlen für die Weltwirtschaft. Gibt man zusätzlich die übliche Entwicklungshilfe für Bildung und Gesundheit aus, wären Hunger und Arbeitslosigkeit mit solch einer Rate bald vertrieben. Die Weltwirtschaft würde florieren. Das Problem der kapitalistischen Ökonomie, dass sie heutzutage weltweit Massenarbeitslosigkeit und Elend immer zusammen mit Wohlstand für wenige hervorbringt, wäre überwunden.

In diesem Zusammenhang bringt die neue Architektur zwei Faktoren hervor, die Finanzkapital in Investitionen in die Realwirtschaft treiben. Erstens erzeugen die Druckfazilitäten Kaufkraft, so dass sich Investitionen lohnen. Zweitens schmilzt alles brach liegende Finanzkapital mit 5% pro Jahr ab.
Das treibt das Finanzkapital ebenfalls dahin investiert zu werden (Ich spreche englisch für letzteres vom „Push“-Faktor und und für ersteres vom „Pull“-Faktor). Der positive Seiteneffekt des neuen Systems wäre also auch, dass Schulden mit der maximalen Inflation von 5% abschmelzen würden. Löhne, Gehälter, Sozialhilfe und Renten müssten natürlich regelmäßig an die Inflation angepasst werden. Aber das war ja während der oben untersuchten Boomperiode in Deutschland (mit 4,66% Inflation) auch kein Problem.
Natürlich gibt es noch andere Produktivfaktoren, als nur das verfügbare Geldvolumen im Wirtschaftskreislauf der Realwirtschaft. Bildung, Technologie, natürliche Ressourcen sind solche Faktoren. Damit das neue System nicht zu einer hohen Inflation führt, muss es behutsam angefahren werden, damit die anderen Faktoren mitwachsen können. Deshalb schlage ich vor auch für die Entwicklungsländer mit 2% des dortigen BIP zu beginnen und dann die Wirkung abzuwarten und gegebenenfalls die Druckfazilitäten später auf 5% des BIP zu erhöhen. Auf jeden Fall muss eine galoppierende Inflation, die aufgrund unterentwickelter Produktivfaktoren eintreten würde, vermieden werden.

Ich möchte noch einige Worte zu meiner neuen, globalen Finanzarchitektur und anderen Ideen in diesem Essay sagen. Ich bin geistig behindert und habe bisher keine Gelegenheit gehabt, mir irgendeine Karriere auf zu bauen. Dabei benötige ich eigentlich dringend Geld für meine Heirat in Westafrika. Deshalb lege ich großen Wert auf meine Autorenschaft für alle gänzlich neuen Ideen in diesem Essay. Das betrifft neben der neuen, globalen Finanzarchitektur unter anderem auch meine Deutung des Archetypus des in der Sonne Lebens in Kapitel vier und den dort gemachten Vorschlag, LSD über den Kämpfern des Islamischen Staates, statt Bomben, ab zu werfen. Das sind alles sehr wertvolle Ideen und ich werde mich öffentlich dagegen wehren, wenn sich das jemand unter den Nagel reißt, um seine eigene Karriere zu befördern und ich wieder leer ausgehe. Sie können mich aber gerne für einen Vortrag oder ein Interview einladen oder mich zitieren.
Mein Beitrag ist auch keine Eintagsfliege, sondern ich arbeite an einer ganzheitlichen, vernetzten Lösung der Probleme, die sich der Menschheit heute stellen. Das ist mein Buchprojekt mit dem Haupttitel: „Erinnerungen eines Außerirdischen“ und dem Untertitel: „Ein Brief an die Menschheit, ein philosophisches und politisches Manifest an der Schwelle zur Rohstofferschöpfung – vom Traumkulturhumanismus zur Humanökologie“. Dieses Projekt habe ich in die folgenden vier (ich denke vollständigen) politischen Felder gegliedert:
– Kultur (Humanismus, Werte, Traumkultur),
– die soziale Frage (Armut, Hunger, Arbeitslosigkeit),
– Humanökologie (Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung, Überbevölkerung),
– Friedenspolitik.
Mit meinem neuen Essay habe ich einen Teil meines Materials zur Vorveröffentlichung ausgekoppelt. Ich habe zu allen vier Politikfeldern viel zu sagen, so dass das Interview mit mir von der Finanzarchitektur ausgehen und in ein breiter angelegtes Gespräch münden könnte, in dem ich einige mit der Finanzarchitektur verbundene Punkte ansprechen könnte.
Ich will und kann meine Ideen selbst in der Öffentlichkeit vertreten. Ich bitte den Leser dies zu berücksichtigen. Vielen Dank.

 

3. AUSBLICK AUF DIE PERSPEKTIVEN DER MENSCHHEIT MIT DIESER POLITIK

Eine andere Frage ist die nach der Langzeitstabilität meines Systems. Es gäbe eine Maximalgröße, bis zu der der Realwert des Geldvolumens in der Finanzblase der Gewinne wachsen könnte. Wenn das Abschmelzen von Realwert durch die Inflation den Zufluss von Gewinnen aus dem Kreislauf der Realwirtschaft überschreitet, dann wächst die Blase nicht mehr. Auch der Zyklus der Realwirtschaft hat ein Maximum, wenn nämlich der Zufluss an gedrucktem Geld gleich ist dem Abschmelzen des Geldvolumens im Wirtschaftskreislauf durch die Inflation plus dem Abfluss in die Blase der Gewinne. Das System ist also langzeitstabil. Nur wegen der Inflation wird ab und zu eine Geldreform nötig sein, indem eine Null auf den Geldscheinen gestrichen wird (mit 5% Inflation in etwa alle 50 Jahre).
Das System ähnelt einem physikalischen Nichtgleichgewichtssystem, das sich im Fließgleichgewicht befindet. Wie alle Ökosysteme hat es einen starken Kreislaufaspekt. Der Zufluss von gedrucktem Geld ähnelt dabei dem Zustrom von Sonnenlicht und die Inflation ähnelt der irdischen Dissipation von Wärmeenergie in der Biosphäre und aus der Biosphäre heraus in das Weltall.
Das Finanzsystem überlagert das physikalische System des Planeten. Wenn der Zufluss an gedrucktem Geld kein reales Wirtschaftswachstum mehr herbei führt, sondern nur noch höhere Preise verursacht, dann ist das ein Indikator dafür, dass das monetäre System die Grenzen der physikalischen Ressourcen erreicht hat.
Lassen Sie mich an dieser Stelle etwas zur Theorie von Malthus sagen. Wenn die Bevölkerung exponentiell wächst, dann wächst auch die verfügbare Arbeitskraft exponentiell. Damit können auch die Technologie und die Agrarfläche, die kultiviert wird, exponentiell wachsen. Somit wächst auch die Nahrungsmittelproduktion dann exponentiell (solange noch nicht-kultivierte Agrarflächen vorhanden sind). Das ist genau, was seit dem Zweiten Weltkrieg passiert ist. Die Ressourcengrenze – die Maltussche Falle – wird statt durch Wachstumsprobleme durch ein relativ plötzliches antreffen der Flächenobergrenze und der technologischen Grenzen gekennzeichnet sein. Die Indikatoren werden steigende Kindersterblichkeit und Hungersnöte in der sogenannten dritten Welt sein. Ich schlage also vor die Malthussche Wachstumsratentheorie durch ein Aufschlagstheorie (englisch: „bounce-theory“) der Malthusschen Falle zu ersetzen. Das heißt man bemerkt das Problem erst ganz zum Schluss, wenn alle Ressourcen bereits belegt sind. Deshalb ist die Malthussche Falle bisher nicht eingetreten.
Darüber hinaus wird die hochindustrialisierte Landwirtschaft der Erde mit der Erschöpfung des Erdöls einen Einbruch erleiden, der einen dann Überhang von Bevölkerung ohne Nahrung zurücklassen wird. Ich nenne dies die „Malthussche Lücke“ (englisch: „Malthusian gap“). Dies ist meiner Ansicht nach ein sogar noch triftigerer Grund für Dekarbonisierung, als die globale Klimaerwärmung. Die Antriebstechnik muss dringend auf elektrische Energie umgestellt werden. Kohleverflüssigung zum Antrieb der Traktoren scheint keine Alternative zu sein, wenn man den hohen Preis und die Kohlendioxidemissionen bedenkt. Am Ende muss das Ziel eine völlig solare Recyclingwirtschaft sein (von der physikalischen Seite der Humanökologie her gesehen).

Ich denke, dass die Menschheit mit ihrem kontinuierlichen Bevölkerungswachstum in eine Falle läuft, in der sie mit einem harten, unerwarteten Ruck ankommen wird. Eventuell werden sogar die Malthussche Falle, die Malthussche Lücke und Ernterückgänge durch den Klimawandel zeitlich zusammenfallen. Dazu kommt dann noch die Zinssklaverei der Staatsverschuldung für die zukünftigen Generationen hinzu. Eine Megakrise, die sich durch die Überlagerung mehrerer Krisenfaktoren anbahnt. Jedenfalls ist es für die Armen und Hungernden von heute besser in diese Megakrise mit einem gerechten und funktionierenden Kapitalismus hinein zu gehen, anstatt mit dem heutigen disfunktionalen und ungerechten System. Nur, wenn es so weiter geht, dann wird meine konstruktive Problemlösung zu spät kommen.

Der Weg der nachholenden Entwicklung (Industrialisierung) steht nicht allen Entwicklungsländern offen. Wenn alle Länder gleicherweise Produzenten derselben industriellen Massenprodukte (Automobile, Kühlschränke, Fernseher, Computer, Handys und dergleichen) werden, wo sind dann ihre Käufer? Folglich kann die Option einen Wohlfahrtsstaat und einen großen Bestand Arbeitsplätze durch industrielle Exportüberschüsse aufrecht zu erhalten nicht für alle Länder offen stehen. Als Konsequenz dieser Überlegung, wenn auch nicht alle Länder mineralische Ressourcen haben, die sie verkaufen können, muss es Länder mit einem kleineren Bevölkerungsniveau geben. als in den Industrieländern aufgebaut wurde. Nicht alle Länder können das gleiche, hohe Bevölkerungsniveau haben, wie die Industrieländer.
Susan George ist allerdings dennoch im Irrtum, wenn sie unterstellt, das Kapitalisten „überflüssige“ Bevölkerung sozusagen abschaffen wollen. Dieses Ziel würde nur auftreten, wenn diese Hypertrophie des Bevölkerungswachstums auf dem Planeten zu einer Gefahr für die Reichen und Superreichen selbst würde. Aber das ist noch fast nirgendwo der Fall. Vielmehr führt das Bevölkerungswachstum zu einer härteren Konkurrenz der Jugend in der dritten Welt um die wenigen Arbeitsplätze. Dies erlaubt den Unternehmern die Löhne auf einen Tiefststand zu drücken und macht die Armen noch abhängiger von den Wohlhabenden. Das ist ganz klar im Interesse der Kapitalisten. Das ist die Präferenz der Konzerne, wenn sie Jobs outsourcen. Und das wurde kürzlich in den Konzernzentralen auch bemerkt, dass die Feministische Kritik an der Bevölkerungspolitik ihnen nützt. Und deswegen wird die feministische Position jetzt auch überall unterstützt oder ihr jedenfalls nicht mehr widersprochen.
Überbevölkerung ist tatsächlich kein ökonomischer Nachteil in diesem System, ganz im Gegenteil, durch die steigende Konkurrenz der Arbeiter weltweit ist sie sogar ein Standortvorteil. Aber um welchen Preis von Unterbezahlung und niedrigen Arbeitsschutzstandards? Es bleibt, dass Überbevölkerung global ein Stressfaktor für die Ressourcensituation ist. Dieser Punkt wird sich allerdings erst später voll auswirken.

Die kapitalistische Produktion mittels elektrischer Maschinen, die Arbeit rationalisiert, ist auf der anderen Seite nicht so unökologisch im Vergleich zu manueller Arbeit, wie man meinen könnte. Tatsächlich ist die solare Effizienz von elektrischer Arbeit (31% maximal) mehr als einen Faktor von zehn höher, als die von manueller Arbeit (1,8% maximal). Nur Biotreibstoff ist noch schlechter (mit 0,14%). Ich habe hierbei die solare Flächeneffizienz berechnet, mit der Sonnenlicht in mechanische Energie umgewandelt wird, über den Zwischenschritt der Umwandlung in Nahrung durch Photosynthese oder den Zwischenschritt der Umwandlung in elektrische Energie durch Solarzellen. Und bei der elektrischen Energie habe ich den sogenannten Erntefaktor und die Speicherung berücksichtigt. Um ein Wort über die Loyalität von Robotern zu sagen, sie wird praktisch die hierarchischen Strukturen und Konflikte unter den Menschen reflektieren, die die Roboter nutzen und betreiben.
Die Zurückweisung der Rationalisierung von Arbeit geht am entscheidenden Punkt vorbei. Ich bin wirklich nicht erfreut darüber, wenn Arbeiter wieder am Fließband mit Handspritzpistolen die langweilige und harte Arbeit zu tun haben, die Automobile zu lackieren. Nur damit wieder mehr Arbeit da ist. Ich denke, dass die Rationalisierung ein Vorteil ist, wenn sie auf die richtige Weise für die Arbeitnehmerschaft umgesetzt wird.
Wenn der Altbundeskanzler Helmut Schröder gesagt hat: „Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft!“, dann ist das schlichtweg falsch. Natürlich hat die Arbeitnehmerschaft das Recht Produktivitätssteigerungen entweder in mehr Konsum oder in mehr Freizeit umzusetzen. Das waren die zwei Verheißungen der industriellen Revolution. Mit dem heutigen System kontinuierlich hoher Arbeitslosigkeit wachsen vor allem die Konzerngewinne. Wenn es einen Spielraum für die Arbeitnehmerschaft gibt, dann bringt der jetzige Kapitalismus mehr Konsum hervor. Aber das kann durch den Kampf um kürzere Arbeitszeiten geändert werden, wenn dieser globalisiert wird.
Es verbleibt zunächst das Problem kürzere Arbeitszeiten, Arbeitsschutz und andere Sozialstandards innerhalb eines Systems schrankenloser internationaler Konkurrenz der Arbeitnehmer umzusetzen. Dabei verursachen Krise und Boom der Ökonomie für den Arbeitsmarkt unglücklicherweise stets ein antizyklisches Verhalten in Beziehung zu der Chance, den Kampf um kürzere Arbeitszeiten aufzunehmen. Während Phasen der Rezession, wenn die Teilung von Arbeitszeit am dringendsten ist, weil die Jobs knapp sind, hat die Arbeitnehmerschaft nicht die Kraft, um kürzere Arbeitszeiten durchzusetzen. Und während Phasen des Booms, wenn genügend Jobs vorhanden sind, dann wehren sich die Unternehmer gegen die Verkürzung der Arbeitszeit am meisten, weil sie Arbeitskräfte benötigen und die Löhne nicht steigen sollen. Deshalb sollte der Kampf um kürzere Arbeitszeiten trotzdem während einer Boomphase aufgenommen werden, die meine neue, globale Finanzarchitektur hervorbringen würde. Aus diesem Grund muss sich die globale Arbeiterbewegung noch stärker vernetzen.

Aber es muss endlich der Bevölkerungsdruck aus den Arbeitsmärkten der dritten Welt genommen werden. Jede Politik, die dies anstrebt muss natürlich die Menschenrechte berücksichtigen. Die Politik um das Bevölkerungswachstum zu stoppen darf aber aus den folgenden drei Komponenten bestehen: Altersversorgung, die unabhängig von der individuellen Anzahl der Kinder ist, Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln und Informationskampagnen über die Folgen des Bevölkerungswachstums. „Handle lokal, denke global.“, dann bitte zuerst und vor allem beim eigenen reproduktiven Verhalten. Es braucht einen starken informationellen Kontrapunkt gegen traditionelle Systeme, die eine Hypertrophie der Bevölkerung favorisieren, um Kombattanten für die Kriegführung ihrer Eliten zu gewinnen und um die Altersversorgung sicher zu stellen. Der Punkt der abnehmenden pro Kopf Ressourcen durch das Bevölkerungswachstum ist keine „abstrakte“ Dimension. Dieser Punkt wird sehr konkret auf der lokalen Ebene, zum Beispiel bei der Bodenkonkurrenz von Viehzüchtern und Ackerbauern im westafrikanischen Guinea. Jedoch sind die Bodenressourcen in ganz Afrika noch nicht erschöpft? Ja das ist doch sehr gut so, dann soll man versuchen das Bevölkerungswachstum zu stoppen, so dass es in Antizipation möglicher Krisen auch so bleibt. Hungerkrisen, wie sie jetzt zum Beispiel durch die Klimaerwärmung ausgelöst werden und wie sie auch mit den oben genannten politischen Instrumenten durch trotzdem stattfindendes Bevölkerungswachstum ausgelöst werden können. Nicht immer nur die eine oder die andere Ursache. Die Wirklichkeit ist multidimensional, multifunktional und multikausal. Beide Probleme müssen angegangen werden, sowohl das der Klimaerwärmung, als auch das des Bevölkerungswachstums. Dieses Denken in sich ausschließenden Alternativen, wobei eine um der Propaganda gegen die andere Willen unterdrückt wird, ist so desaströs.

Wenn die jungen Damen in der dritten Welt sich wirklich nicht bewusst sein sollten (wie Feministinnen behaupten), dass viele Kinder ihr Einkommen sicher stellen, wenn sie einmal alt sein werden, dann muss dieses Bewusstsein durch Informationskampagnen geschaffen werden. Meine westafrikanische Buschblume, meine Freundin ist ja selbst eine dieser Jungen Damen und sie ist sich des Problems durchaus bewusst. Sie schrieb mir, dass „[…] millions of people […] forcefully leave their own home, because they prefer to live a better life with good jobs, than to plan a way to prevent these Malthusian ideologies.”
Meine Politik der Druckfazilitäten ist am Ende auch eine Möglichkeit, um die Altersversorgung in der dritten Welt sicher zu stellen, bis sie dort ihr eigenes System dafür entwickelt haben. Und natürlich haben Frauen keine spezielle Verantwortung das Bevölkerungswachstum zu stoppen. Nein die Paare sind verantwortlich und in einem patriarchalischen Umfeld die Männer. All diese Argumente, die Feministinnen anführen, um gegen Bevölkerungspolitik Stimmung zu machen, sind leicht zu beantworten. Aber sie werden dennoch benutzt, um von dem eigentlich entscheidenden Punkt abzulenken, dass die pro Kopf Ressourcen mit dem Bevölkerungswachstum immer weiter abnehmen. Zur gleichen Zeit erhält der Kapitalismus seine disproportionierten Konsummuster aufrecht.

Grundsätzlich besteht hier ein Zielkonflikt: Einerseits kann nur das kapitalistische System die technologischen Ressourcen bereitstellen, um eine ökologische Massenproduktion von erschwinglichen Produkten sowohl fortgeschrittener Technologie (Computer und so weiter), als auch auch für die Grundbedürfnisse zu ermöglichen. Und nur dieses System scheint es durch seine hohe Produktivität zu ermöglichen die wachsende Bevölkerung auf dem Planeten zu ernähren (wiederum Nahrungsmittel zu erschwinglichen Preisen in großen Mengen für die wachsenden Stadtbevölkerungen zu produzieren). Auf der anderen Seite etabliert dieses System einen Hyperzyklus der Realwirtschaft an Konsum von unökologischem und überflüssigem Luxus (große Karossen und so weiter). Vielleicht sollte da ein Kompromiss gefunden werden: Nicht zu viel Konsum, um ökologisch genug zu bleiben und nicht zu wenig Konsum, um die notwendigen Anreize für einen funktionierenden Kapitalismus aufrecht zu erhalten. Das Unternehmen „Tesla“ mit seinen elektrischen Sportwagen scheint hier einen gangbaren Weg aufzuzeigen (aber Flüge in den Weltraum mit Feststoffraketen für Super-reiche sind ökologisch nicht tragbar). Und an diesem Punkt setzt zusätzlich mein System des realen Wirtschaftswachstums auf der Seite der Armen und Hungernden an (um Ungleichheit durch reales Wirtschaftswachstum „von unten“ zu minimieren). Aber dieses System sollte auch nicht überhitzt werden, um natürliche Ressourcen zu sparen. Nachhaltige Landwirtschaft (insbesondere als Subsistenzwirtschaft, wie die der Adivasi in Indien, die jetzt in der internationalen Linken so gefeiert wird) und wachsende Bevölkerung sind jedenfalls ein Widerspruch. Deshalb sollte die Langzeitstrategie sein das Bevölkerungswachstum zu stoppen und die Bedürfnisse der Arbeiterklasse durch meine Politik zu erfüllen. Dabei bin ich auf jeden Fall an einem Überschuss über das Existenzminimum hinaus interessiert. Eine sozialistische Mangelwirtschaft, die zudem auch noch unökologisch wäre, akzeptiere ich nicht. Meine ökonomische Theorie ist weit mehr eine Philosophie der Errungenschaften für die Menschheit, als eine nur der Vermeidung von Krisen. Sie ist weit mehr eine Philosophie des vernünftigen Überschusses, als eine von Vernachlässigung und bloßem Überleben.

 

4. EURE WELT AUS DER SICHT EINES AUßERIRDISCHEN

Das mit der neuen, globalen Finanzarchitektur…Ich werde jetzt versuchen es Euch noch einmal anders zu erklären. Es ist der einzige Kapitalismus der funktioniert. Nur so kann ein Kapitalismus funktionieren. Wie komme ich da drauf? Nun das weiß ich einfach, weil ich die Reinkarnation eines Außerirdischen bin, der hier auf Eurer Erde ein Praktikum macht (so würdet Ihr das nennen). Ich leiste hier Entwicklungshilfe unserer Spezies auf der Erde. Ich bin gar nichts besonderes auf unserem Planeten. Ich hatte da ein kleines Teehaus und habe täglich meinen Flugsaurier gefüttert und mich mit meinen intelligenten Gästen unterhalten. Bei uns sind die Saurier nicht durch einen Meteoriteneinschlag ausgestorben. Wir haben viel mehr Saurierarten. Er wird natürlich vegetarisch gefüttert. Wir sind alle Vegetarier, weil das viel weniger Bodenfläche für die Produktion unserer Nahrung verbraucht. Nun meine Gäste die haben alle einen IQ, ihr würdet messen von vielleicht 500. Und die haben eines Tages gesagt: „Wir suchen jemanden für eine Mission auf der Erde. Sie haben da Probleme an der Schwelle zu ihrer Rohstofferschöpfung, die können sie nicht alle alleine lösen.“ Ich hab mir das mal so angesehen, wie unsere intuitionalen Maschinen Eure Erde zeigen. Was für ein toller Planet. Wir haben viel mehr Schwerkraft und eine schnellere Rotation (so dass die Anziehungskraft an den Polen sehr verschieden vom Äquator ist). Und wir haben weniger Wasser. Dafür ist unsere Spezies aber auch intelligenter als Eure, da wir einem viel höheren Selektionsdruck ausgesetzt waren. Und da haben sich meine Freunde gedacht, nehmen wir den Alex, der ist nicht zu intelligent, so dass sie sich dann da gleich so minderbemittelt vorkommen und intelligent genug mit seinem IQ von 160, um die Mission zu erfüllen. Dann habe ich die vielen hüpschen, zierlichen Mädchen auf Eurem Planeten gesehen, wir sind viel robuster gebaut in dieser Schwerkraft, und ich war begeistert. Nun ich war dafür bereit mich ohne Rückfahrkarte mit unserer intuitionalen Technologie auf Eurer Erde reinkarnieren zu lassen. Ohne Bewaffnung versteht sich. Wir sind eine ganz friedliche Zivilisation geworden. Es gibt bei uns keine Waffen oder Kriege mehr. Das kommt daher, dass wir die stärkste „Waffe“ entdeckt haben, die es gibt: Die Intuition. Wir können intuitionale Felder erzeugen, die so stark sind, dass sie Euch in eine andere Welt schicken. Ihr verändert Euch dabei völlig. Stellt Euch das wie LSD vor, nur hundert mal stärker. Es gab nur einen „Krieg“ mit diesen Waffen und es gab keine Gewinner. Alle haben sich so verändert, dass es von da an keine Kriege mehr gab. Aber es ist eben doch auch eine Waffe. Und deshalb haben wir sie bei Euch nicht angewendet. Wir zwingen Euch zu nichts. Wenn Ihr leben wollt, werdet Ihr leben und wenn Ihr sterben wollt, dann werdet Ihr Euch selbst vernichten. Ich bin nur dafür da Euch zu zeigen, wie Ihr leben könnt. Und wir sind hervorragend mit einem reformierten Kapitalismus gefahren, der nur nach dem großen intuitionalen „Krieg“ vor zwei Millionen Jahren in einen Kommunismus, eine Anarchie verwandelt wurde. Wir haben die intuitionalen Felder halt erst einmal nicht mehr abgeschaltet. Aber das war unsere Entscheidung, die wir demokratisch für uns getroffen haben. Und in einem so starken Feld gelingt es keinem eine Waffe zu ziehen. Der Gegendruck ist etwa so stark, wie die hundertfache Stärke des Überlebenstriebes. Es gibt fast niemanden, der in einem 1:100 Feld eine Waffe ziehen kann…das ist die Maßeinheit, mit der wir die Stärke der Felder messen: Der Überlebenstrieb.

Ich versteh Euch manchmal einfach nicht (mehr) nach zwei Millionen Jahren Reinkarnation in einem intuitionalen Feld. Ihr habt Probleme, die gibt es bei uns schon lange nicht mehr. Selbstverständlich muss jede intelligente Spezies ihre Bevölkerungsdichte auf ihrem Planeten selbst regulieren. Selbstverständlich spürt das in einem intuitionalen Feld jede und jeder genau, wie er diesbezüglich global denkt und lokal handelt.
Auch Eure Lebensbedingungen sind mir fremd. Wir Außerirdischen sind vor allem gute Menschen, sind aber nicht soviel Widerstand gewöhnt mehr. Unser ethisches Bewusstsein, das heißt die Fähigkeit für ethische Ziele Widerstände zu überwinden, hat in unserer Evolution abgenommen. Ich musste das erst Jahrelang lernen hier auf der Erde. Ihr habt hier so viele Arschlöcher und lasst sie so gewähren, das ist erstaunlich. In einem LSD-Feld gibt es zwei Möglichkeiten. Die allerschlimmsten Arschlöcher bringen sich selbst und die anderen Arschlöcher um und sterben aus. Und die anderen entwickeln sich sofort. Ich hatte ja gesagt, dass es auch irgendwie eine Waffe ist, so ein intuitionales Feld. Mit diesem Mangel muss man dabei leben. Ja sie können keine Waffe ziehen hatte ich gesagt. Ja und nein, das entscheidet die Intuition. Ich sprach vom Endergebnis. Vielleicht sollte ich besser sagen: Im Ergebnis zieht keiner mehr eine Waffe. Ich weiß das selbst nur noch aus Erzählungen. Wir haben keine Waffen mehr.
Ich erzähle Euch das eben jetzt mal so, dass die Bedenken auch deutlich werden. Es ist wahrscheinlich eine Frage der Stärke des intuitionalen Feldes (ob jemand noch eine Waffe ziehen kann). LSD ist eben noch sehr schwach. Ich weiß es selbst nicht ganz genau, wie wir das gemacht haben. Ich bin hier reinkarniert und das bedeutet, dass ich es auch nur durch die Intuition weiß. Es bedeutet, dass ich meine Herkunft nur durch die Intuition kenne. Aber wir können das so mal als Rollenspiel machen: Ich bin der Außerirdische für Euch und Ihr seid Außerirdische für mich. So fühle ich mich ja sowieso wie ein Außerirdischer unter Euch, egal ob ich nun eine Schizophrenie habe nach Euren beschränkten Maßstäben. Ihr versteht eben noch gar nicht, was eine Schizophrenie ist. Das mündet nur in Zerfahrenheit und Chaos, wenn man sich darin nicht entwickelt: Die Schizophrenie entwickelt das Leben, aber die Schizophrenie ist nicht das Leben. Der erste Hauptsatz unserer Psychologie der intuitionalen Felder. Und das, was ich da gesagt habe ist der Schlüssel zu den Bedenken. Ihr müsst es also selbst verantworten und wagen, über den Kämpfern des islamischen Staates mal 1000 Tonnen LSD, statt Bomben, abzuwerfen. Das ist Eure Sache. Das kann ich nicht verantworten, weil ich dazu nicht die nötige Stellung unter Euch habe. Aber seid gerecht zu ihnen, denn sie werden sterben oder sich entwickeln. Und wenn sie sich entwickeln, dann werden sie auch die Schwächen und Fehler Eurer westlichen Zivilisation klarer benennen können.

Ihr Menschen redet immer so viel darüber, was wir, die Außerirdischen, sind und ob wir existieren und wie man mit uns kommunizieren könnte. Aber Ihr seid oft so wenig interessiert an Euren Mitmenschen und kommuniziert nicht mit ihnen, wo das doch die Außerirdischen sind, die zur Hand sind. Ihr sitzt im Bus und jeder schaut in eine andere Richtung. Ihr seid Außerirdische für einander, also warum sucht Ihr dann nach Außerirdischen im Weltraum? Was denkt Ihr dort anderes zu finden, als Wesen, die sich so einsam in einer indifferenten Menge fühlen, wie sich einige Eurer Mitmenschen fühlen. Warum schaue ich zu jedem von Euch herüber und habe meine Imaginationen, wenn ich im Bus sitze?

Gibt es ein System oder ein Regime, das absolut böse ist? Man könnte das Naziregime in Deutschland nennen.
Gibt es aber ein System oder Regime, das absolut gut ist? Sind die Feinde des Bösen die Guten?

Lassen Sie mich das im Interview beantworten.

Glaubt Ihr wirklich, dass wir so sind, wie die meisten Eurer Filme das zeigen? Glaubt Ihr, dass es in einer Welt, die von high-tech Waffen und vernichtender Zerstörung dominiert wird, noch eine Zivilisation geben kann, die das Gute will? Eure Helden umgibt ein Hauch von Unsterblichkeit. Und das sind keine richtigen Wesen in einer wirklichen Welt, egal ob außerirdisch oder irdisch.
Nein der Inbegriff von Zivilisation sind zivilisierte Umgangsformen und das bedeutet die Abschaffung des Krieges und des Tötens, sogar des Tötens von Tieren, um die eigene Nahrung zu gewinnen. Aber Ihr ahnt schon, dass sich Eure Zivilisation in einer Sackgasse befindet, aus der Ihr vielleicht nicht mehr herausfinden werdet, wenn bei Euch das Erdöl, das Eure Zivilisation befeuert, knapp wird. Die Rückkehr religiöser Warlords ist nur das erste Zeichen davon.

Die Intuition. Wir könnten in der Sonne leben. Lasst mich Euch etwas außerirdische Psychologie darstellen. Wir unterscheiden klar zwischen Psychose und Schizophrenie. Die paranoiden Psychosen sind Ausdruck von quasi-stochastischen Warnkomplexen, die sich zur Gefahrenantizipation in der Evolution ausgebildet haben. Die psychotischen Assoziationen oder „Stimmen“ sind eigentlich Komplexechos eigener Ängste und Befürchtungen. Sie sind rational, das heißt sie waren während der Evolution oft begründet und richtig. Deshalb haben wir sie. Also auch diesen Komplexen, wenn sie auch oft heutzutage nicht die faktische Situation zeigen, sollte mit Liebe und Verständnis begegnet werden. Sie gehören mit zum seelischen Erleben einer entwickelten Persönlichkeit. Sie dürfen nur nicht einfach geglaubt werden. Vielmehr belegen die Komplexechos den paranormalen Kanal der Intuition ins Bewusstsein oft mit falschen Informationen. Aber in einer bestimmten Welt könnten diese wahr sein.
Als die paranormale Quelle des Unbewussten bezeichne ich jene Quelle der Information, mittels der Träume manchmal zukünftige oder entfernte Ereignisse zeigen, so wie der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung dies herausgefunden hat. Er hat dieses Phänomen „Synchronizität“ genannt. Als Gegenbegriff zur Kausalität versteht er darunter ein „akausales Angeordnetsein“. Wir Außerirdischen, die wir wissen, dass dies eine ganz kausale Wahrnehmung ist (mittels EPR-Korrelationen), bezeichnen dieses Phänomen theoretisch schlichter als das „Paranormale“ in uns.
Die Schizophrenie ist etwas anderes, als die quasi-stochastischen Warnkomplexe. Sie wird direkt aus der paranormalen Quelle des Unbewussten gespeist. Ihre archetypischen, informationellen Operatoren sind die archetypischen Symbole des Unbewussten: Fische, Vögel, Schlangen, Spinnen, die große Mutter, der alte Weise, Sonnenpenis und schließlich das Mandala sind solche informationellen Operatoren, die aber die Seele ganzheitlich ansprechen oder ausdrücken (also Gefühl, Sinnlichkeit, Verstand und Intuition). Was diese Operatoren sagen ist fast immer wahr, b.z.w. beruht jedenfalls auf der paranormalen Wahrnehmung des Unbewussten.
Um auch diese Sache mit dem Marihuana und dem LSD besser zu klären, man kann vereinfacht sagen: Marihuana löst wenn, dann eine Psychose aus, LSD dagegen löst wenn, dann eine Schizophrenie aus. Beides gibt es aber auch nicht-pathologisch. Ich nenne es das psychoide und das schizoide Denken. Psychoide Information ist schwach symbolisiert oder assoziiert, schizoide Information ist stark symbolisiert (leuchtende Farben, deutliche Bilder). Die Psychosen haben sich zur Gefahrenabwehr in der Evolution ausgebildet, die Schizophrenie zur Entwicklung der Persönlichkeit und in diesem Zusammenhang auch zur Verarbeitung traumatischer Erfahrungen. Psychosen treten vor allem in Stresssituationen mit der Umwelt (Überlebensstress) auf, eine Schizophrenie braucht gar keinen ersichtlichen Grund zu haben. Sie markiert meist einen Widerspruch zwischen der größeren Persönlichkeit des Menschen und der Unfreiheit, den Normen und Beschränkungen, denen er durch die Umwelt ausgesetzt ist oder die der Mensch selbst repräsentiert. Erst auf dieser Ebene wird sie verständlich. Lasst mich von der Schizophrenie sprechen. Wenn man sich nicht mehr gegen die Einsichten wehrt, die das Unbewusste vermitteln oder mit einem erfahren will, dann geht die Schizophrenie in das schizoide Denken über. Die Bewusstseinsspaltung wird durch eine starke, spirituelle und integrative Erfahrung aufgehoben. Das schizoide Denken ist ein Märchen des Geistes, eine Wunderwelt von tief symbolisierten Einsichten.

Lasst mich ein kleines Beispiel erläutern, eine kleine Sequenz schizoiden Denkens, die ich am 25.6.2013 erlebt habe und dabei mitgeschrieben habe. Es begann mit der Frage, ob Hunde ein Unbewusstes brauchen. Und die Antwort war, dass Hunde ein solches System benötigen, um zu kompensieren, b.z.w. zu verarbeiten, dass sie etwas wissen, dass sie sterben werden:

„Ein transzendentales System (sagen wir alle zusammen) brauchen Hunde (sagt das UB System, ich auch aber etwas weniger klar, ich dachte, also war gerade am überlegen, welches System Hunde denn brauchen?
Ja sie wissen etwas, dass sie sterben werden, denn sie sehen ja andere Tiere, insbesondere ihre Beute, sterben. Und die anderen Beutetiere sehen ihre Artgenossen sterben. Der Traum vom Tod ist ein transzendenter (transzendentialer Traum
Wenn ein solcher Traum auch transzendent ist, bräuchten Hunde das Unbewusste, wenn es transzendent ist.“

Ich unterhalte mich dann sozusagen mit meinem Unbewussten. Mein Unbewusstes hat auch Humor. Es hat dann gefragt: „Gibt es neuronale Hunde?“ Ich dachte so an Gehirn-Maschinenkombinationen, Cyborgs. Aber natürlich sind alle Hunde neuronale Hunde, denn sie haben alle ein neuronales Steuerungszentralsystem, ein Gehirn, wie wir es haben, gehört zu allen echten Hunden. Dann hat das Unbewusste meinen existentiellen Stress bemerkt, den ich als Underdog der Gesellschaft habe (arm und behindert, jeder glaubt einem auf den Kopf spucken zu können). Außerdem vermisse ich Isatou, meine westafrikanische Buschblume. Und da hat das Unbewusste diese Überlegungen in ein schönes Bild aufgelöst:

„Ein schönes kleines Bild von einer reihe kleiner Hunde quer von unten links bis rechts oben. Man kann in das Bild eindringen, hinein Messen. Dann tauchen friedliche Hundert Hunde nach kleinen ersten Hundegesichtern auf. Die Gesichter: so Dackelhunde.“

Und diese Bilder hat das Unbewusste dann in ein archetypisches Bild wiederum aufgelöst. Ich sah in leuchtenden klaren Farben eine Orange-Rot glühende, fein-gepunktet strukturierte Sonne und aus dem Weltraum kamen braune stilisierte, erdige Menschenwesen. Sie vergruben oder kuschelten sich in diese warme Sonne. Dazu die Frage: „Können wir in der Sonne leben?“

Das war auf jeden Fall ein warmes, positives Bild. Ich habe richtig Sehnsucht bekommen, das auch zu machen und war von den Dackelhunden schon in einer Stimmung hoher humaner Bewusstheit (weil es doch auch zur Humanität gehört, den Tieren Verständnis und Liebe entgegen zu bringen). Ich habe dann aber das Bild zunächst konkret genommen und nur überlegt, dass wir Menschen oder Außerirdischen, wenn unsere Sonne verglüht, ja doch nicht in ihr leben können. Es war noch nicht der richtige Zeitpunkt, dieses archetypische Bild zu verstehen. Als ich dann das Essay über die neue, globale Finanzarchitektur (die erste englische Version) geschrieben hatte, war es mir sofort klar, was es bedeutet. Es kann eine Welt geben, die es noch nie in der Geschichte gab, eine Welt in der es allen Menschen gut geht (bis auf individuelle Schicksalsschläge, die es immer geben kann). Eine Welt deren System, deren Organisationsform politisch und ökonomisch funktioniert, so dass das System für die Menschen arbeitet und nicht die Menschen dem blinden System dienen. Und das ist für die Menschheit so, wie in der Sonne zu leben. Das ist die Analogie, der tiefere Sinn dieses Bildes. Also ich möchte wirklich für diese Interpretation des in der Sonne Lebens als Analogie für eine begehrenswerte Welt für alle sprechen. Das ist der Sinn dieses Archetypus des in der Sonne Lebens. Das zugrunde liegende Prinzip ist die Harmonie. Die Menschheit hat eigentlich die medizinische Technologie, die Produktivität, das Know-How, um „in der Sonne leben“ zu können. Es fehlt nur die ganzheitliche, vernetzte, innovative politische und ökonomische Theorie. Diese Theorie zu schreiben und zu verbreiten ist mein Projekt als Außerirdischer. Ich habe die vollständige Sequenz des schizoiden Denkens in meinem Essay: „Alle reden vom Krieg, aber keiner redet vom Frieden“ wiedergegeben. Die Intuition, das ist im Grunde der schizoide Einfluss des Unbewussten auf das Bewusstsein. Dies ist der kooperative Pol, der sich als Kontrapunkt des egozentrischen Pols im Menschen, der dem Ich zugeordnet werden kann, in der biologischen Evolution herausgebildet hat. Die wichtigsten Funktionen dieses schizoiden Pols sind das Ideal der Kooperation, der Harmonie und das Paranormale. Das erstere macht die Intuition wahr als Lebensorientierung (östlicher Wahrheitsbegriff), das letztere macht sie wahr im faktischen Bereich (westlicher Wahrheitsbegriff). Den schizoiden Pol kann man auch als das Jungsche Selbst bezeichnen.

 

QUELLEN:

[1] Die Welt, “Globale Schulden wachsen auf 100 Billionen Dollar”, 9. März 2014, http://www.welt.de/wirtschaft/article125607192/Globale-Schulden-wachsen-auf-100-Billionen-Dollar.html

[2] ZeroHedge, Tyler Durden: “Global Debt Crosses $100 Trillion; Rises By $30 Trillion Since 2007; $27 Trillion “Foreign Held””, March 9, 2014, http://www.zerohedge.com/news/2014-03-09/global-debt-crosses-100-trillion-rises-30-trillion-2007-27-trillion-foreign-held

OPEN LETTER TO US-PRESIDENT BARACK OBAMA ABOUT PEACE

© January 27, 2016, Alexander Sigismund Gruber, Germany, bluewinds44@gmail.com

 

OPEN LETTER TO US-PRESIDENT BARACK OBAMA ABOUT PEACE, WITH APPRECIATION, ALEXANDER GRUBER M.A. PHIL

 

(sent to: info@obamabiden.com, February 12, 2016, sent to: info@diplomatic-council.org, January 27, 2016)

 

Subject: Essay about a new global financial architecture, recent peace initiative of yours towards the Afghan and Pakistani Taliban – open letter

 

Dear Mr. President,
Herewith I send you my new essay: “A PARADIGM CHANGE OF ECONOMY: FOR A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE”. It is about a unique way of combating poverty and hunger on the planet. Because your time is very strictly occupied, I have tried to keep my essay as short, as I could. Some question may be left open in this way, but I tried to make the treatment at the same time as complete, as I could. So I needed 18 pages. Because this is a unique, new approach there was much need for explanation.
If you like to take over parts of my approach or philosophy, please feel free to quote me. I am also willing to lecture about this approach.

Towards your recent initiative of negotiations with the Taliban: I think very positive about this. But let me honestly say that I don’t give it much perspective. First the killing of Taliban leaders, who would have been interested in it, was continued until only recently. Secondly, meanwhile the Taliban have united with the Islamic State. They will identify your approach as being an attempt to split this cooperation between the two groups. This can be seen with the latest Peshawa attack.

Let me tell you my opinion honestly. The upcoming of the Islamic State can be seen under an aspect, which is well known from history. During the imperialist epoch, pan-ethnic movements dominated the West as well as the East, like the Panslawism in Russia. They had the goal to unite large ethnic groups under the rule of one dominating nation or leadership. Similarly, the Islamic State can be seen as such an entity, promoting an Arabic pan-nationalism or panarabism. This kind of movement is only broken up within the Arabic World by the cultural, religious and political conflict between Sunnites and Shiites. This approach explains much of the situation in the region.

This movement, presently represented by the Islamic State, recruits along the lines of religion, because religion provides a traditional pattern to appeal to and win followers (combatants). But the core goals of this movement are not given by religious distinctions, but it is a political movement, which wants to unite the Arabic World under one rule and to keep out Western influence, as well as to drive backwards the results of this influence in Iraq and Afghanistan. Their political goal is to combat Western interference into what they maybe righteously think is not our affairs. Religion is only a vehicle for that. This is clearly against Western interests of promoting democratic rule in the region for reason of our own economic interests and to gain control over the petroleum reserves of the region. But the military actions of the USA and its allies have really done things, which make it easy for the Islamic state. Let me recall here the use of depleted uranium ammunition on the territory of Iraq. the contrary of official investigations, which deny the danger of uranium ammunition, I like to quot the experience of congressman Jim McDermott. He wrote in October 2002:

„I traveled with my colleagues to the southern town Basra, where we heard from physicians that the first question of a mother after giving birth to a child is not, if its a boy or a girl, but if its normal or not — because the rate of birth defects is so high. Many people think that the high rates of birth defects, shockingly high rates of leukemia and other types of cancers, has to do with the ammunition made of depleted uranium, which our military used so efficiently during the war 12 years ago. Many of our own Gulf veterans — and their children — also suffer from higher than normal cancer rates and birth defects.“

A short-run military advantage, that of the higher piercing force of uranium ammunition over zinc-ammunition, was the reason to violate the human rights of civilians and to raise enemies among the population. Hence the Western World cannot deny to have committed war crimes in the region, which go in number of victims even beyond what the Islamic State commits. And no acknowledgment of the victims or compensation took place. It supposedly causes powerless hatred and seeking of revenge. A driving factor of the power of the Islamic State.

Islamic terrorism will not disrupt Western democracies. But it disrupts the whole of the South-West Asian region and North Africa. The battle between the West and this terrorist forces causes immensely many victims in these regions. It should not be taken lightly. During the last year the number of victims due to attacks of Islamic groups in the region has risen by 80%, reaching about 10000 dead. The German magazine “Die Zeit” speaks alone of 52 civilian victims, who were killed by US-air attacks nearby the village Kobane at start of May 2015. How many civilians die presently in Iraq and Syria due to US-air attacks? It is a feature of guilt that the USA gives no information about that.

Let me speak also of the economic and demographic reasons for the recruiting success of the Islamic State. In fact population growth was high with the countries of the Arab Spring, between 1980 – 1990 for whole North Africa at an average of 2,70% annually, for Libya at 3,2% and for Syria at 3,3% annually. Note that a growth rate of 2,88% annually leads to a one third higher population number within one decade. Such wave of population was pushing on the labor market within the decade before the Arab Spring. Meanwhile economic growth rates were high too, between the years 2006 and 2010 for example Libya: At an average of 2,74%, Syria: At an average of 4,89% [1]. But is seems that population growth outgrew the tolerance of the local elites before the Arab Spring to invest in human projects, instead of increasing their own wealth. Now the average real GDP growth in the region declined from 4,2% in 2010 to 2,2% in 2011 and food inflation is today at 14% in Libya and at 40% in Syria. This makes the countries in the region so sensitive to the recruiting of the Islamic State.

The Western World has a responsibility towards the people. It cannot bomb all these victims of poverty into dust, who join the Islamic State. I feel that you are very much under pressure by the Republicans to deliver in terms of success. But let me honestly say that the people in the region need peace more than ever. So my idea would be not to drop the peace initiative towards the Taliban, but to add a peace initiative even towards the Islamic state [2]. Let the Western World give them a part of what they want, a Caliphate on the territory of Syria and the Iraq, but they in turn have to give up their pan-Arabic aspirations.

I think that religious fierceness and war crimes of the Islamic State would significantly decline, if the Islamic State would follow the call for negotiations. War crimes under the conditions of an asymmetric warfare are something different, than in times of ceasefire and aspiration for peace [3]. They are fighting under massive bombings partly in desert regions.
The present leader (Caliph) of the Islamic State Abu Bakr al-Baghdadi said in 2014 on occasion of his election as Caliph something like: “I am not the best, but I take over this task.” Hence he can relativize his own position. I think with such a man can be negotiated. I would first talk with him about the challenges of mankind now at the dawning of the age of depletion of mineral resources: The social question of poverty and hunger, the questions in terms of human ecology, which are destruction of the environment, global warming and overpopulation. Mankind needs peace to find adequate solutions to these problems.

Let me renew my offer to you at this point to become your political adviser. I would also be willing to make the pre-negotiations with Abu Bakr al-Baghdadi, after a ceasefire has been arranged. I think that I can convince him of peace by my arguments. But let me say that I like to see my offer to be your political adviser especially on the basis of my economic essay, which is available on my blog. We might still disagree on the question of peace with the Islamic state. On all hands I would be happy about a reply from you. I wish you all the best for the remaining time of your presidency. It is still your occasion to give history a new direction.

Dream happy – Alexander Gruber

 

SOURCES AND COMMENTS (not included in the letter, when I sent it):

[1] Data from Trading Economics. The data are changed all the time on their Syria pages. I computed the fife years average before 2010 from their latest data. But let me say that real economic growth (constant prices) for Syria during the decade before the Arab Spring was even lower than 4,89%. Please see the following calculation.

Syria, GDP at constant prices. 2001: 950245 million SYP, 2010: 1469703 million SYP (source: Trading Economics).

100 / 950245 = x / 1469703 yields: x = (1469703 / 950245) * 100 = 154,7%.

So during the decade from 2001 to 2010 the Syrian GDP at constant prices grew by 54,7%.

The annual growth rate one gets by the exponential approach:

1,547 = 1 * exp(y * 10 years),

wherein y is the annual growth rate, yielding:

ln(1,547) = ln(exp(y * 10 years))

ln(1,547) = y * 10 years

y = ln(1,547) / 10 years = 3,76% annually.

Hence the Syrian real economic growth was only slightly above its population growth of 3,3% annually (of the population entering the labor market during the decade before 2010).

 

[2] From my big essay about the NSA/CIA, which I sent for US-president Barack Obama too, (see this blog) belongs here my following statement about peace building:
I would have supported the idea to negotiate with Bin Laden already 2010, when he offered negotiations (according to Radio Germany). Bin Laden was an interesting man, reading Western literature and caring for the education of his children. He would have been the right opponent to negotiate with. My enemies in the narrow sense are those, who want to kill me or my beloved ones. But everybody, who lays down his weapons even temporarily for negotiations and does not prepare for further attack during this time can become my opponent and no longer my enemy. And it should be a diplomatic principle to avail the option of negotiations in such case. Terrorists are no cowards, as they are facing sure death as suicide bombers. They often cannot keep up with our modern arms, that’s why they do that. And each time another one of their leaders is killed, he is as a rule replaced by a worse one and each of their organizations, which is crushed down, is followed up by a worse one. This is the result of the war on terror and it makes negotiations impossible (our own civilian and military victims become more, not less, within this trap of warfare).
The severe hindrance to any negotiation is that the victims of precedent warfare are resting heavily on the hearts of those, who want to negotiate, but this almost ever accounts on both sides. And let me quote Pope Francis with one of his latest words from September 24, 2015, which was said on occasion of his visit in the USA: “To imitate the hatred and violence of tyrants and murderers is the best way to take their place.

 

[3] My basis for the negotiations with Abu Bakr al-Baghdadi would be the following conception for the sake of a peace agreement: Peaceful cooperation and peaceful competition of cultures within a multicultural world. I am thinking of a world, wherein different culture can coexist in peaceful cooperation and competition. Different conceptions of human rights can still compete with each other and the countries, which are giving a home to these different conceptions, can still coexist and cooperate.
There are different opinions about Marihuana. It is not a crude and cruel violation of human rights to forbid it. Islam has a different conception of human rights, than the Western one, which does not necessarily encounter a crude and cruel violation of the Western conception. Let me give you some examples. Wearing a kerchief, can mean to distinguish unbound ladies from ladies, who are bound in love. I discussed it with Sheik Esref from the Nagibondi Sufis and he agreed with my opinion. This measure saves bachelors a lot of frustration. And in most cases, it is the man, who appeals to a woman to seek her love. I still think there should be some distinction for the men too.
The option to be married to four ladies, would be desirable in my eyes, but a woman should have the right to be married also to four husbands (I did not yet discuss that with sheik Esref). I think that its is a non-realistic option that among seven billion persons on the planet exists only one partner, who arises the true demand of being loved, for each of them. But Polygamy includes the option of monogamy, but not the other way around. So freedom of relations would be enhanced by the option of polygamy with marriage. I generally follow the old tradition with my interpretations that between reason and religion should be no contradiction, which is also an old Islamic tradition.
That men and women have different rights, goes back to a conception of their difference. I think women are thinking more “defensive”, while men think more “offensive”. Well women and men having different rights is not in all cases a crude and cruel violation of human rights. It can be a variation of cultures within the scope of human rights. This should not be in all circumstances a criterion for exclusion from peace. Western cultures and Islamic cultures can compete for the people. But that presupposes freedom of choice of religion or believe. And freedom of migration. And I am an advocate of these freedoms.
There is a limit for acceptance. For example death penalty for “blasphemy” like in Pakistan is unacceptable. And freedom of migration includes that women can leave their country without permission (of men), which is for example forbidden in Iran. A peaceful competition of cultures has presuppositions.
Crude and cruel violations of human rights are not allowable and some human rights (namely freedom from sexual violence, freedom of choice of religion and believe and the right to leave ones country) are not on disposal to join a peace agreement with the Islamic State.
Again: sexual violence in a war situation can cease in a peace situation. I would set my hope on that track.

A PARADIGM CHANGE OF ECONOMY: FOR A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE (short)

© February 10, 2016, Alexander Sigismund Gruber, Germany, bluewinds44@gmail.com

A PARADIGM CHANGE OF ECONOMY: FOR A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE (short)

This manifesto for a new global financial architecture is especially written with an eye on the policy of the World Social Forum. It has a potential to unite the revolutionary and the reformist left within this Forum. The policy, which I describe in the essay, is meant as a minimum claim for a functioning capitalism, of course to be amended by many specific or specialized claims. Then one can say: “Either this policy or a non-violent revolution, patterned according to the Arab Spring!” This is my approach to overcome the differences between revolutionary left and reformist left. I would like this policy of a new global financial architecture being taken up by the World Social Forum as a joint approach. Please read it to form your own opinion. On my opinion this policy can combat poverty and hunger effectively on the planet and it would lead to a more ecological capitalism.

Table of contents:
INTRODUCTION
1 THE POLICY OF THE CHEAP MONEY
2. FOR A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE
3. OUTLOOK ON THE PERSPECTIVES OF MANKIND WITH THIS POLICY

 
1. THE POLICY OF THE CHEAP MONEY

The most important societal precondition for a life, which is in dignity, seems to me a functioning and just economy. The present system of the cheap money (low interest rate public credits for the banks) is only in a limited way effective for this goal. Let me analyze the economy in a simple picture in two parts. There is the cycle of real economy. Within this cycle rotates money, while it is spent and re-earned with the clock of the wages. And there is money, which is not immediately spent again. This is the portion of the gains with any purchase, after subtraction of the payment of human labor, natural resources, taxes, preliminary products etc. The latter gains are collecting in a bubble of money, the big bubble of the gains.
Before the crisis of 2008 corporate gains had sucked out the cycle of real economy. At the same time this cycle was buffered again and again by public and private debts, which avoided a big recession. Money was borrowed and spent and again gained and re-lend, before the original credits had been repaid completely. Austerity policy is the indicator that this system stumbles over its own feet. It caused the missing of demand. The gains cannot be reinvested then in a profitable way, because the demand is missing to convert them again into the value of the means of production, the goods and new gains. Ten years of lowering real wages in Germany, while corporate gains were increasing. This means that real economic growth is becoming scarce then. Financial capital becomes “jobless” and begins to speculate. The policy of the cheap money has now lifted this hypertrophied system to a new level. Between the years 2007 and 2013 the worldwide public debts grew by 80%. Corporate debts grew at somewhat the same pace. Much of the present real economic cycle consists of borrowed money in this way. The volume of the global debts has reached 100 trillion USD by summer of 2013.
This state of affairs was especially brought about by the flood of cheap public credits, which the Western central banks lend to private banks after the crisis. These large amounts of printed money clearly overcompensated the losses of the banks, which were due to the bursting of the real estate bubble, and in corporate hands they made the production more profitable, with the option to lower export prices – boosting Western export. I think the latter effect was the true reason for this policy (the bursting of the real estate bubble was only an occasion). Otherwise the interest rates for credits would not have dropped that low in most Western countries. The policy of the cheap money far over-compensated the lack of money of the banks due to the real estate crisis. At the same time the credits, which are given by the private banks from cheap money to rich and well to do, are certainly exiting a hyper-cycle of the real economy of purchases of non-ecological luxury.

And when the cheap money from the central banks, which now buffers the real economic cycle, would have to be extracted (subtracted) again from this cycle (to pay back the credits), then one would either have a big financial bubble bursting or at least would have the old crisis back. Then the cycle of real economy would have to be deprived of the whole volume of demand, which was now inserted by the flood of cheap money. Hence these credits can never be paid back totally. They can only be replaced again and again by new credits. The policy of the cheap money can never finish, without causing a financial crisis and a crisis on the labor market. Even on global scale one cannot extract more money from the cycle of real economy, as was previously inserted into the system by this policy. So present capitalism lacks a mechanism to provide for the matching money volume for real economic growth, which is not on credit basis. Moreover, because the credits can never be paid back completely, much of the cheap money is just a gift to the rich. This makes the policy of the cheap money a totally unjust system. There will burst some other bubbles, than the real estate bubble. And printed money, which one never sees back can be given better to the poor and hungry and never seeing it back, than to the rich, who always take their big share. This would have been a just policy.

 

2. FOR A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE

The economic stress by gains that shrinks the money volume of the real economic cycle creates, as I said, a demand problem (of missing fulfillment of the basic needs of the socially lower classes, so called “mass consume”). This stress is transferred onto the working class by lowering or not appropriately increasing real wages and joblessness as causes of missing demand. If the real economy should grow, there must exist a matching money volume to buy the newly produced goods. The sucking out of the cycle of real economy by gains can only be buffered in three ways: Either money is printed or the taxes are risen or by going into public debt (generally going into debt returns a part of the big bubble of the gains into the real economic cycle). The latter two alternatives are rejected. Hence only the first remains. Without the generation of money, capitalism cannot expand from a point on, when not more money from foreign sources can be absorbed. Gains are reinvested to realize even bigger gains, not for its own sake. And without money expansion this has a limit (or big losses are encountered: housing bubble). This is a question of the macroeconomic balance. The designers of the system of the cheap money seem to have understood this. But it is made totally unjust, non-sustainable and ineffective for the poor and hungry. This problem cannot be solved sustainably by borrowed money.

Let me introduce my system at this point as a new global financial architecture. Instead of the policy of the cheap money (credit basis) I am proposing a coherent way of money expansion. I am actually proposing that not only some countries are printing money, but that all countries are printing money simultaneously and coordinately. This should happen under the framework of a multilateral agreement within the UN or WTO. To each country would be designated a certain printing facility, a certain percentage of its GDP, which it is allowed to print annually. I would recommend 2% – 5% of the GDP as a rule. Thereby a certain inflation would be caused, but it should be done in a way that all currencies remain stable in relation to each other (retain their exchange ratios). This means, because all countries print the same amount of money in comparison to the productivity of their economy, currencies would not shift significantly in their ratio to one another. The inflation would be majorly a domestic phenomenon. So the disadvantages of devaluating currencies with single states printing money would be avoided. Meanwhile the money expansion on credit basis would be replaced by a true money expansion.

And the money coherently printed by the central banks of the world should be given to the poor and hungry. The new role of the central banks would be poverty reduction by the money printed by them. This would also be an excellent business support program (to create jobs). The dilemma between investment policy and austerity policy would vanish, as the money from the printing facilities would be the investment program, while the usual public budget can stay balanced. This policy would be more ecological than the policy of the cheap money, because the real economy grows from the side of the expenses of the poor and hungry (qualitative growth) and not from the side of the expenses for none-ecological luxury of the rich. Note that hunger is not so much caused by that the people in the rich countries eat up the food for the poor, but it is caused by lack of money in the hands of the hungry to buy their own food and in this way driving the agricultural production to follow their demand. The printing facilities would equip the welfare state with the necessary money to give this demand into the hands of the hungry. In Sub-Saharan Africa the number of the hungry could be right away cut to half with 5% of the GDP there (62 USD per capita monthly, GDP: 1950 billion USD, 239 million hungry). And one and so many would find work in the growing agricultural sector with my policy. In Germany the minimum net income could be risen from about 800 Euro monthly to the 1050 Euro monthly, which The Left requires. Thereby the policy of the printing facilities should be started with care not to overdrive the economies (causing high inflation). I would start with 2% of the GDP for Sub-Saharan Africa to consider other productive factors, than the available money volume of demand.
My proposed policy is a true third way, as it would replace the neoliberal supply policy (tax reliefs for the rich, policy of the cheap money), which deprives the welfare state of its financial capacities, by a demand oriented policy against joblessness. This would be enabled by the printing facilities for money expansion of capitalism. The poor and hungry of this world would not be left aside by this policy.
Inflation would exhibit a “push”-factor for financial capital to be invested. The demand exited with the expenses of the poor and hungry would exhibit in turn a “pull”-factor to drive financial capital into investments. Thus both helping to combat joblessness. The inflation additionally would have the wanted side effect of melting away public and private debts.

Election goodies of all kinds would not allowed to be financed by the printing facilities (these facilities are under the supervision of the central banks). But ecological goals and peace building can be promoted by using the printing facilities as a steering policy. For example countries, which take over refugees can be rewarded by a 0,5% – 1% of their GDP increase of their printing facility per million of refugees, which they host. There can be given a 0,5% – 1% of the GDP increase of the printing facility also for countries, which abolish coal-burning power plants and had favored them before, because of their own coal deposits. I am speaking of Poland here for example. Further my proposed policy would also lead to a more ecological capitalism, because majorly domestic demand would be created, cutting down transport pathways (thus reducing the CO2-emissions of transportation of the goods). And combating joblessness makes always the way free to more attention of the workforce for ecological standards (against which the destruction of jobs is so often the argument). The printing facilities can carry social and ecological standards in their back pack. Thus my approach provides the economic framework for an alternative globalization.
The printing facilities would consist of a mix of “strong” and “weak” currencies. Always both in such quantity that the ratios between all currencies remain stable (overall inflation of maximally 5%). So not every country would receive its facility in its own currency. Strong currencies would support weak currencies to satisfy the stability of ratios criterion. This is the aspect of balance or of development aid with my system: It would be a system of solidarity of currencies. Mankind needs to cooperate to find the right answers to the challenges of the 21st century, the warmongering, the depletion of mineral resources, global warming and overpopulation.

The issue of inflation is very important. To make a test on the ratio of inflation to real economic growth I experimentally tested the totally different economic periods for Germany from 1969 to 1978 and 2004 to 2013. The average of real economic growth during the first period, the boom period, is 3,6% and that of inflation 4,66%. The corresponding figures for the second period, the lean years, are 1,26% and 1,61%. If one computes now the ratios between real economic growth and inflation, one gets 78,3% for the first period and 77,1% for the second period. There seems to be a very constant ratio between real economic growth and inflation, if one selects the periods under consideration long enough to average out economic fluctuations, but short enough to compare enough periods. I have completed the investigation now, whereby I found a ratio of 78,0% for the period from 1979 to 1988 and 89,9% for the period from 1989 to 1998. The period after the reunion of Germany drops out significantly, but for the three other periods the ratio is very constant.
This means that usually inflation is right away a natural side effect of real economic growth. This is also systematically apprehensive, because when the money volume is expanded, such that more goods can be bought, then the prices are rising, until the production has followed the demand. And for this phenomenon there seems to exist a quit constant long term ratio (so far under the conditions of the German economy), which I still like to take over as being typical into the following considerations.
Inflation is no law of nature. It depends on many individual decisions of purchase and offer. Especially, if the money, which causes the inflation, is given to the poor and hungry, they will more likely than the well to do tend to buy more different goods at a cheap price, than paying for the same goods a higher price. This is an explanation for the 89,9% above, because after the reunion of Germany most East Germans were poor.

If now there are printed 2% of the GDP annually and given to the poor and hungry, then happens the following: A part of it will be set forth into real economic growth, while another part is set forth into inflation. Still these 2% are circulating several times during the year within the economic cycle. With each cycle the money contributes to the GDP, but each time diminished by the gains from the last rotation. So the GDP rises in this way far above of 2%. This is the effectivity of this measure. I can think that this continual rotation causes an inflation of 5%. And therefor with the empirical factor of the last section, the world’s real economic growth would be 5% * 78% = 3,9% (for comparison, worldwide real economic growth was at 2,4% in 2015, according to the World Bank). So these would be the expected or intended figures for the world economy. If one spends additionally the usual development aid for education and health care, then hunger and joblessness would be soon extinguished by this rate of growth (still the Third World children need their daily food, which would be given to them through the printing facilities, to enable them to go to school). The world economy would flourish. Wages, welfare money and pensions would be of course continually adjusted to the inflation (like in Germany during the boom years). This policy would provide a solution against the cuttings during the Greece debts crisis. And “free” trade agreements like the TTIP, which drive the competition for the worst payment and conditions of labor, would be superfluous, because enough jobs would be created. The problem of the capitalist economy that it today always produces prosperity for a few on the cost of miserable conditions for so many would be overcome.

Anyhow the real economic growth of the world economy is driven today by those countries, which still go into public debt or print money solely. For all states to break even would be the end of real economic growth of the world economy (except by private debts). Without deflation more goods can only be bought within the closed, total system of the world economy, if there is created a matching money volume to buy them. There is no trade with extraterrestrials.
The industrialized countries compete to absorb money form foreign economic cycles to compensate the sucking out of their own cycle into the big bubble of the gains (to maintain their stock of jobs and welfare state by export). For this competition the supply oriented policy is designed (tax reliefs for the rich, cheap money to boost export). But only those states, which go into debts or are printing money, inject money into the worldwide cycle as a closed system. Hence countries are driven into a desperate competition to absorb the scarce injections into the worldwide cycle. Present capitalism still lacks a coherent mechanism to expand the worldwide money volume (instead of absorbing money from foreign sources as an insular phenomenon). Such a coherent mechanism my proposed system provides. It would inject a “flood” of “cheap” money too, doing so in favor of the poor and hungry, instead of in favor of the rich, but not as an insular phenomenon and not on credit basis. Thus it would be just, worldwide and sustainable.
The present system instead is maintaining a policy of scarcity of the money volume within the real economic cycle (or of cheap money only in the hands of the rich), which gives the wealthy their power over the rest of society.

 

3. OUTLOOK ON THE PERSPECTIVES OF MANKIND WITH THIS POLICY

Another question is the long term stability of my system. There is a maximum size to which the real value of the money in the big bubble of gains can grow. When the melting away of the total money volume in the big bubble of the gains by inflation exceeds the inflow of money from gains out of the real economic cycle, the bubble will not grow any more. Also the real economic cycle has a maximum, when the inflow of printed money equals its melting away by inflation plus the outflow into the big bubble of the gains. The system is resembling a physical non-equilibrium system in floating balance. Alike all ecosystems it has a strong circular aspect. The inflow of printed money resembles the inflow of radiative energy from the sunlight and the inflation resembles the dissipation of energy.
The monetary system is overlaying the physical system of the planet. When the inflow of printed money does not excite more real economic growth, but only rising prices, this is an indicator that the monetary system has reached the boundary of physical resource limits.
Let me say something on Malthus’s theory at this point. If the population is growing exponentially, then also the work force and technology grow exponentially. Additional surfaces are cultivated and the efficiency of agricultural production rises, such that also the food production grows exponentially. This is what happened since the Second World War. The resource limit – the Malthusian trap – will be indicated instead of growth rate problems by a bounce at the resource limits of this process (rising prices, rising child mortality and famine in the Third World). So I am proposing to replace Malthus’s growth rate theory by a “bounce”-theory of the Malthusian trap.
Moreover with the depletion of mineral resources, especially of petroleum, the highly industrialized agriculture of the world would face a breakdown, leaving an overhang of population without food. This I call the “Malthusian gap”. This is in my eyes an even more severe reason for decarbonization, than climate change. Coal liquefacation seems to be no alternative, given its high carbon output and costs. In the end the goal should be a totally solar and circular economy (I mean from the physical side of human ecology).
I think that mankind with its continual population growth will run into a trap by a hard, unexpected bounce. But it is better for the poor and hungry to run into that trap with a just and functioning capitalism, than with the present unjust system.

The pathway of catching up development is not open to all developing countries. If all countries are the producers of the same industrial mass products (cars, refrigerators, TV-sets, computers, mobile phones and the like), then in which countries are located their buyers? Hence to maintain the welfare state and big stock of jobs by export surplus of industrial goods cannot be open to all countries. Consequently, if some countries have no mineral resources either, there must exist countries with a lower density of population, than was reached in the industrial countries.
In fact Susan George is wrong, when demanding that capitalists want to kind of abolish superfluous population. This aim would only appear, if this hypertrophy of population on the planet would become a danger for the people of the rich and super-rich class themselves. This is almost nowhere the case yet. Moreover population growth results in harder competition of the youth for the few jobs in the Third World, which allows the entrepreneurs to press wages low the most and which makes the poor the more dependent on the wealthy. This is clearly in the interest of the class of the capitalists. This is the preference of the rich class, when outsourcing jobs. And this was recently recognized in the corporate centrals with feminist criticism on population policies. And that’s why they all support the feminist view now. Overpopulation is in fact no economic disadvantage (what feminists rightfully claim), quit to the contrary, by rising competition between the workers it is a factor of locational advantage, but at what price of underpayment and low labor standards? Still overpopulation is a stress on the resource situation of mankind.

Capitalist production by electric machines, which is rationalizing labor, in turn is not so non-ecological in comparison to manual labor, as one thinks. In fact the solar efficiency of electric labor (31% maximally) is more than ten times higher, than that of manual labor (1,8% maximally). Only bio-fuel propulsion is worse (with 0,14%). I have considered the solar surface efficiency here, by which the sunlight is converted into mechanical energy output through the intermediate step of conversion into the chemical energy of food by photosynthesis or into electrical energy by photovoltaic cells. And I have considered with electrical energy a factor for the harvesting with solar cells and for storage of electrical energy. To say a word on the loyalty of robots, it will practically reflect the hierarchical structures and conflicts among the humans, who are operating them.
The rejection of rationalization is besides the point, because I am really not fond of, if workers have again to paint cars in hard, boring manual toil with spray-guns at the conveyor belt for the only reason that there should be more work. I think that rationalization is an advantage, if it is set forth in the right way for the working class.
When German ex-chancellor Helmut Schröder said: “There is no right for laziness in our society!”, this is simply wrong. Of course the working class has the right to convert higher productivity either into more consume or into more free time, the two promises of industrial revolution. Within the present system of continually high joblessness especially corporate gains are rising. If there is an alternative for the working class, present capitalism exhibits more consume. But this can be changed by struggle for shorter working hours.
Still there is a problem of shortening working hours within unlimited international competition. Thereby crisis and boom of the labor market unfortunately exhibit always an anti-cyclic behavior to the chances to take up the struggle for shorter working hours. During phases of recession, when jobs are rare and the need to split working hours is most obvious, the workers movement has not the force to combat for shorter working hours. And during phases of boom, when jobs are abundant, the entrepreneurs reject the shortening of working hours most, because they need labor. Hence there should be struggled for shorter working hours still during a phase of boom (which my policy would exhibit). For this reason the global trade union movement needs to network even more.

The policy to stop population growth may consist of three components: provisions for old age, being independent of the individual number of children, availability of contraceptives and political information campaigns about the consequences of population growth. “Act locally, think globally”, but first and foremost in reproductive behavior. It needs a strong informative counterpoint against traditional systems, which favor a hypertrophy of population to have combatants for the warmongering of their elites and to have provisions for old age. The point of decreasing per capita resources with population growth is no “abstract” dimension, but it is very concrete on local level with the competition between herdsmen and farmers for land resources in Guinea Conakry for example. Still the continent-wide land resources in Africa are not yet exhausted? But fine, then let’s try to stop population growth that it remains this way in anticipation of possible crisis (caused by global warming for example). Not only this or only that. Reality is multidimensional, multifunctional and multicausal. Both problems have to be addressed, population growth as well as global warming. This thinking in exclusive alternatives, which are repressed for the sake of the other, is so disastrous.
If Third World ladies are not aware of that many children are providing their income, when they are old, then this awareness should be risen by educational initiatives. My policy of the printing facilities is in the end some means to provide also for the old aged in the Third World, until they have developed their own system there. And of course women have no special responsibility to stop population growth, but the couples are responsible and in patriarchal surroundings the men. All these counterarguments of feminists, which are put forward against population policies, are easily replied, but they are used to distract from the truly vital point of decreasing per capita resources with population growth. At the same time capitalism maintains its dis-proportioned consumption patterns.

Basically we have a conflict of aims here: On one hand only the capitalist system can provide the technological resources to establish an ecological way of mass production of affordable products of advanced technology (computers and the like) as well as for basic needs and has the productivity to nourish the growing population on the planet. On the other hand this system establishes its hyper-cycle of the real economy of consumption of non-ecological, superfluous luxury (big cars and the like). Maybe a compromise should be made, not too much consume, to stay ecological enough and not too little consume to provide the necessary incentives for a functioning capitalism. The Tesla company with its electric sports car seems to show a workable way (but flights into space with solid-fueled rockets for super-rich are ecologically unacceptable). And at this point also my system of real economic growth from the side of the poor and hungry would take grip (to minimize inequalities by real economic growth “from below”). But this system should not be overheated too, to save natural resources. Still sustainable agriculture and a growing population are a contradiction (for lack of productivity of the first). Hence the long term strategy should be to revert or at least to stop population growth and to fulfill the needs of the working class by my policy. Thereby I am on all hands concerned about a surplus above the existential minimum. A socialist economy of scarcity, which would be non-ecological at the same time, I would not accept. My economic theory is rather a philosophy of achievements for mankind, than one of only avoidance of crisis. It is rather a philosophy of reasonable surplus, than one of negligence and survival.

A PARADIGM CHANGE OF ECONOMY: FOR A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE

© February 10, 2016, Alexander Sigismund Gruber, Germany, bluewinds44@gmail.com

 

A PARADIGM CHANGE OF ECONOMY: FOR A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE

This manifesto for a new global financial architecture is especially written with an eye on the policy of the World Social Forum. It has a potential to unite the revolutionary and the reformist left within this Forum. The policy, which I describe in the essay, is meant as a minimum claim for a functioning capitalism, of course to be amended by many specific or specialized claims. Then one can say: “Either this policy or a non-violent revolution, patterned according to the Arab Spring!” This is my approach to overcome the differences between revolutionary left and reformist left. I would like this policy of a new global financial architecture being taken up by the World Social Forum as a joint approach. Please read it to form your own opinion. On my opinion this policy can combat poverty and hunger effectively on the planet and it would lead to a more ecological capitalism.

Table of contents:
INTRODUCTION
1. THE POLICY OF THE CHEAP MONEY
2. FOR A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE
3. TWENTY FEATURES OF MY NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE
4. OUTLOOK ON THE PERSPECTIVES OF MANKIND WITH THIS POLICY

Let me say roughly speaking that Western industrialized economies are in a slight boom. Still criticizers have doubted this for the US-economy on the basis of this figure of 92 million US-Americans, who have no job, but are not registered as jobless [1]. If you inquire about this statistical figure, you make the find that 38% of these 92 million are over the age of 65 years and 20% are of an age between 16 and 24 years [2]. So 38% are explained, because these are pensioners and 20% are explained, because these are young people supposedly pursuing their education. Then there are the 15% age 55 to 64 years, who might not search for a job any more, because the labor market rejects them, because of their advanced age. In the end their might remain 20 – 30 million, for whom is needed an explanation. I asked my Christian, US-American friend on facebook, Sherry Dempsey, if she has a clue about that. She had a development aid project in Uganda, building a school. So I am sure of her humanist attitude. She replied: “The figures are distorted because people are working and getting benifits too.“ In the USA you are not registered as jobless, if you had not searched for a job within the first four weeks of your unemployment. So it is the question, how many of the remaining 20 – 30 million have just given up to search for a job in their specific vincinity or have a job and still receive welfare – or are working illegally and not receiving welfare? As a foreign observer I cannot further judge on this question. But with 3,1% of economic growth of the US-economy in 2015 I can imagine that US-president Obama is right, when saying: „Anyone claiming that America’s economy is in decline is peddling fiction.“ For Germany the number of jobless decreased from 3,41 million in 2009 to 2,79 million in 2015, indicating a slight boom or recovery of the economy after the crisis of 2008. Let me say that I only like to get clear on what status of the Western economies I have to explain in the next chapter about the „policy of the chap money“. I cannot go into all details here to make the essay not too long.

And why I am advocating a new global financial architecture, if joblessness is decreasing with the present policy? Let me first make some humanist statements. I think that people have a right to have their share in the benefits of industrial revolution. I am trying to capture this by proclaiming a set of substantial social human rights, as are the freedoms of: clean water, food, housing, clothing, health care, mobility, communication, information, culture, life projects, education, provisions for childhood and old age. Let me make a list of items with their prices to give these freedoms a number, to determine the minimum income, which supposedly allows people to share in the benefits of industrial revolution above the existential minimum.

List of the value of social freedoms (for one adult person monthly):
160 Euro for food
70 Euro for consume like tobacco, alcoholic drink, sweets
45 Euro for phone and internet
20 Euro for TV and radio license fees
20 Euro for a newspaper
30 Euro for cultural activities
550 Euro for a decent apartment
150 Euro for bus/subway, traveling
55 Euro for furniture and clothing
150 Euro for life projects
1250 Euro

Let me say something about the item of the life projects. Recently I heard on Radio Germany that in Taiwan the wages have been decreasing so much that people dare not any more to settle down and start a family. For myself as a mentally disabled person, I can say that the welfare money, which I am receiving, does not allow me to marry in Africa, as I want to, and it is even hard alone to support my West-African lady by our monthly “bush flower ecology” of 120 Euro. I am not accepting this, while the UN Convention on the Rights of People with Disabilities entitles me to have an “adequate standard of living” and while disable people should not be prevented from marriage by poverty. But the life projects item can also include to buy a computer or to open a non-profit shop or to pursue an ecological project, just what is people’s “life project”.
This list does not include the health care, which costs widely vary with the applied system of insurance. I don’t want to prescribe people their needs, but I like to make with this list a punctual estimate, what a surplus above the existential minimum means in prices of Germany, which would allow people to have their share in the benefits of industrial revolution. The existential minimum is around 800 Euro in Germany. For the USA I got the impression from Sherry that one has to double the prices of Germany. The existential minimum people had also during medieval times. This is no goal, for which we need an industrial revolution. So I think people have a right for these benefits in the industrialized countries, given their wealth of a few. Moreover the jobless are not jobless, because of their laziness, but they are jobless because of capitalist rationalization, the production of more commodities during fewer working hours. Hence the jobless have a right to be paid off for being the victims of this process of rationalization. They further have their share in the functioning of the economy as a reserve of labor force. And all this has not been realized yet by capitalism. Quit to the contrary. It is a striking feature of today’s capitalism that often people are overworked and underpaid within a highly productive system. On the other hand we have joblessness, poverty and hunger in the Third World, which problem is neither solved. And I will show throughout my first chapter (about the policy of the cheap money) that the present capitalism is not long term stable. To the goal to solve these problems my new global financial architecture is dedicated. It is dedicated to the goal to achieve a righteous surplus above the existential minimum for all people in the industrialized countries and to the goal to banish hunger throughout the whole planet.

 

1. THE POLICY OF THE CHEAP MONEY

The most important societal precondition for a life, which is in dignity, seems to me a functioning and just economy. The present system of the cheap money is only in a limited way effective for this goal. Let me analyze economy in a simple picture in two parts. There is a cycle of real economy. Within this cycle rotates money, while it is spent and re-earned with the clock of the wages. And there is money, which is not immediately spent again. This is the portion of the gains with any purchase, after subtraction of the payment of human labor, natural resources, taxes, preliminary products etc. The latter gains are collecting in a bubble of money, the bubble of the gains. And during recent years a larger part of this money did not return directly into the economic cycle by investments, but speculated on different markets. Real estate, currencies, mineral resources, food, everything can become the object of pure speculations. These are investments into financial derivatives of real economic production, which for example the banks sell. The real estate bubble did burst and as the consequence the banks were equipped with cheap, public credits (I mean in Europe by the European Central Bank). Precisely speaking the shortage of money of the banks had been far overcompensated by this policy, because the interest rate for private credits was lowered in Germany far beyond the level from before the crisis. The interest rate in Greece for example only remained on a high level, because investments there were not prospering and hence banks took a high risk to give credits. But that was not so much shortage of money. Where does the cheap money goes to, which is still handed out by Western central banks? I see two approaches or factors here:

a) From the productive side: Under the pretense to ease the shortage of money of the banks was made a policy, which made industrial production more profitable. This with an option to lower export prices and thus to boost Western export.
Production was made more profitable, because large investments into rationalization and new forms of production could be driven by the cheap money. The introduction of 3-d printing of construction parts in the aerospace industry is an example. Let me call all this investments into future competitiveness. And these investments were made cheaper by the low interest rate credits. This gain can be transferred then to the export prices.
b) From the consumptive side: Solvent clients get money to buy luxury goods. This excites a non-ecological hyper-cycle of the real economy, which is only open to the rich and well to do.

Therefor some additional specialized jobs were created by this hyper-cycle of real economy, especially in high tech start up business (compare [6]). The old firms are binding skills of the start-ups. This radiated also to the whole of the economy, but especially creating low paid jobs. The poor remained poor and the hungry remained hungry. Only little money was inserted into their layer of the cycle of real economy, which was sucked out by gains already before the crisis (causing pressure on the wages). That only little of the cheap money reached the ordinary consumer is clearly one reason, why that cheap money excites no measurable inflation. The other reason for low inflation is the going down of the petroleum price.

Before the crisis the gains had sucked out the cycle of real economy. At the same time this cycle was buffered again and again by public and private debts, which avoided a big recession. Money was borrowed and spent and again gained and re-lend, before the original credits had been repaid completely. Much of the present real economic cycle consists of borrowed money in this way. The volume of the global debts has reached 100 trillion USD by summer of 2013 [8]. Austerity policy is the indicator that this system stumbles over its own feet. It caused the missing of demand. The gains cannot be reinvested then in a profitable way, because the demand is missing to convert them again into the value of the means of production, the goods and new gains. Ten years of lowering real wages in Germany, while corporate gains were increasing. This means that real economic growth is becoming scarce then. Financial capital becomes “jobless” and begins to speculate. The policy of the cheap money has now lifted this hypertrophied system to a new level. Between the years 2007 and 2013 the worldwide public debts grew by 80%. Corporate debts grew at somewhat the same pace [8].

The so called “innovations” only shift the business activity from one segment of real economy to another one or from one product to another one. Instead of desktop computers, tablets are bought, instead of telephones, mobile phones. Therefore real economic growth is not there. The money within the real economic cycle cannot be spent more than one time. Actually for one new booming production others will be stagnating or shut down. Real economic growth can only happen, if the total volume of demand from the real economic cycle is increasing.
The real estate bubble was really a blessing in disguise, because it created additional demand by inserting investment capital from the big bubble of the gains back into the real economic cycle. It was a kind of business support program by the bankers. Now the European Central Bank (and the Federal Reserve Bank in the USA) does virtually the same. It floods the financial market with cheap money, which is inserted into the hyper-cycle of the real economy, which I described above. And it has to be paid back one day. And here is the flaw of the whole system. The cycle of real economy was already thinned by the extraction of gains before the crisis of 2008. There was not too little financial capital hunting for gains, but marauding, superfluous financial capital caused the crisis. Before the crisis was actually within the crisis (10 years of lowering real wages, while corporate gains were increasing).
And when the cheap money from the central banks, which now buffers the real economic cycle, would have to be extracted (subtracted) again from this cycle (to pay back the credits), then one would either have a big financial bubble bursting or at least would have the old crisis back. Then the cycle of real economy would have to be deprived of the whole volume of demand, which was now inserted by the flood of cheap money. Hence these credits can never be paid back totally. They can only be replaced again and again by new credits. The policy of the cheap money can never finish, without causing a financial crisis and a crisis on the labor market. Even on global scale one cannot extract more money from the cycle of real economy, as was previously inserted into the system by this policy.
The capacity of states of going into public debts to buffer the real economic cycle has globally reached at its limits. So also money volume of foreign currencies cannot be absorbed more. There will burst some other bubbles then, while the poor stay poor and the hungry stay hungry. The new bubbles will burst on the markets of shares. Because of the interest rate drop, the big money is rushing into shares. Much of the cheap money was invested into the buyback of shares [6]. Just now the bubble of mineral resources is bursting, wherein marauding cheap money was rushing only recently.
But it all means that the trillion Euro volume of credits of printed money from the central banks was practically a gift to the rich. A scandal on its own. No matter, if there was supported business activity with these credits. The rich subtract always their big share. It means further that the labor forth of the world is held toiling under unacceptable conditions for the repayment of these credits (because effectively there was not done anything against poverty).
There is only one way out within this absurd system. The real economy must be expanded by ever bigger cheap credits to pay back the old credits from the economic cycle. But at the moment, when interest rates are rising again and the flood of money is not any more increased, the system comes soon to its end. One must increase the bubble all the time to prevent it from bursting.
This constellation I called the “economy of non-existing money”. And I am not the only one, who calls it such. The German economic experts Weik and Marc Friedrich used the same term (source [3]). But I wrote my considerations in this chapter independently of them. I came independently to the same conclusion. I know it from a newspaper that they are using the same term. I am supporting my West-African bush flower with 120 Euro monthly. I am poor. I have not the money to buy their book.

 

2. FOR A NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE

Well I would have nothing against the system, described above, if at least poverty and hunger would be combated effectively by this system. But actually the big money circulates within a hyper-cycle of real economy, dedicated to non-ecological luxury goods. And this is too little, the crumbs, which fall down from the tables of the well to do or from the overladen tables of the rich and super-rich….that is too little to drive off poverty and hunger. This has shown now. Of the 795 million hungry on earth must be spoken first. And 12 million poor in Germany, this is not acceptable either. How many precarious jobs ever would be created and it is still not acceptable, if some skilled personnel is newly employed. This state of affairs cannot stay. As a mentally disabled person, I am entitled to have an “adequate standard of living” (UN Convention on the Rights of People with Disabilities). For me and my family! Sorry I like to marry in Africa. Where is the money for that? An “adequate standard of living”, this would be the average net income in Germany, which is around 2000 Euro. But also 1250 Euro would help the case. But not the existential minimum, which I am actually receiving. Within the 70 years after the Second World War capitalism has not succeeded to deliver in terms of the promises of industrial revolution for a better life for all people.

But let me express it more positively. A better capitalism is possible. In the above chapter we got to know a system that gives away trillions of Euro of printed money to rich people. The original problem was lack of demand. The cycle of real economy was sucked out by gains. Well printing money and giving it away can be done directly to the poor and hungry. There need not to be given away large amounts of money for that purpose to the rich to create some jobs to combat poverty and hunger a little bit. Money, which one never sees back, can better be given to the poor and hungry and never seeing it back. This is all the way more just and would boost the economy by the demand of these people, being effected most by the deficiencies of the present capitalism. This would be a very efficient business support program. With 2% – 5% of the GDP for each country I would start and test the new system. In Germany the welfare money and pensions could be risen by printed money from the European Central Bank to the 1050 Euro level, which The Left proposes. In Sub-Saharan Africa for example could with 5% of the GDP there the number of the hungry right away cut to half. And one and so many could find work and income within the agricultural business activities, which would be induced by these measures.
My policy would also give a perspective to the North-African youth, thus depriving the Islamic State of its recruiting basis. In fact population growth was high with the countries of the Arab Spring, between 1980 – 1990 for whole North Africa at an average of 2,70% annually, for Libya at 3,2% and for Syria at 3,3% annually. Note that a growth rate of 2,88% annually leads to a one third higher population number within one decade. Such wave of population was pushing on the labor market within the decade before the Arab Spring. Meanwhile economic growth rates were high too, between the years 2006 and 2010 for example Libya: At an average of 2,74%, Syria: At an average of 4,89% (source: Trading Economics). Compare comment [7] for the real growth. But is seems that population growth outgrew the tolerance of the local elites before the Arab Spring to invest in human projects, instead of increasing their own wealth. Now the average real GDP growth in the region declined from 4,2% in 2010 to 2,2% in 2011 and food inflation is today at 14% in Libya and at 40% in Syria. This makes the countries in the region so sensitive to the recruiting of the Islamic State.

The economic stress by gains that shrinks the money volume of the real economic cycle creates, as I said, a demand problem (of missing fulfillment of the basic needs of the socially lower classes, so called “mass consume”). This stress is transferred onto the working class by lowering or not appropriately increasing real wages and joblessness as causes of missing demand. If the real economy should grow, there must exist a matching money volume to buy the newly produced goods. The sucking out of the cycle of real economy by gains can only be buffered in three ways: Either money is printed or the taxes are risen or by going into public debt (generally going into debt returns a part of the big bubble of the gains into the real economic cycle). The latter two alternatives are rejected. Hence only the first remains. Without the generation of money, capitalism cannot expand. This is a question of the macroeconomic balance. The designers of the system of the cheap money seem to have understood this. But it is made totally unjust, non-sustainable and ineffective for the poor and hungry. This problem cannot be solved sustainably by borrowed money.

Let me introduce my system at this point as a new global financial architecture. What are the properties and consequences? I am actually proposing that not only some countries are printing money, but that all countries are printing money simultaneously and coherently. This should happen under the framework of a multilateral agreement within the UN or WTO. To each country would be designated a certain printing facility, a certain percentage of its GDP, which it is allowed to print annually. I would recommend 2% – 5% of the GDP as a rule. Thereby a certain inflation would be caused, but it should be done in a way that all currencies remain stable in relation to each other (retain their exchange ratios). This means, because all countries print the same amount of money in comparison to the productivity of their economy, currencies would not shift significantly in their ratio to one another. The inflation would be majorly a domestic phenomenon.
Additionally, I would introduce the Tobin tax within that whole economic area, this tax on all transactions (financial markets, resource markets) of 0,1% or so, which makes speculations unprofitable. And the producing countries of mineral resources should take part by 30% in the gains from the selling of their resources. That touches many third world countries, as for example the bauxite and iron ore exports of Guinea Conakry, where my girlfriend, my West-African bush flower, lives.

What I am essentially proposing here was done some times especially by the southern countries of Europe before the introduction of the Euro. The real value of the volume of money of their currencies was expanded by printing money, such that public debt could be repaid and real economic growth was induced. The problem thereby is always the devaluation of the currency of the respective country. That has advantages and disadvantages, but it always disturbs the economic relations (currency dumping). On one hand export is boosted, because the goods, which are produced by the country become cheaper on the foreign markets. On the other hand the buying power of foreign goods of the population of the respective country decreases, especially effecting the buying power of natural resources for production too. Therefor I propose a multilateral coordination of this policy, such that the negative effects are prevented, while the positive effect of inducing real economic growth is retained.
Anyhow the real economic growth of the world economy is driven today by those countries, which still go into public debt or print money. For all states to break even would be the end of real economic growth of the world economy (except by private debts). Without deflation more goods can only be bought within the closed, total system of the world economy, if there is created a matching money volume to buy them. There is no trade with extraterrestrials.
The industrialized countries compete to absorb money form foreign economic cycles to compensate the sucking out of their own cycle into the big bubble of the gains (to maintain their stock of jobs and welfare state by export). For this competition the supply oriented policy is designed (tax incentives, cheap money to boost export). But only those states, which go into debts or are printing money, inject money into the worldwide cycle as a closed system. Hence countries are driven into a desperate competition to absorb the scarce injections into the worldwide cycle. Present capitalism still lacks a coherent mechanism to expand the worldwide money volume (instead of absorbing money from foreign sources as an insular phenomenon). Such a coherent mechanism my proposed system provides. It would inject a “flood” of “cheap” money too, doing so in favor of the poor and hungry, instead of in favor of the rich, but not as an insular phenomenon and not on credit basis. Thus it would be just, worldwide and sustainable.
The present system instead is maintaining a policy of scarcity of the money volume within the real economic cycle (or of cheap money only in the hands of the rich), which gives the wealthy their power over the rest of society.

The issue of inflation is very important. To make a test on the ratio of inflation to real economic growth I experimentally tested the totally different economic periods for Germany from 1969 to 1978 and 2004 to 2013. The average of real economic growth during the first period, the boom period, is 3,6% and that of inflation 4,66%. The corresponding figures for the second period, the lean years, are 1,26% and 1,61%. If one computes now the ratios between real economic growth and inflation, one gets 78,3% for the first period and 77,1% for the second period. There seems to be a very constant ratio between real economic growth and inflation, if one selects the periods under consideration long enough to average out economic fluctuations, but short enough to compare enough periods. I have completed the investigation now, whereby I found a ratio of 78,0% for the period from 1979 to 1988 and 89,9% for the period from 1989 to 1998. The period after the reunion of Germany drops out significantly, but for the three other periods the ratio is very constant. See source [4] for the basic data.
This means that usually inflation is right away a natural side effect of real economic growth. This is also systematically apprehensive, because when the money volume is expanded, such that more goods can be bought, then the prices are rising, until the production has followed the demand. And for this phenomenon there seems to exist a quit constant long term ratio (so far under the conditions of the German economy), which I still like to take over as being typical into the following considerations.

If now there are printed 2% of the GDP annually and given to the poor and hungry, then happens the following: A part of it will be set forth into real economic growth, while another part is set forth into inflation. Still these 2% are circulating several times during the year within the economic cycle. With each cycle the money contributes to the GDP, but each time diminished by the gains from the last rotation. So the GDP rises in this way far above of 2%. This is the effectivity of this measure. I can think that this continual rotation causes an inflation of 5%. And therefor with the empirical factor of the last section, the world’s real economic growth would be 5% * 78% = 3,9% (for comparison, worldwide real economic growth was at 2,4% in 2015, according to the World Bank). So these would be the expected or intended figures for the world economy. If one spends additionally the usual development aid for education and health care, then hunger and joblessness would be soon extinguished by this rate of growth (still the Third World children need their daily food, which would be given to them through the printing facilities, to enable them to go to school). The world economy would flourish. The problem of the capitalist economy that it today always produces prosperity for a few on the cost of miserable conditions for so many would be overcome.

Another question is the long term stability of the system. There is a maximum size to which the real value of the money in the big bubble of gains can grow. When the melting away of the total money volume in the big bubble of the gains by inflation exceeds the inflow of money from gains out of the real economic cycle, the bubble will not grow any more. Also the real economic cycle has a maximum, when the inflow of printed money equals its melting away by inflation plus the outflow into the big bubble of the gains. The system is resembling a physical non-equilibrium system in floating balance. Alike all ecosystems it has a strong circular aspect. The inflow of printed money resembles the inflow of radiative energy from the sunlight and the inflation resembles the dissipation of energy.
The monetary system is overlaying the physical system of the planet. When the inflow of printed money does not excite more real economic growth, but only rising prices, this is an indicator that the monetary system has reached the boundary of physical resource limits.
Let me say something on Malthus’s theory at this point. If the population is growing exponentially, then also the work force and technology grow exponentially. Additional surfaces are cultivated and the efficiency of agricultural production rises, such that also the food production grows exponentially. This is what happened since the Second World War. The resource limit – the Malthusian trap – will be indicated instead of growth rate problems by a bounce at the resource limits of this process (rising prices, rising child mortality and famine in the Third World). So I am proposing to replace Malthus’s growth rate theory by a “bounce”-theory of the Malthusian trap.
Moreover with the depletion of mineral resources, especially of petroleum, the highly industrialized agriculture of the world would face a breakdown, leaving an overhang of population without food. This I call the “Malthusian gap”. This is in my eyes an even more severe reason for decarbonization, than climate change. Coal liquefacation seems to be no alternative, given its high carbon output and costs. In the end the goal should be a totally solar and circular economy (I mean from the physical side of human ecology).
I think that mankind with its continual population growth will run into a trap by a hard, unexpected bounce. But it is better for the poor and hungry to run into that trap with a just and functioning capitalism, than with the present unjust system.

 

3. TWENTY FEATURES OF MY NEW GLOBAL FINANCIAL ARCHITECTURE

These are the state, ecological, economic and social properties of my new system. In this way I can also reply to some vital criticism, which I received from different sides. And these features explain in detail, how that system is intended to work.

 

S t a t e s

1) Election-goodies would not allowed to be financed by the printing facilities. The multilateral agreement needs to determine that this money can only be spent for three aims (in the sequence of priority): poverty reduction, ecologic change, peace building measures. And the money must be given directly into the hands of the poor. Some kind of governmental spending, which would again only create underpaid jobs in the developing countries, would not allowed to be financed by the printing facilities. Note that poverty reduction is always a peace building measure in itself.

2) Hence the new role of the central banks would be poverty reduction or to control the use of the printing facilities for poverty reduction and to provide them.

3) Public debts would melt away with the 5% of inflation. This is a very positive effect of my system. So old debts, taken up with a cheaper interest rate than 5%, would melt away and new debts would be hindered by the interest rate barrier of 5%. All this is positive.
This is only the less sever alternative to a worldwide annulment of public debt, which really seems to be necessary, while considering the investment function of money by only expropriating the big, speculative money, not the small savors and middle class investors.

4) The contradiction between austerity policy and investment policy of the state would vanish with my system. The printing facilities would serve as an investment program, while the usual states budget, which runs separately, can be balanced. But what I don’t want to happen is that the printing facilities occupy the place of the welfare budget and the overall money for the poor and hungry is not increased at all. Within the industrial countries only a surplus above the existential minimum for the poor should be financed by the printing facilities (see point (18)). This would drive the economy as investment.

5) My proposal can only be realized within a framework of multilateral cooperation. If only some states are printing money, it has the usual advantages and disadvantages. If only some states are driving the world economy by printing money or employing governmental debts, they encounter mostly disadvantages. But I am especially concerned with that mankind develops – while still being involved in economic competition between countries – a cooperative global superstructure, a cooperative globalization. “Cooperation” is anyway the keyword, which needs to determine the future development of mankind, if it wants to deal with the challenges of depletion of industrial resources in a peaceful way.

6) The system of the printing facilities is in itself cooperation. Additionally a cooperative realization of the printing facilities is possible. They can be used as a steering system for positive human goals. For example countries, which take over refugees can be rewarded by a 0,5% – 1% of their GDP increase of their printing facility per million of refugees, which they host.
The printing facilities would consist of a mix of “strong” and “weak” currencies. Always both in such quantity that the ratios between all currencies remain stable (overall inflation of 5%). So not every country would receive its facility in its own currency. Strong currencies would support weak currencies to satisfy the stability criterion. This is the aspect of balance or of development aid with my system: It would be a system of solidarity of currencies.

 

E c o l o g y

7) Within this cooperation by steering policies there can be given a 0,5% – 1% of the GDP increase of the printing facility also for countries, which abolish coal-burning power plants and had favored them before, because of their own coal deposits. I am speaking of Poland here for example. There are many ways by which the dedication of the printing facilities can support ecological politics.

8) My system would take care that money, which is today printed and given to and used by the rich, is then given to and used by the poor. This excites real economic growth from the side of the basic needs of the poor and hungry. Hence it is qualitative economic growth, which is much more ecological, than with the same money primarily in the hands of the rich. The same amount of money in the hands of the poor and hungry does less ecological damage, than in the hands of the rich (compare my hyper-cycle theory).

9) The availability of the matching money volume, by which the goods of real economic growth can be bought, is a productive factor. This factor was not considered with the foundation of the European Union. Therefor some industrial countries monetarily suck out other countries or currencies by their export surplus. This is the dis-balance of international trade.
With my system real economic growth is shifted to the domestic markets, because the money in the hands of the poor and hungry will excite domestic demand primarily. This will cut down the length of transport pathways of the purchased goods in comparison to international trade and hence is more ecological (because transport emits CO2).

10) Naturally there are many fields, in which capitalism is not ecological. But this is especially due to the fact that with the argument of job creation can be justified almost everything. The problem is the political power, which the entrepreneurs have especially in times of high joblessness. My new global financial architecture would combat this lobbying for worst standards, because it creates jobs. Nothing is better against the ruthlessness of capitalists, than a functioning capitalism. With the social question solved, voters would be willing to introduce high ecological standards for capitalism. The problem is not capitalism as an economic system. The problem are the capitalists with their lobbying against social and ecological standards, their resource wars and their influence by money on the media and politicians. For example land grabbing is the result of bilateral treaties for the protection of investors after the failure of the Doha round in 2012. The objective on African side was the creation of jobs. Such unjust treaties (taking away the food basis from the local population) need not be engaged any more, when my system takes grip.

 

E c o n o m y

11) The 5% maximum inflation with my system and the printing facilities exhibit two driving factors of real economic growth. First a “push”-factor in that money, which is stored without being at work for gains, decays in real value with the 5% inflation. Therefor it will be pushed into the real economy to maintain the given value at least. Second there would be a “pull”-factor in that my printing facilities create demand and the production will expand, following this demand.
But with my system the rushing of money into any economy with an inflationary currency, which drives inflation even higher (like now with Brazil), is avoided. All currencies would encounter essentially the same inflation. So there is no interest rate advantage with single currencies, inflating singularly.

12) My new global financial architecture is really a “third way” in the original (economic) sense of Silvio Gesell, who proposed that money should continually lose its value to be pushed it into investments. Only this is not achieved by printing devaluation signs on the banknotes, but by controlled inflation.
This third way should not be mistaken for the third way of Toni Blair. My third way is a demand oriented policy, while his third way was completely supply oriented and is continued by the policy of the cheap money.

13) Thereby the new global architecture is of advantage for both, the working class, as well as the entrepreneurs. It saves the working class from the hazards of poverty and hunger. But by creating demand in the right extend, it also provides easily realizable gains for the entrepreneurs. Meanwhile they have to work with their money for their wealth of course, as the working class has to work for their share in the benefits of industrial revolution. The latter is caused by the controlled inflation within my system, the first by the use of the printed money by the poor and hungry.

14) Inflation is no law of nature. It depends on many individual decisions of purchase and offer. Especially, if the money, which causes the inflation, is given to the poor and hungry, they will more likely than the well to do tend to buy more different goods at a cheap price, than paying for the same goods a higher price. Hence the factor of inducement of real economic growth by inflation, the 78%, which I have computed above, would probably be higher with my system. Less inflation is expected to induce more real economic growth with my system. By the way this explanation of the behavior of the poor might also be the reason for the high factor of inducement after the reunion of Germany, which I got by my empirical investigation. The Eastern Germans were mostly poor after the reunion.

15) The matching money volume to drive real economic growth is one productive factor. But of course there are other productive factors, for example education and technology, as well as immediate equipment with investment capital. So the initiation of the process of growth for Africa needs to be carefully driven by the printing facilities, not to overdrive the economy and causing high inflation. An educational initiative in agricultural production and providing investment capital for sustainable agriculture should come first or together with lower printing facilities at start.

16) Printed or borrowed money flows from the periphery to the centers and replaces there continually the gap, which is left by a production, which is driven by rationalization (by this money the stock of jobs of the industrial countries is financed). Conversely money, which is borrowed at cheap rate from the central banks, flows from the centers to the periphery and invests there in the natural resources, which are needed by the centers to maintain their wealth. From both in the end the centers profit most. But decisive in my context is that this process solely drives the real growth of the world economy, because there is created the money volume, which is essential for growth. But this is done in an unjust and non-sustainable way, as I showed by the idea to extract the borrowed money again from the economic cycle. The role of the central banks must be set out to another method of regulating the money volume, than credits. That is the general conclusion of my observations.

 

S o c i a l

17) The problem of inflation would be of course compensated by a continual adjustment of wages, pensions and welfare money to the risen level of the prices. This was possible during the boom years in Germany, which I investigated in above. It is nothing totally unusual.

18) In as much, as the 1050 Euro, which I propose as minimum income for Germany to be financed partly by the printing facility of Germany, are setting a wage standard (serving as minimum wages) this is a wanted effect. The promises of industrial revolution are only realized, if people have a significant surplus above the existential minimum, which they can use for their own life projects (250 Euro or so above the welfare money with Germany). The gains and wages of the elite should only be as high, as they are today, if everyone gets this surplus above the existential minimum.
I mean the jobless are not jobless because of their own laziness. They are jobless because of rationalization. The operation of the capitalist system makes them jobless. Hence they have to be paid off for their task of serving as a reserve of labor with a surplus above the existential minimum (which they also should have, if they would be working). Compare point (5).

19) One and so many social disturbances could be solved by my policy, as for example the cuttings with the Greece debts crisis. Free trade agreements like the TTIP, which heat up the competition for the most underpaid jobs, would be definitely superfluous, as enough jobs would be created.

20) The policy of the printing facilities of course needs to be set forth such that the local food markets in Africa profit from that. It is not meant to boost Western agricultural exports, which are subsidized. If necessary, local agricultural production in Africa needs to be subsidized too. A kind of maximization of agricultural production is needed in Africa on local level in times of global warming to nourish the growing population.
In the future mankind needs to be prepared for that the Malthusian trap (exhaustion of agricultural lands), the Malthusian gap (depletion of petroleum) and crop losses due to global warming (tipping over or exaggeration of climate systems) might coincide.

 

4. OUTLOOK ON THE PERSPECTIVES OF MANKIND WITH THIS POLICY

Please let me start with a humanist statement: Good is, what is good for the working class. I mean throughout this chapter the working class in the wider sense, including the jobless and disabled people (so I say not just: “the workers”). The very few rich persons with disabilities I ignore here. This working class is the wide majority of mankind. The capitalists care for themselves. So we end up with: Good is, what is good for mankind.
If it is stated that rationalization makes labor superfluous, this is in fact a disadvantage for the working class within the present system. But essentially it is an advantage. This because rationalization means nothing else, than that for the same fulfillment of needs are needed less working hours, which conversely means that the working class could have more free time, recreation, social time, dream time. And this perspective is not inhibited by my policy. In especial the rejection of rationalization is besides the point, because I am really not fond of, if workers have again to paint cars in hard, boring manual toil with spray-guns at the conveyor belt for the only reason that there should be more work. I think that rationalization is an advantage, if it is set forth in the right way for the working class.
When German ex-chancellor Helmut Schröder said: “There is no right for laziness in our society!”, this is simply wrong. Of course the working class has the right to convert higher productivity either into more consume or into more free time, the two promises of industrial revolution. Within the the present system of continually high joblessness especially corporate gains are rising. If there is an alternative for the working class, present capitalism exhibits more consume. But this can be changed by struggle for shorter working hours. If one million workers produce all the goods, which fife to ten million workers need, then there must be fought for shorter working hours, if one wants that capitalism is functioning. Per wage volume there must be produced less again then. Of course the rich consume more and the state absorbs a part of the production or working hours. Otherwise joblessness would be much higher. But shorter working hours remain essential to avoid overproduction. Then the wage fraction in the products would rise again. And this is the problem of shortening working hours within unlimited international competition. Thereby crisis and boom of the labor market unfortunately exhibit always an anti-cyclic behavior to the chances to take up the struggle for shorter working hours. During phases of recession, when jobs are rare and the need to split working hours is most obvious, the workers movement has not the force to combat for shorter working hours. And during phases of boom, when jobs are abundant, the entrepreneurs reject the shortening of working hours most, because they need labor. Hence there should be struggled for shorter working hours still during a phase of boom (which my policy would exhibit). For this reason the global trade union movement needs to network even more.

Marxism has renewed itself by taking the ecological dimension of capitalism into account. The neo-orthodox argument concerning ecology I understand to be the following: In as much capitalism replaces manual labor by machine labor, mineral resources and energy are excessively used for that. The establishment of these resources destroys the environment.
But if one really computes, how much energy – and this means solar surface in the end – is needed for manual labor and how much is needed for the same mechanical work by machines, then electrical machines come out more than a factor of ten better (so there is still space for the overhang of capitalist industries). Hence rationalization is not so none-ecological in the end.
Let me give you a brief description, how I come to this figure. You have to multiply the solar efficiency to establish the source energy (40% with solar cells) with the efficiency of conversion of this energy into mechanical energy (90% with electric motors). With electric energy I further consider the storage loss (by a factor of 95% for lithium-ion batteries) and the harvesting factor (of minimally 90% by solar cells). The harvesting factor takes into account that there is an energy needed to produce, transport and mount the solar cells. Then one gets as the maximum solar efficiency of electrical energy: 40% * 95% * 90% * 90% = 31%. This means that 31% of the solar input are converted into mechanical energy with the best equipment. Let me make the same calculation for manual labor. The maximum efficiency of the establishment of food (as energy source) is given by the maximum efficiency of photosynthesis, which is 6%. And the efficiency of the conversion of the chemical energy from food into mechanical energy is 30% (skeleton mussels). Then I end up with a solar efficiency of manual labor of: 6% * 30% = 1,8%. Hence the solar efficiency of manual labor is more than ten times lower than that of electrical labor, as I said. To reach at realistic values, both figure can be cut to halve (20% solar efficiency for usual solar cells and 3% for the photosynthesis of food). So the ratio is maintained, if one goes from the maximum to practical values. I have roughly outweighed here the factors of the inefficiency of meat production against the lowering factor of production of the robots and vehicles, which are driven by electric energy, while in my result is anyway almost a factor of two space for the latter. By the way, let me compute the same figure for bio-fuel. The solar efficiency of the production of the chemical energy is 0,35% there and the conversion efficiency is maximally 40% (practically). So one ends up with a solar efficiency of bio-fuel propulsion of only: 0,35% * 40% = 0,14%. So bio-fuel is really the worst. It is again more than a factor of ten less efficient than manual labor.
Of course capitalism needs abundant mineral resources to establish its stock of machines. For this reason the future economy needs to be a completely circular economy, which is aimed at by the European Commission [5]. I don’t want to say that capitalism is ecological today. I only want to say that it is less none-ecological, than is generally thought and that it can develop into being more ecological. Left wing authors always treat the issue, as if manual labor needs no energy. But this is a big mistake. A manually hard working person needs more than 1000 Kcal per day more, than someone living at rest. With a consumption of 2000 Kcal per day at rest, this would need at large scale 50% more solar surface for the production of food.
In the end I have given four arguments within the previous chapter (points (7) to (10)) that my policy would lead to a more ecological capitalism. These arguments I have amended within this chapter by the argument of solar efficiency. But please take into account that the argument of the stimulation of local markets is within certain limits. The money given to the poor does not only one time contributes to the GDP, when they spend it, but it rotates within the economic cycle some times being spent and re-earned during a year and each time it contributes to the GDP. The poor person gives it to the rice seller, the rice seller to the rice farmer, the rice farmer to the equipment seller and the equipment seller gives it to his daughter to buy herself a smart-phone for example (from his accumulated gains). Today’s hungry could be next years employees. I guess that half of the West-African youth would be facebooking, if they only could. It would stimulate the whole of the economy. Hence in Africa the printing facilities would not only stimulate the food production, but cars and mobile phones and the like would be bought from the money earned with the poor. This would also stimulate the economies in the industrialized countries. It is not only this or only that. Both the local food markets and the international economy would be stimulated. Reality is multidimensional, multifunctional and multicausal. Orthodox Marxists often have problems with that, because they are used to think black and white in terms of class contradictions. The Swizz psychologist Carl Gustav Jung captured the problem by saying that people tend to exhibit a kind of “all or none reactions”.

Let me recall the history of present capitalism. Until the seventies of last century the Western markets were saturated by industrial products, which were lacking after the Second World War. This caused a first wave of rationalization. And until the eighties of last century the real economic cycle was sucked out continually by the gains, which vanished into the big bubble of that gains. This was buffered partly by public debts and progressive taxation. But with the upcoming of third world industrial production as a competition, foreign currencies were not any more so easily sucked out by export surplus, to maintain the stock of jobs of western industries and the western welfare state. Progressive taxation was lowered, privatization of public enterprises took place to balance the public debts, instead of being balanced by progressive taxation. With the money from the tax reliefs took place another wave of rationalization. Globalization led into investments in the outsourcing of labor. And in the end large amounts of financial capital were involved in speculative business. Rationalization, accumulation (of money in the big bubble) and globalization lead to competition for the worst conditions of labor. And in this situation the flood of cheap money came, which finances further rationalization and the race for competitiveness of product prices. Instead of this supply oriented policy, which majorly does not work, because the volume of the real economic cycle is not increased (that’s why no inflation is caused by this policy), I am advocating again a demand oriented policy. Generally my policy cannot hinder the above stated competition of labor for the worst payment and standards right away. The latter is a phenomenon of globalization. But the demand oriented policy of the new global financial architecture can enable the labor force to play a significant role again in the establishment of their circumstances of living and it would set a standard thereof. By the means of the printing facilities, given to the poor and hungry, my policy would provide a social globalization. A global, democratic cooperation of the working class is possible by these means. Against capitalist globalization, we need a social globalization, which takes grip from the side of setting social standards, which effect the macroeconomic parameters. And this social globalization could be driven by the printing facilities in that the printing facilities can carry social and ecological standards in their backpack. Even if the credits, given by the cheap money, can be repaid, my new global financial architecture is the more social, ecological and just system. It is the only system yet proposed, which can effectively finance the struggle against hunger on the planet. This because it allows to combat joblessness in the industrialized countries and hunger in the Third World at the same time. In the end it would do so, by combining to repair the lack of present capitalism to care for a coherent mechanism of global money expansion with making such policy in favor of the poor and hungry. From the printing facilities can be financed a Marshall plan for the hungry. I want in this way to establish an economy, which works for the needs of the people, instead of leaving them powerlessly exposed to profit making. It needs strong social movements to set forth such a policy against the class interests of the capitalists. For that reason my policy should be maximally published.

The billionaire Warren Buffet: “There’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.”

Half of the worldwide cobalt production comes from the Congo, where the cobalt is won also by child labor. The latter is paid as low as 2,50 Euro daily. Cobalt is used to produce lithium-ion batteries. This is one of the excesses of present capitalism. That’s why I say that population growth needs to be stopped that the struggle for better labor standards is not blocked by competition among the Third World youth. That’s why I want the printing facilities to be established to combat hunger on another basis, than such child labor. That’s why I want to give the money also to the poor in the industrialized countries to motivate them to fully participate in democracy to abolish products, which are made by such child labor. That’s why I am proposing a demand oriented policy against joblessness to allow for a proper taxation of the super-rich to give development aid to educate the children of the Third World. And That’s why I propose the founding of a world union to set forth this combined policy for example by introducing globally harmonized top level income taxes (to stop tax dumping, tax evasion and tax fraud).

Again billionaire Warren Buffet: “If anything, taxes for the lower and middle class and maybe even the upper middle class should even probably be cut further. But I think that people at the high end – people like myself – should be paying a lot more in taxes. We have it better than we’ve ever had it.”

To reply some left wing criticism on my policy, I think that a money economy should be maintained. Money is an efficient measure of effort on two sides (the buyer and the seller). Further money is a measure of access to natural resources, which are limited on the planet. Income determines for the individual, how much natural resources she or he may use in total, without determining specific commodities, which are allowed to be used, and in this way diminishing individual freedom.
The total volume of use of natural resources is given by multiplying the population number on the planet with the average consume. Yes this average is biased by the disproportioned consumption patterns of capitalism. But the problems are also still largely dependent on the population number, especially on local level. I agree that the progression of the ecological problems with population growth is not proportional to the present average income, because most of the population growth is expected to take place in the Third World (and there people have not the average income). But the influence of the poor multiplies by 2 billions until 2050 and it is especially vital on local level. So both factors are a problem, the uneven proportion of consume, which is due to capitalism, and the total population growth. As I said it is not only this or only that. The world is multicausal.
In fact Susan George is wrong, when demanding that capitalists want to kind of abolish superfluous population. This aim would only appear, if this hypertrophy of population on the planet would become a danger for the people of the rich and super-rich class themselves. This is almost nowhere the case yet. Moreover population growth results in harder competition of the youth for the few jobs in the Third World, which allows the entrepreneurs to press wages low the most and which makes the poor the more dependent on the wealthy. This is clearly in the interest of the class of the capitalists. This is the preference of the rich class, when outsourcing jobs. And this was recently recognized in the corporate centrals with feminist criticism on population policies. And that’s why they all support the feminist view now. Overpopulation is in fact no economic disadvantage (what feminists rightfully claim), quit to the contrary, by rising competition between the workers it is a factor of locational advantage, but at what price of underpayment and low labor standards?
Because this is an important point, let me put forward my argument here against catching up development as large-scale solution of the problem of hunger and poverty and on how to establish a system, which exhibits provisions for old age (to lower population growth):
If all countries are exporting industrial products and want to have a surplus of their trade balance only to combat the joblessness, which is due to their rationalization, then who will buy all their products? If all countries are exporters of the same kind of goods (also supplying their own country of course with such goods – I mean, what the people buy: cars, TV-sets, computers, refrigerators, the whole set of industrial mass goods), where are the countries of their buyers? That can never work. To explain it differently: Yes German persons can buy a Japanese cars, but also Japanese persons will buy German cars. But they are both exporters and this generates no surplus, it is only an exchange. As long as one worker produces during her or his working hours industrial products, which have the value of fife to ten times of the wages, which she or he earns during these hours, this system cannot work. It is as a whole always missing buying power (demand). Yes “innovation”, some specialized goods can be exchanged, but this concerns niches. The system as a whole cannot work for all countries, supplying all countries with the high surplus of the trade balance, which is needed to operate like Germany for example or China. As a consequence many countries can only be stabilized in their standard of living on the basis of a lower level of population density, than the industrialized countries have.
But of course some industries can be built up in Africa. I would favor a medium technology pharmaceutical industry, which transforms the local herbs into proven, modern medicines. Like my bush flower and I wanted to do by extracting the heavy metals from the Neem tea against malaria. The question of the standards I want not to decide here. Sometimes standards might be better lowered to achieve something under difficult (poor) circumstances. I would advocate a poly-technical education for Africa, a three years education in agriculture (one year), ecological engineering (one year) and medical skills (one year). It can be performed by a cascade of teachers, 100 specialists educating the first 1000 poly-technical personnel and these are educating 10 000 of poly-technical workers, which are send into the villages. The medical skills would just involve to detects and cure the 30 most widespread illnesses and prophylaxis by mosquito nets for example against malaria etc. etc. For any complicated diseases the people must be sent to a specialist, a fully educated doctor. Of course contraceptive methods would be a part of this poly-technical education. By such a cascade the situation of Africa could be improved very quickly by important skills, which are available then in every village. The Gambia for example goes another way. They are taking over Western standards strictly.
The problem of provisions for old age has to be solved on all hands independently of the individual number of children to enable to stop population growth. If Third World ladies are not aware of that many children are providing their income, when they are old, then this awareness should be risen by educational initiatives. My policy of the printing facilities is in the end some means to provide also for the old aged in the Third World, until they have developed their own system there.
The policy to stop population growth may consist of three components: provisions for old age, availability of contraceptives and political information campaigns about the consequences of population growth. “Act locally, think globally”, but first and foremost in reproductive behavior. It needs a strong informative counterpoint against traditional systems, which favor a hypertrophy of population to have combatants for the warmongering of their elites and to have provisions for old age. The point of decreasing per capita resources with population growth is no “abstract” dimension, but it is very concrete on local level with the competition between herdsmen and farmers for land resources in Guinea Conakry for example. Still the continent-wide land resources in Africa are not yet exhausted? But fine, then let’s try to stop population growth that it remains this way in anticipation of possible crisis (caused by global warming for example). Not only this or only that. Both problems have to be addressed, population growth as well as global warming. This thinking in exclusive alternatives, which are repressing each other, is so disastrous.

Basically we have a conflict of aims here: On one hand only the capitalist system can provide the technological resources to establish an ecological way of mass production of affordable products of advanced technology (computers and the like) as well as for basic needs and has the productivity to nourish the growing population on the planet. On the other hand this system establishes its hyper-cycle of consumption of non-ecological, superfluous luxury (big cars and the like). Maybe a compromise should be made, not too much consume, to stay ecological enough and not too little consume to provide the necessary incentives for a functioning capitalism. The Tesla company with its electric sports car seems to show a workable way (but flights into space with solid-fueled rockets for super-rich are ecologically unacceptable). And at this point also my system of real economic growth from the side of the poor and hungry would take grip (to minimize inequalities by real economic growth “from below”). But this system should not be overheated too, to save natural resources. Still sustainable agriculture and a growing population are a contradiction (for lack of productivity of the first). Hence the long term strategy should be to revert or at least to stop population growth and to fulfill the needs of the working class by my policy. Thereby I am on all hands concerned about a surplus above the existential minimum. A socialist economy of scarcity, which would be non-ecological at the same time, I would not accept. My economic theory is rather a philosophy of achievements for mankind, than one of only avoidance of crisis. It is rather a philosophy of reasonable surplus, than one of negligence and survival.

 

SOURCES AND COMMENTS:

[1] PewResearchCenter, Drew Desilver: “More and more Americans are outside the labor force entirely. Who are they?”, November 14, 2014, http://www.pewresearch.org/fact-tank/2014/11/14/more-and-more-americans-are-outside-the-labor-force-entirely-who-are-they/

[2] Alles Schall und Rauch, Freeman: “100 Millionen Amerikaner haben keine Arbeit”, May 8, 2012, http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2012/05/100-millionen-amerikaner-haben-keine.html

[3] Mathias Weik and Marc Friedrich: “DER CRASH IST DIE LÖSUNG – WARUM DER FINALE COLLAPSE KOMMT UND WIE SIE IHR VERMÖGEN RETTEN” (“THE CRASH IS THE SOLUTION – WHY THE FINAL COLLAPSE COMES AND HOW YOU SAVE YOUR ASSETS”), Eichborn Verlag 2014.

[4] Germany, real economic growth for (1961 – 2009), www.wirtschaftquerschuss.blogspot.com, http://1.bp.blogspot.com/_4bEaRUYaLZ4/S1N04q7dIBI/AAAAAAAAEow/AYeXs7XggUA/s1600-h/1.jpg
For (2004 – 2013): Statista, das Statistikportal, http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/
Germany, annual inflation for (1956 – 2014), http://de.inflation.eu/inflationsraten/deutschland/historische-inflation/vpi-inflation-deutschland.aspx

[5] European Commission: “Roadmap – Circular Economy Strategy”, April 2015, http://ec.europa.eu/smartregulation/impact/planned_ia/docs/2015_env_065_env+_032_circular_economy_en.pdf

[6] Forbes, Steve Denning: “The Surprising Truth About Where New Jobs Come From”, October 29, 2014, www.forbes.com/sites/stevedenning/2014/10/29/the-surprising-truth-about-where-new-jobs-come-from/#13ad63e747d9

[7] Syria, GDP at constant prices. 2001: 950245 million SYP, 2010: 1469703 million SYP (source: Trading Economics).

100 / 950245 = x / 1469703 yields: x = (1469703 / 950245) * 100 = 154,7 %.

So during the decade from 2001 to 2010 the Syrian GDP at constant prices grew by 54,7%.

The annual growth rate one gets by the exponential approach:

1,547 = 1 * exp(y * 10 years),

wherein y is the annual growth rate, yielding:

ln(1,547) = ln(exp(y * 10 years))

ln(1,547) = y * 10 years

y = ln(1,547) / 10 years = 3,76% annually.

Hence the Syrian real economic growth was only slightly above its population growth of 3,3% annually (of the population entering the labor market during the decade before 2010).

[8] Die Welt, “Globale Schulden wachsen auf 100 Billionen Dollar” (“Global Debts Reach at 100 Trillion Dollar”), March 9, 2014, http://www.welt.de/wirtschaft/article125607192/Globale-Schulden-wachsen-auf-100-Billionen-Dollar.html